Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Manfred » Fr 25. Nov 2011, 19:41

Hallo Ekofun,

deine Wicklung sieht sehr gut aus. Wie du an die Sache ran gehst beobachte ich genau. Diese handwerklichen Tricks sind es, die bringen den Erfolg.

Grüsse
Manfred
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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Bernd » Fr 25. Nov 2011, 20:41

Ah dafür die vielen Nägel. Ziehst du die Köpfe damit straff nach Aussen ?

Grüsse

Bernd
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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Ekofun » Fr 25. Nov 2011, 20:54

Hallo Bernd,Manfred,

Ja, so werden die Köpfe(Ausenbogen) vom beiden Seiten fest gezogen,und diese Holzkreis hält fixsierte Spulen unter druck(bigeln) und so können Spulen nicht verrutschen.Wenn ales geschnurt ist verbindet man Spulen zu Fasen,dann wird das auch an einige pläze mit verbunden. Schlißlich sehen man nur 3 Fasen aus Spulenkranz heraus kommen,man kann auch 3 Neutralen herausführen wenn man wil irgendwan im Dreieck Geni zu schalten.

Das ist viel fumelei und muss man geduld haben,es geht langsam, aber es ist dan sichere Sache,und nach lakierung passiert da nichts maehr.

Grüße

Ekofun
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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Bernd » Fr 25. Nov 2011, 21:07

Das heisst abschliessend werden die parallel verlaufenden Schenkel noch getränkt mit Harz ?
Oder wie sorgst du dafür das sie nach dem Bügeln nach dem Entfernen des Holzkerns in Form bleiben ?

Grüsse

Bernd
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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Ekofun » Fr 25. Nov 2011, 21:27

Hallo Bernd,

die Bogen,ausen werden mit Harz leicht getränkt,damit sind die hart und nach Kreisentvernung kann sich da nichts mehr bewegen.Die Spulen waren vorher in Presse,da haben sie ihre Form bekommen,und da bewegte sich auch keine Drähtschen.Nach fest binden kann sich noch weniger was bewegen,es ist alles schon jezt unbeweglich.

Mit Harz gehe ich von eine Seite bis knap zu Holzkreis(ca 4 mm dafor). Dan wird Holzkreis herausgezogen und Spulen dan komplet gegossen.

Da kann sich nicht bewegen,Prese hat Spulen von ca 6mm auf 3 mm platt gemacht dann habe Bogen nach unten gezogen (Lappe und Gummihamer).Da bewegt sich nicht mehr.

Grüße

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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Manfred » Sa 26. Nov 2011, 10:43

Hallo Ekofun,

das platt machen oder auch verdichten der Spule habe ich bisher bei allen Spulen angewendet. Das Tränken mit Tränklack oder Harz während der Verdichtung halte ich für sinnvoll.
Tränklack hat den Vorteil, er bindet schneller ab und die Bearbeitungszeit verkürzt sich. Was ist nun Tränklack :?: : Läusekacke
Das ist kein Witz, ich habe gerade eine Bestellung gemacht. http://www.mercateo.com/p/155-810037/Sc ... k-superior
Schaut euch mal die Produktbeschreibung an. Gute Isoliereigenschaft, wird mit Etanol/Alkohol/Spiritus aufbereitet zu einer streichfähigen Suspension und durch einen alte Socken gefiltert. Das Ergebniss ist dann Schellack oder wird auch als Tränklack bezeichnet ein uraltes Hausmittel der Elektromaschinenbauer.
Zur Zeit verwende ich noch den chemischen Backlackdraht, den gibt es nur bis zu einem Durchmesser von 0,5mm. Die Spule wird mit Ethanol eingepinselt und verdichtet. Nach dem austrocknen habe ich eine feste und formstabile Spule.
Über das Experiment mit der Läusekacke werde ich noch berichten.

Grüsse
Manfred
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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Bernd » Sa 26. Nov 2011, 10:52

Wohin verdunstet denn das Lösungsmittel wenn die Spule nach dem Tränken in einer Pressform sitzt ?

Grüsse

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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Manfred » Sa 26. Nov 2011, 14:25

Hallo Bernd,

ich bin gerade dabei meine Spulen zu verdichten und zu verbacken. Verdichtet wird mit den zwei Schenkeln eine Zollstocks, passt auf den 0,1mm genau in die Nut. Der rechte Bidausschnitt, eine verdichtete und verbackene Spule, die linke Bildhälfte zeigt die unverbackene Spule die noch deutlich über die Nut herausragt.
Nach etwa 10 min. backen die Drähte und bleiben stabil in der gewünschten Lage und es kann alles gut ablüften. In den ersten 10 min. kann man die Spule auch schön von Hand nachformen, das mache ich dann bei den Spulenköpfen.
Ganz zum Schluss wird alles noch mit 2K-Harz versiegelt.

1296678524918.bmp


Grüsse
Manfred

p.s. das erste Foto mit meinem China-Computer-Mikroskop
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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Ekofun » Sa 26. Nov 2011, 18:26

Hallo Manfred,

was Sie nicht alles haben?!,dem next werden vielecht auch Roboter arbeit machen und Sie kukken nur nach ;) .

Ihre Spulen sehen aber gut aus,rechte Seite,und das heiss jede Spule wird so gemacht.Es ist auch fumelei,genau wie bei mir.

So,habe heute Spulen zu Fasen verbunden,geprüft und keine Kurzen,R ist gleich bei jede Fase. Und habe andere Seite fest geschnurt.
Morgen werde Spulenköpfe leicht mit Hartlack lakieren troknen lassen und dan Kreiss herausnehmen.Dann kommt Hauptprüfung und wenn alles(Spanungsmässig) klar ist werden Spulen mit Harz gegossen.Dann noch Fasen zu ende machen und Stator ist fertig.

Es ist noch par Tage arbeit damit,Lack ist nicht so schnel troken,aber habe ein trick dabei.Schliesse alle Drei Fasenanfänge zusammen und Enden
dann neme mien Netzgäret(selbstbau) und stelle so ca 4A Strom,Spulen werden gut warm und Lack troknet schneller.

Auf die gefahr das ich langweilich bin schicke denoch Bilder von heutigen Arbeit.

Grüße

Ekofun
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DSCI0098.JPG
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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Bernd » Sa 26. Nov 2011, 18:32

Das ist keineswegs langweilig, aber so gut wie du es beschreibst kann man gar keine Fragen stellen. ;)
Deswegen meldet sich keiner und alle lesen nur mit.
Das mit der Trocknung "von Innen heraus" mit dem Erwärmen der Spulen finde ich eine gute Idee.

Grüsse

Bernd
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