Klauenpolgenerator

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Fr 14. Okt 2011, 21:50

Hallo,

gut,sobald ich fertig werde,schicke Späne an Manfred und Er kann dann weiter Mischung machen hier gibt es garnicht vom solchen Produkten,gut das es Poliesterharz gibt(eingeführt),Klebstof hat mir mein Sohn mitgebracht für Magnete zu kleben.

Grüße

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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Old_Man » Sa 15. Okt 2011, 00:56

Hallo!

Lese seit einigen Tagen im Forum mit und bin angetan von eurem Elan mit dem ihr ein Ziel verfolgt. Daher habe ich auch euer Problem mitbekommen, einen Generator der bei niedrigen Drehzahlen bereits ausreichend Strom und Spannung liefert, zu bauen.
Es kann nur auf einen Kompromiss hinaus laufen, denn hohe Spannung und hoher Strom wird es bei niedrigen Drehzahlen nicht geben, leider.
Der oftmals angeführte Knick bei Nabendynamos ist auf ein Tiefpassverhalten der Spule zurückzuführen->Stichwort Gegeninduktion=Scheinwiderstand, dieser wirkt sich ausschließlich auf den Strom aus und ist nicht messbar, lediglich zu berechnen. Die Auswirkung auf den Strom dürfte aber auf einem Oszilloskop sichtbar sein-> Shuntmessung.
Hohe Induktivitäten, um bei geringer Drehzahl möglichst viel Spannung zu haben, bilden ab einer bestimmten Drehzahl eine Sperre->Tiefpass für weiteren Stromanstieg bei steigender Drehzahl.
Die einzige Möglichkeit hier mehr Strom zu bekommen ist, die Spule mit einem Kondensator in Resonanz zu betreiben, dann hebt der Blindwiderstand des Kondensators den Scheinwiderstand der Spule auf und über bleibt der reine ohmsche Widerstand. ;)
Die Resonanzfrequenz zu berechnen ist kein Ding, aber mit leichtem Laufzeug bei bockigem Wind zu treffen, schon. :roll:


MfG Rolf
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Sa 15. Okt 2011, 12:03

Hallo Old_Man,

danke für Ihre Teillname in diesen Titel,und muss sagen das ich schon in forhörigen Beitrag so etwas erwänt habe,nämlich Tifpas,war mir aber nicht sicher weil es gibt nur diese Spule und garnichts mehr.Laut Bücher Scheinwiederstand kommt vom Selbstinduktion so habe gedacht das Spanung bei unbelasteten Geni hoch geht,aber sobald er belastet wird durch fließende Strom entsteht in Spule auch ein Spanung der nach Läzsche Regel entgegen wirkt und dachte das bei 0,5 A diese Spanung gleich den ezeugten Spanung ist,so heben sich auf und kommt keine Spanung oder Strom erhähung mehr.

Aber habe nicht verstanden warum bei anderen Genis die auch viele Pole haben so was nicht vorkommt oder sehr sehr spöter.Es ist auch klaar,irgendwwan ist Grenze erreicht,aber nicht bei so kleinen Leistungen.Zum Beispiel bei Lichtmaschien sie ist änlich wie der Krallen geni,aber Ausführung ist ganz anderes.Die gibt je nach den Typ locker 700Watt,und Frequenz ist sehr hoch,sie dreht bei Volgas bis 10000U/min vieleicht noch mehr und laut Polenzahl schon bei 450U/min sollte 12V erreicht werden(7 Volpolige Maschiene),deshalb Regler der Rotorfeld dem entsprächend reguliert.Da gibt es mehr Spulen aber keine Spere!?

Durch was kommt diese Tiefpas Effekt?Es gibt keine andere Teile auser Spule!

Welchen Resonanz Schwingkreis sollen wir nehmen, Reihen oder Parallelschwingkreis?,bei Reihenschwingkries ist Strom am stärksten beim anderen nicht,so denke erste were der beste,oder?

Formel : f res. = 1 / 2 * pi * √L*C

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Old_Man » Sa 15. Okt 2011, 13:06

Hallo Ekofun!

Durch was kommt diese Tiefpas Effekt?Es gibt keine andere Teile auser Spule!


Eine Spule genügt->Stichwort: Drosselspule ! Jeder stromdurchflossene Leiter erzeugt ein Magnetfeld, jede Stromänderung erzeugt eine Magnetflussänderung und induziert dadurch eine Spannung die ihrer Ursache entgegenwirkt->Gegenspannung. Die Gegenspannung kann nicht die Größe der erzeugten Spannung erreichen, denn dann wäre der Strom=0 und es würde keine Gegenspannung erzeugt. Das ganze pendelt sich in Abhängigkeit der Induktivität und dem Stromfluss ein und ist mit einem Digimeter nicht messbar, dazu benötigt man einen Oszi der den Spannungsabfall an einem Shunt mist. Anhand des Verlaufes der Spannungskurve, kann man Rückschlüsse auf den Stromverlauf ziehen, U/R=I.
Eine Erhöhung der Drehzahl/Frequenz führt folglich zu einer Erhöhung der Spannung, gleichzeitig aber auch zu einer Erhöhung des Scheinwiderstandes, durch kurze höhere Strompulse, normale Messgeräte sind zu langsam und zeigen nur einen Mittelwert an. ;)

Aber habe nicht verstanden warum bei anderen Genis die auch viele Pole haben so was nicht vorkommt oder sehr sehr spöter


Das ist von der Induktivität, der höhe des fließenden Stroms und der Frequenz/Drehzahl(Stromänderungsgeschwindigkeit) abhängig.

MfG Rolf
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Sa 15. Okt 2011, 13:39

Hallo Rolf, willst du damit sagen das das was Andreas und vor allen gerade jetzt erst Peter Sombrero in
seinen Versuchsreihen heraus gefunden haben nicht stimmt ?
Peter hat nämlich gerade dieser Tage erst bewiesen das der induktive Anteil eine Spule, die durch ein von
aussen (!) zugeführtes Magnetfeld erregt wird, keinen Einfluss auf den Stromfluss in der Spule und deren
Leistungsabgabe hat.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon sombrero » Sa 15. Okt 2011, 14:17

Hallo Old Man,

Das ist ja auch richtig was Du schreibst. Aber es betrifft nicht das Problem. Das Problem war, wie wirkt sich der induktive Widerstand einer selber Leistung erzeugenden Wicklung
auf die Leistung aus?

Hier beschreibst Du das Prinzip Motor.

Zitat:
Eine Spule genügt->Stichwort: Drosselspule ! Jeder stromdurchflossene Leiter erzeugt ein Magnetfeld, jede Stromänderung erzeugt eine Magnetflussänderung und induziert dadurch eine Spannung die ihrer Ursache entgegenwirkt->Gegenspannung. Die Gegenspannung kann nicht die Größe der erzeugten Spannung erreichen, denn dann wäre der Strom=0 und es würde keine Gegenspannung erzeugt.

Ist ja richtig. Das Prinzip Generator lautet aber:

Jeder bewegte Leiter in einem Magnetfeld erzeugt Leistung, Spannung, Strom.
Jede magn. Flußänderung erzeugt eine Stromänderung

mfG Peter Sombrero
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Sa 15. Okt 2011, 14:40

Old_Man hat geschrieben:Das ist von der Induktivität, der höhe des fließenden Stroms und der Frequenz/Drehzahl(Stromänderungsgeschwindigkeit) abhängig.


Hallo Old_Man,

ok,angenommen,aber in "normalen Genis" die ich und andere mehrmals gemacht haben gibt es 6, 8, und mehr Spulen pro fase,die sind alle in reihe geschaltet und bei Reihenschaltung wächst(xl1+xl2+xl3+...xln) wiell XL von Spulen summiert wird.Dann werden wir wegen großen XL schon sehr früh diese Efekt haben müssen,es ist aber gegenteil davon.
Deshalb ist mir das unverständlich,so glaube noch immer das der Efekt bei Krallengeni Konstruktionmässig bedingt ist,oder?

Grüße

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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Sa 15. Okt 2011, 17:10

Hallo,

ich bin nicht eingeschlafen, es geht weiter. Morgen noch die Kugellagersitze in die Deckel drehen, Löcher bohren, dann sind die mechanischen Arbeiten fast fertig. Es sind noch die Magnete einzukleben und dann schauen wir mal.

DSC00619.JPG
DSC00619.JPG (81.27 KiB) 5246-mal betrachtet


Die Kugellager sind etwas kräftig ausgefallen, aber die waren gerade zur Hand.

Grüsse
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Sa 15. Okt 2011, 17:50

Hallo Manfred,

es ist Klassearbeit was Sie da schaffen,alle Achtung!Bin schon gespant auf Ergebnisse.

Grüße

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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Sa 15. Okt 2011, 18:30

Sehr schön das Teil, da MUSS ja mehr raus kommen als beim Originaldynamo. :)
Manfred wie führst du denn die/das Kabel nach draussen ?

Grüsse

Bernd
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