Berechnung Durchmesser und mehr

Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Bernd » Mo 21. Nov 2011, 16:48

Beide Seiten nur 30mm Kantenlänge sind ein bisschen wenig, da wird der Generator dann auch grösser als Dir lieb ist.
Mind. eine Seite sollte dann schon deutlich länger sein.
5mm Dicke sind auch sehr wenig, dann würde der Stator auch sehr dünn werden, unter 10mm und dadurch der
Generator auch wieder grösser im Durchmesser.
Im Kleinwindanlagenshop gibt es die original Magnete ihres Bausatzes 46 x 30 x 10mm auch einzeln für
12 Euro zu kaufen. Davon 12 oder 16 Stück pro Scheibe wäre eine mögliche Lösung.

Guck man erstmal nach einem "günstigen" Angebot, dann wird gerechnet.
Wir befassen uns nur hobbymässig mit dem Bau von Generatoren.

Das Windrad "nur hinstellen" in der Hoffnung das dessen Gewicht für genug Standfestigkeit sorgt, wäre zu wenig.
Das Windrad würde im Sturm ganz klar umgeblasen, egal wie schwer es ist.
Wichtig ist auch das du den Rotor auswuchtest. Das kannst du machen in dem du den Rotor auf die Seite legst
und dann guckst welcher Flügel von alleine nach unten tendiert.
Nach dem Wuchten sollte das Windrad in jeder beliebigen Stellung stehen bleiben.

Grüsse

Bernd
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Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Ekofun » Mo 21. Nov 2011, 17:27

Hallo Bambuz,

Also wir beide machen Genis als hobybescheftigung,ich gehöre auch dazu,und habe immer Vorliebe für E-Technik aber wegen Matte habe das nich studiert.

Windrad aufs Dach stellen..hm.. ist eine heikle Angelegenheit.Besonderes wenn das Dach vom Wohngebeude ist.Erstens sollte man kuken wie ist es mit Dach,meine wie stabil er ist,und dann muss Windrad gut befestigt werden,aber auch Statisch.Und das kann dann in Ordnung sein aber Dach kann das nicht aushalten,dann haben wir Schaden.

Hir sind die Leute sehr schlau,ein bekante hat Mast ca 8,5 m Höhe einfach auf Seitenwand vom kleine Werkstat fest geschraubt,Wand war vom Zieglblocks mit Luftreumen gemacht.Hab in aufmerksam gemacht das es nicht gut ist so einfach das machen,wurde ausgelacht.Oben war ein Dreiflügler(H-leufer) ca 1,4 m Durchmesser,Flügelbreite bei Nabe ca 12 cm an Spize ca 7cm.

Es kam Sturm,(habe berichtet) ca 100 Kmh, dauerte ca 40 Minuten,und bekante hatte große Loch in Wand,und Windrad lag par meter weiter auf Boden.

Ich will Dir keine Spaß auf Windrad nehmen nur mache aufmerksam auf Gefahren di da steken.Wind hat Kraft und das soll man nicht unterschetzen(!),es rächt sich.Also machen und gut dabei überlegen wie.

Grüße

Ekofun
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Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon bambuz » Mi 23. Nov 2011, 12:01

Es gibt Neuigkeiten. Ich habe Magnete im Format 40x40x10 N40 zu einem günstigen (wucher) Preis bekommen. Jetzt kann ich mich endlich an die Konstruktion der Stahlplatten machen. Die Rotorscheiben werden mit je 16 Magneten bestückt und haben einen Durchmesser von 340mm. Ich habe an eine Stärke von 5,0mm aus dem Material S235 oder S355 gedacht. Die Magnete werden mit einem Abstand von 10mm zueinander (an der Kreisinnenseite) gleichmäßig in 22,5° Abschnitten angebracht.
Gibt es soweit Einwände?
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Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Arowana » Mi 23. Nov 2011, 12:04

Hallo Bambuz,

Ich würde bei der Stahl Platte eher zu 8mm Stärke tendieren. ( habe selbst schon schlechte erfahrungen gemacht mit zu schwachen Platte )
Kann natürlich sein das 5mm schon gerade so langen aber da ärgert man sich doch um die 15 Euro wo eine Platte kostet

Gruß

Michael
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Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Ekofun » Mi 23. Nov 2011, 12:40

Hallo,

Schebe wigt dann 5,7 Kg von 8 mm dicke mal 2 Scheiben ist dann 11,4 Kg ohne Magneten. Zimlich schwer.Werde Welle von VA ca 25mm dick machen.

Grüße

Ekofun
Zuletzt geändert von Ekofun am Mi 23. Nov 2011, 12:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Bernd » Mi 23. Nov 2011, 12:43

Aus dem Bauch heraus emfpunden würde ich auch etwas mehr als 5mm wählen.
Du musst bedenken das sich die gegenüber stehenden Magneten extrem anziehen und die Platten verbiegen.

Ich habe mit deiner Magnetscheiben Grössenvorgabe von 340mm das Scheibengeneratortool gefüttert, ein bisschen
herum optimiert und heraus kam dann dies:

Magnetscheibendurchmesser : 34cm
Statorscheibendurchmesser : 40cm
16 Magnete pro Scheibe
12 Spulen im Stator
Kupfergewicht ca. 2 kg
Drahtdurchmesser 0,9mm
Innenwiderstand des Generators : 6,6 Ohm
Maximalleistung bei 125 Volt Abgabespannung ca. 500 Watt
Drehzahl bei Maximalleistung : ca. 150 U/min
Wirkungsgrad bei ca. 500 Watt Leistungsentnahme : ca. 82 %

Ein prima Generator für den geplanten Einsatzzweck mit hohen Wirkungsgrad

Durch etwas dickeren Kupferdraht (mehr Kupfergewicht) und evtl. 1 oder 2cm mehr Durchmesser könnte
man die Maximalleistung noch etwas erhöhen. 500 Watt wären bei einem knapp 1m² C-Rotor aber
normalerweise dicke ausreichend.

34cm_16mag_40x40x10_neo.xls
(184 KiB) 66-mal heruntergeladen


Grüsse

Bernd
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Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Bernd » Mi 23. Nov 2011, 12:46

Schebe wigt dann 5,7 Kg von 8 mm dicke mal 2 Scheiben ist dann 11,4 Kg ohne Magneten. Zimlich schwer.

Hast du das für eine massive Scheibe gerechnet ? Die Scheibe wird ja noch gewichtsreduzierende Aussparungen erhalten.
Aber es nutzt ja nichts, ob schwer oder nicht, sie darf sich nicht verbiegen, das ist das entscheidende.

Grüsse

Bernd
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Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Ekofun » Mi 23. Nov 2011, 12:52

Hallo Bernd,

ja, für volle Platte,wegen Welle sie soll wirklich 25mm D haben ,sicher ist sicher.

Grüße

Ekofun
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Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Bernd » Mi 23. Nov 2011, 13:14

Ekofun du hattest doch mal so eine Tabelle oder Formel wieviel Ampere man einem
Draht mit einem bestimmten Querschnitt zumuten kann. Ich finde das nicht mehr wieder.
Könntest du das bitte noch mal bei den Grundlagen hinterlegen ?

Danke

Bernd

P.S. Wieviel Ampere könnten wir denn einem 0,9mm Draht in einem vergossenen Stator zumuten ?
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Re: Berechnung Durchmesser und mehr

Beitragvon Ekofun » Mi 23. Nov 2011, 13:24

Hallo Bernd,

Draht von 0,9 mm Dicke hat Querschnitt von 0,635mm^2 so kann laut Tabelle 3,8 A halten,denke aber das die bis 5 A ohne sorge halten kann.

Daten über Querschnitte und Amperen werde machen und in Grundlagen der Generatoren beifügen.

Grüße

Ekofun
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