Klauenpolgenerator

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » So 23. Okt 2011, 14:43

Mit Gusseisenpulver haben wir doch bislang immer unsere Ferrit Experimente gemacht, jedenfalls ich und Manfred und ein paar andere.
Bei der neuen Bezugsquelle kann man das Gusseisenpulver "lediglich" günstiger einkaufen. Ob es die gleiche Qualität besitzt wie unser
bisheriges Pulver kann man noch nicht sagen.
Die magnetische Leitfähigkeit eines aus Gusseisenpulver hergestellten Ferrits ist aber nicht so toll, deswegen meine Idee das Gusseisenpulver
zu glühen und dann einen vorher-nachher Versuch zu starten um zu sehen ob das einen positiven Einfluss hätte.

Eisenfeilspäne könnten, zu Ferrit verarbeitet, wesentlich bessere Eigenschaften aufweisen, auch wenn dazu noch aussagekräftige
Vergleichsversuche zu machen sind.

Wir sollten einen "genormten Testkörper" festlegen und diesen dann jeweils aus den verschiedenen Ferritmaterialsorten herstellen.
So haben wir dann mehrere dieser "Normkörper" und können deren Eigenschaften miteinander vergleichen.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » So 23. Okt 2011, 15:02

Hallo Bernd,

also ich mache die Späne bis zu Ende fertig dann werde sie schicken entweder an Dich oder an Manfred,wenn so weit ist.

Mener Meinung nach,am besten were Klauen und Kern aus Trafoblech zu schneiden,und zwar mit einem Hharten Stahlmeisel der wirklich hart ist und nicht bei zwei Hammerschlägen stumpf wird.Man zeichnet an Blech Konturen und dann mit Meisel schniedet es aus,das alles an einen Hartholzunterlage.

Den ich glaube das volle Eisen besser magnetische Feldlienien leitet als Eisenferit,oder irre mich?

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » So 23. Okt 2011, 15:15

Ich denke auch das massives Eisen besser leitet als ein Pulvergemisch.
Mir persönlich wäre der Aufwand für so ein Gebilde aus handgefertigten Blechlaminaten aber viel zu gross.
Dann würde ich lieber eine andere Bauform vorziehen. (Habe ich ja schon mehrfach gesagt)
Mir wäre allerdings auch der Aufwand Eisenfeilspäne selber herzustellen ebenfalls viel zu hoch.
Ich sehe das was du da aus eigenen Stücken machst als eine Grundlage an um Versuche mit den Feilspänen
machen zu können. Dafür sollte die Menge eigentlich schon lange reichen. Ich schlage daher vor das du
entweder selber ein Gemisch aus 2K Harz und den Feilspänen herstellst und daraus einen noch zu definierenden
Stab oder wie auch immer herstellst, oder Manfred mal fragst ob er das machen möchte.

Ein Element das wir zum testen benötigen haben schon viele von uns, die Streichholzmagnete. Ich schlage daher
vor das wir die als Grundlage nehmen um die Stäbe zu testen.

Wir sollten uns mal Gedanken machen wie gross unser "Normkörper" so sein sollte.
Das einfachste wäre vielleicht ein quadratisches Format, so sagen wir 1 cm mal 1 cm und dann vielleicht
10 oder 15cm lang. Wir könnten natürlich auch andere Abmessungen festlegen. Vielleicht wäre 1,5cm Dicke etwas
paktikabler ? Oder auch ganz andere Abmessungen. Sagt mal eure Meinung.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » So 23. Okt 2011, 15:25

Das Rastmoment mit den Streichholzmagneten ist heftig, auch mit dem schräg stellen der Magnete.
Die Windradtauglichkeit wird sich nach dem endgültigen Zusammenbau zeigen.
Mit einem grösseren Durchmesser und gesteigerter Magnetanzahl dürfte das Rastmoment noch einmal kräftig ansteigen

Hast du evtl schon Messungen der nötigen Kraft zum überwinden der Rastungen gemacht ?
Wie gesagt, durch einen abgewandelten 3 phasigen Aufbau könnte man diese Rastungen zum grössten Teil eliminieren.

Die "normalen" Rastungen eines Nabendynamos kommen einem beim Drehen von Hand auch schon heftig vor und sie stellen
überhaupt kein Problem für einen von der Grösse her angepassten Widerstandsläufer dar.

Interessant wird es wenn wir wissen was man dem Ding dann an Leistung entnehmen kann.
Auf deine Versuche bin ich daher schon super gespannt.
Sie werden uns einen Schritt weiter bringen in Richtung " wodurch entsteht der Knick in der Leistungskurve eines Nabendynamos"?

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » So 23. Okt 2011, 15:41

Hallo Bernd,

in meinen Test war Eisenstück 1 x 1 cm und 15 cm lang.Hebekraft ist der Länge proporzional das heist wenn Stab kürzer ist kann man mehr heben,je länger er ist hebt man weniger,aber Leitfähigkeit ist das gleiche,denke ich,nämlich das habe ich beobachtet bei Versuchen,vorausgestzt das bei allen Versuchen gleiche Magnet verwendet wird.

So kann Stab Abmessungen haben wie man will,aber dann müssten alle Stäbe gleich sein.

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » So 23. Okt 2011, 15:59

Ja genau, wir müssen uns nur auf eine Grösse einigen.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » So 23. Okt 2011, 17:29

Hallo Bernd & Ekofun,

dann mal her mit den Abmessungen, dann fräse ich Euch eine Giessform.
Als Refferenzmaterial schlage ich Stahl und Grauguss vor. Aus Grauguss könnte man ein Gussteil nutzen.

Grüsse
Manfred
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » So 23. Okt 2011, 20:22

Hallo Manfred,

ich schicke Ihnen Späne per Post,und dann haben Sie auch Eisenspäne von ST37.es ist gleiche Eisen mit dem ich Versuche mit Magneten gemacht habe.Es sind aber nur 564 gr.bis jetzt fertig, brauchen aber mind.1,2Kg.Leider dauert noch was.
Abmesungen vom Stab können beliebig sein,soll H.Bernd entscheiden,aber dann müssen alle Gleich sein.

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » So 23. Okt 2011, 20:35

Ich möchte das nicht entscheiden, heisse übrigens nur Bernd, nicht H.Bernd.
Vielleicht können wir eine Grösse wählen die uns schon als Massivmaterial zur Verfügung steht.
Ich kenne mich mit Stahl nicht so aus.

Es sind aber nur 564 gr.bis jetzt fertig, brauchen aber mind.1,2Kg

Für so einen Teststab reicht viel weniger, sind ja nur ca. 15 Kubikcentimeter.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » So 23. Okt 2011, 21:04

Hallo Bernd,

was betrifft 1,2 Kg Späne wurde für doppelte größe von Krallengeni gemeint.

15 cm^3 were ca 117 gr. also schicke für alle Fälle 150 gr.Dann ist Stab 1cm x 1cm x 15cm = 15 Kubikcm.

Grüße

Ekofun
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