Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Ekofun » So 18. Dez 2011, 16:30

Hallo,

habe heute ene Spule von Microwelle bekommen,leider Draht ist kapput,kann man nicht mehr gebrauchen.Ich bilde mir ein,das ich Spulen wickeln kann,aber es gibt viele Leute die das wirklich machen können,wie z.B.diese.Were froh das ich das schaffen kann,dann weren in Geni alle Spulen volkommen gleich.Meine Spulen kann nur verstecken das sie keine siht... :oops:

Grüße

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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Ekofun » Fr 23. Dez 2011, 15:14

Hallo,

Leufer ist fertig,und mit Harz gegossen.Jetzt nur noch montieren dann kann Testen.Habe untere Lager ins Schraubstock gespannt und Leufer reingesteckt,dann mit Finger den gedreht so schnell wie ich konnte,eine Spule dran gehalten.Bekamm 0,8V und bei Kurzen 1,5A.Es wird was,nicht etwas ausegewönlich,aber wird in Ordnung,ist doch erste diese Art.Hoffe nicht drer letzte.

Hier Bider vom Leufer.

Ich wünsche allen Gesegnete Weinachten,und alles Gute in Neues Jahr.

Grüße

Ekofun
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Leufer abgeschliffen,wird noch mit Bootslack lakiert.
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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Bernd » Fr 23. Dez 2011, 22:24

Das sieht doch sehr gut aus. Hast du die Magnete leicht schräg gestellt oder täuscht das ?
Ist das in der Mitte ein massiver runder Teil aus Eisen ?
Ich zähle 22 Magnetblöcke, ist das so gewollt ? Ich dachte immer es wären 10 Spulen ?

Grüsse

Bernd
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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Ekofun » Fr 23. Dez 2011, 22:49

Hallo Bernd,

ja,Magnete habe leicht schreggestellt mit Gedanke Bremswirkung zu schwächen,ob das zutrifft weiss nicht,schadet aber nicht.
Es sind 22 Magneten weil ich musste noch 3 Spulen zusezlich dabei tun sonst were da eine Lücke gewesen.so habe jetzt 11 Spulen pro Fase und 22 Magneten.

Morgen, wenn Weter zuläst werde ganze montieren und wollte erste Test machen,bin gespant was er gibt und wie er geworden ist.Aber denke wird er wie jede Geni,nichts ausergewönliches.Nexte ist in Planung,aber erst wenn ich Age repariert habe,vorher wird es nicht gehen.

Ja, Magneten stehen auf ein massieve Eisenrad von 127mm D,so ist eine Rückführung sehr gut gegeben,denke mal.

Grüße

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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Bernd » Fr 23. Dez 2011, 23:11

Meinst du mit "Bremswirkung" Wirbelströme ? Weil eine magnetische Rastung/Cogging wie bei eisernen
Modellen braucht man ja nicht reduzieren, weil es sie prinzipbedingt gar nicht gibt.

Grüsse

Bernd
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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Ekofun » Fr 23. Dez 2011, 23:40

Hallo Bernd,

nein,vielmehr dachte dabei auf Bremswirkung bei Belastung,irgendwo habe so etwas gelesen,aber kann mich nicht erinern wo.Dachte das das nicht verhindern kann(Lenzsche Regel) aber leicht schreggestellte haben kene geminderte Wirkung.

Grüße

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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Bernd » Fr 23. Dez 2011, 23:49

Die "Bremswirkung" bei Belastung ist ja die mechanische Energie, also Drehmoment mal Drehzahl, welche
durch den Generator in elektrische Energie gewandelt wird.
Das Verhältnis aus eingesetzter mechanischer Energie zu erzeugter elektrischer Abgabeleistung entspricht dem Wirkungsgrad.

Mit anderen Worten ohne den Einsatz von mechanischer Energie kann keine elektrische Energie entstehen.
Bzw. alles was du an mechanischer Energie reduzierst wirst du weniger an elektrischer Leistung zur Verfügung haben.
Das sagt das Energie Erhaltungsgesetz.

Grüsse

Bernd
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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Ekofun » So 25. Dez 2011, 19:44

Hallo,

Vorleufige Bericht:

Geni ist gelungen,nichts besonderes aber er gibt bei ca 1000 U/min 150 Wat,Drehzahl konnte alein nicht messen,genaue Daten kommen noch.

Ri ist leider 4,5 Ohm,(zwischen 2 Fasen) sollte mit mindestens mit 1mm dicke Draht gewickelt werden um Ohmzahl zu halbieren.Also,bei 1 A belastung habe 4,5 V Verluste.Bei 3 Lampen je 50 Wat(Parallel) sind das 4,16 A * 3 = 12,48 A.Das macht 56,16 V und schließlich ein Verlustleistung von 700,8Wat!
Dann hat Geni gesamt 700,8W + 150W = 850,8 W gebgeben.Kein Wunder das Spulen heiss wurden nach ca 1-ne Minute.
Diese Geni ist Technisch in Ordnung,aber Innenwiderstand ist zu groß,und eingentlich strafbar,was auch wurde,große Verluste.Bis 50 Wat ist aber gut,und hier werde selten mehrhaben,ist aber keine Entschuldigung.

Im lehrlauf bringt eine Fase 49 V bei vole Drehzahl von Bohrmaschiene,bei 3 Fasen 85,7V.

Rotor ist 3,12Kg schwer, um in aus Stand bewegen braucht man 0,265 N.Nexte Leufer werde laute Löcher haben um Gewicht zu reduzieren.

Eine Erkentnis habe jezt,habe auch vermutet aber jetzt steht es fest: Solche Genis können NICHT als Motoren laufen.Habe nachgedacht und war mir klar,Magneten kann man nicht ummagnetisieren,die haben ihre Pole,bei Köfigleufer wird Rotor ständig umagnetisiert so leuft er,bei Genis mit Dauermagneten geht das nicht.Habe heute Ausprobiert.

Noch mal wünsche allen gesegnete Weinachten!

Grüße

Ekofun
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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon andreas » So 25. Dez 2011, 20:16

Hallo Ekofun,

natürlich können solche Generatoren auch als Motore laufen, sie brauchen dann aber eine spezielle Ansteuerung. Diese erzeugt eine Dreiphasen-Wechselspannung, welche in der Frequenz regelbar ist. Solche Motoren werden heute schon in vielen Bereichen eingesetzt.

MfG. Andreas
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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Bernd » So 25. Dez 2011, 20:19

Hallo Ekfoun,
mach doch bitte noch mal ein paar Bilder vom fertigen Generator.
Wenn du deine 3 Stück 12 Volt Lampen anstatt parallel in Reihe schaltest wird der Wirkungsgrad stark ansteigen
und die Wicklung bleibt kalt.
Sind die Phasen eigentlich im Dreieck oder im Stern verschaltet ?

Man könnte deinen Generator auch als Motor einsetzen, aber nur mit Drehstrom und nicht mit 1 Phasen Wechselstrom.
Mit einem Kondensator als Phasenschieber müsste es eigentlich auch gehen.

Grüsse

Bernd
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