Klauenpolgenerator

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Di 25. Okt 2011, 13:17

Hallo Bernd,

Bernd hat geschrieben:Haben wir uns eigentlich schon auf ein Maß geeinigt ?
das Maß ergibt sich aus dem Trafoblech El84 (ist bestellt), daraus mache ich einen Refferenzkörper, zusätzlich einen aus Stahl ST37 und Grauguß GG25. Aus diesem Refferenzkörper entsteht dann eine recht feste Gießform aus Silikon.
Mit dieser Form können wir dann die unterschiedlichsten Testkörper giessen oder auch aufstampfen.

Grüsse
Manfred
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon picowindmiller » Di 25. Okt 2011, 22:20

Manfred hat geschrieben:Hallo,

zum Weichglühen habe ich mal die Bedingungen herausgesucht. Ein Ofen der über 7 Stunden die Temperatur auf 725 Grad konstant hält. Wer hatt so einen Ofen oder den Zugang zu so einem Teil :?:
Ausglühen soll, nach dem was ich mir erlesen konnte, bei Stahl eigentlich grundsätzlich einen positiven Effekt auf die magnetischen Eigenschaften bewirken.
Weicheisen = Trafoblech

weichglühen.png


Der Klauenpolgenerator ist eine Herauforderung die den Selbstbauer einiges abverlangt.

Mit Grüssen
Manfred



Hallo Manfred,
sollte es irgenwo in deiner Umgebung einen Menschen geben der Keramik herstellt, ich meine damit Schmuck, nutzlose Gebrauchsgegenstände wie Kerzenhalter und ähnlichen Pippifax, dann ist das genau der richtige Partner zum Weichglühen. Wenn schon nicht selbst Besitzer eines Muffelofens, so kennt er doch sicher jemanden der einen solchen besitzt. Damit sind solche Temperaturen spielend zu erreichen. Bei besseren Exemplaren kannst du sogar die Abkühlkurve programmgesteuert ablaufen lassen. Es entstehen moderate Stromkosten. Am meisten Angst haben die Keramikkünstler, dass du ihnen den ach so teuren Ofen mit deinem Schrott versaust.Da kann man sich aber etwas einfallen lassen. Ebenso ist so ein Muffelofen hervorragend dazu geeignet in einem Graphitbecher Messing oder Bronze zu schmelzen. Damit kann man dann wunderschöne Sachen gießen. Aber das ist schon wieder ein Thema für sich.
Gruß N.B.
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Mi 26. Okt 2011, 09:57

Hallo N.B.,

Manfred hat geschrieben:Damit kann man dann wunderschöne Sachen gießen.
steht seit einem Jahr auf meinem Wunschzettel. Bin noch auf der Suche nach einem Profi-Gerät.

Grüsse
Manfred
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Mi 26. Okt 2011, 17:47

Hallo,

als Gegenstück und Vergleich zum Klauenpolgenerator entsteht ein rastfreies Modell. Die Abmessungen sind identisch, der Aufbau ist kein Klauenpolmodell.

Planetengetriebe i=3 von ZF ( für den Windradbetrieb )
24 Sreichholzmagnete
18 Spulen
1 Phase

Dynamo rastfrei.jpg
Dynamo rastfrei.jpg (72.55 KiB) 5506-mal betrachtet


Das zweite Ziel ist zu klären, wie klein kann ich bauen ( dann aber ohne Getriebe und mit Schleifringen ) um so ein Teil für den Modellbau zu nutzen.

Grüsse
Manfred
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Mi 26. Okt 2011, 19:26

Hallo Manfred,

also wie schaffen Sie so was,es sieht so aus als das Teil in Fabrik gemacht wurde,also gekauft vom eine Firma.Komme nicht mit,welche Trick aben Sie es,wollen Sie ihn veraten?

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Mi 26. Okt 2011, 20:13

Hallo Ekofun,

Maschinenbau das war mein Lehrberuf und so einfach lößt sich dieses Rätzel. Die ganze Pallette der mechanischen Bearbeitung, wie Drehen Fräsen Schleifen Schmieden u.s.w. habe ich gelernt. Und ich habe noch immer Spaß an dieser Tätigkeit. Nun sind die Generatoren dazu gekommen, eine weitere Steigerung. Nur mit der Theorie will es nicht mehr so recht klappen, die grauen Zellen werden doch langsam müde. Aber dann frage ich einfach im Forum nach.

Grüsse
Manfred
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Mi 26. Okt 2011, 20:20

24 Streichholzmagnete
18 Spulen
1 Phase

Da passt irgendwie das Verhältnis nicht. 24 Spulen (überlappend) oder 12 nebeneinander wären passend bei 24 Magneten und einer Phase.
Stehen sich jeweils 12 Magnete gegenüber (Doppelreihe) wären es halb soviel Spulen.
18 Spulen wären passend bei einem 3 Phasen Generator ohne überlappende Spulen.
Kläre uns biite auf Manfred.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Mi 26. Okt 2011, 20:41

Hallo Bernd,

Bernd hat geschrieben:Kläre uns bitte auf Manfred
euch aufklären das kann ich nicht. Euren Rat zu befolgen das könnte eher klappen.
Dann werde ich mal nur 12 Spulen verbauen. Bei einer Phase möchte ich bleiben, wegen der Nähe zum Klauenpolgenerator. Bei 12 Spulen habe ich auch bessere Bedingungen ( mehr Platz ) für die Spulen.
Das muss ich mir doch gleich mal neu zeichnen.

Grüsse
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ilias » Sa 29. Okt 2011, 15:56

hi leute,
nachdem ich gesehen habe wie mühselig ekofun mit der feile die eisenspäne feilte, habe ich bischen in meinem umfeld nach eisenspäne gefragt.
heute habe ich von einem freund einen beutel mit 2-3kg eisenspäne bekommen aus hochlegiertem stahl.
diese späne kommt von einer diamantscheibe die 5000stel mm bei einem rutsch abnimmt. d.h die späne ist feiner als puderzucker.
könnt ihr das gebrauchen und wenn ja wo soll es hin?
gruß
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » So 30. Okt 2011, 20:12

Hallo,

Rückschläge sind nicht zu vermeiden. Das Einkleben der Magnete in den Stahlring ging im ersten Versuch mit der flachen, gezahnten Scheibe voll daneben. Die Magnete sind in der Tonne gelandet.
Der zweite Versuch mit dem gezahnten Zylinder hat sich bewährt. Die Magnete lassen sich leicht einsetzen. Anschliessend wird das Ganze auf die Sollposition abgesenkt.

DSC00627.JPG
DSC00627.JPG (79.2 KiB) 5430-mal betrachtet


DSC00626.JPG
DSC00626.JPG (81.74 KiB) 5430-mal betrachtet


Nun müssen noch die Zwischenräume ausgegossen werden, aber dann wird gemmessen. Hier noch eine Übersicht aller Einzelteile die zum modifzierten Nabendynamo gehören.

DSC00625.JPG
DSC00625.JPG (85.29 KiB) 5430-mal betrachtet


Grüsse
Manfred
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