So, bin wieder einen Schritt weiter. Die Libraries haben nur verwirrt und ewig viel Speicher verschwendet (mehr als 1,5kByte ohne brauchbare Ausgaben), da war erstmal kein brauchbares Ergebnis zu holen. Der aktuelle Code hat nur knapp 0,5kByte, wodurch noch 7,5kByte für weitere Funktionen zur Verfügung stehen.
Bin zu einer einfachen Routine zurückgekehrt die einen ADC Port einlesen und am Display mit 4 Stellen darstellen kann. Maximalwert ist 5000mV, also 5V. Durch Weglassen der letzten Stelle kann man dann Werte von 0,00-5,00 erreichen, genauer als 0,1V werden wir die Meßwerte sowieso nicht brauchen denke ich mal. Der Drehzahlwert ist einfach eine Spannung von 1,96V, nur ohne dem Kommazeichen.

Dieser Wert wird aber dann sowieso noch anders ermittelt werden. Die Werte sind übrigens immer noch von den 4 Potis (ein paar Posts zurück am Photo zu sehen).

- Erste echte Meßwerte (4x Spannung von 0-5V mit 0,01V Auflösung, 3 Nachkommastelle weggelassen).
- messwerte.jpg (69.18 KiB) 6982-mal betrachtet
Den nächsten Schritt hab ich dann sehr schnell geschafft, eine Verdopplung des Meßbereiches auf 10V (eigentlich max. 9,99, aber egal), da muß dann einfach nur ein Spannungsteiler vorne dran, der die max. 10V halbiert, also z.B. zwei Widerstände mit 10k in Serie, beim Mittelabgriff kommt der ADC Eingang dran. Als nächstes kommt eine Erweiterung des Meßbereiches für Spannungen größer 10V. Die Spannung auf 5V runterzubrechen ist mit Spannungsteilern kein Problem (man braucht aber möglichst genaue Widerstände), allerdings muß im Display auch der richtige Wert stehen. Besonders bieten sich hier (weil eine Verdopplung bedeutet binär einfach ein Bit nach links zu schieben) Vielfache mit 2-er Potenzenan, also 2, 4, 8 usw. Mit 2²=4-facher Wert kommt man z.B auf 20V, mit 2³=8 schon auf 40V Maximalspannung. Für alles was mehr als 9,99V ist muß allerdings die Anzeigeroutine bzw. die Berechnungsroutine noch erweitert werden. Ein Nachteil höherer Spannungen ist aber auch die sinkende Genauigkeit, weil sich an der 10 Bit Auflösung des ADC nichts ändert und man eben statt 5V/1024 z.B. dann 40V/1024 hat, also viel größere Schritte. Die Auflösung im Bereich 0-5V ist ca. 5mV, im 10V Bereich sinds nur noch 10mV und bei 40V nur noch 40mV. Wenn man also die letzte Stelle wegläßt so wie ich das vorhabe, dann fällt das aber nicht auf.
Für Ströme ist es ähnlich, nur muß da sowieso ein OPV (Operationsverstärker) vorne dran, der den Strom in eine entsprechende Spannung von 0-5V umwandelt. Auch hier sind 2-er Potenzen einfacher zu berechnen.
So, hier jetzt die Aufforderung zum Mitmachen:
Welche Meßbereiche brauchen wir maximal bei Spannung und Stom, sowie bei der Drehzahl und Windgeschwindigkeit?
0-5A - wäre vom Display her fertig, fehlt nur der OPV mit einem Shuntwiderstand
0-10V - fertig, Spannungsteiler 1:2 über 2 Widerstände mit 10k
Drehzahl 0-1000u/min? Oder reichen auch 500min-1? Erfassung will ich hier über die Pulse vom Gleichrichter machen.
Windstärke: Hier bräuchte man ein externes Meßgerät, das 0-5V oder entsprechende Impulse liefert die gezählt werden können, 10m/s ist aber wohl zu wenig, reichen 20m/s oder sollen es besser 40m/s sein?