Danke für eure lobenden Worte!
@ Jürgen
Die Befestigung des Rohr am Kantholz erfolgt durch massive, gegossene Magnesiumhalbschellen.
Die Befestigungsschrauben gehen teilweise durchs Holz hindurch mit Mutter und Scheibe auf der
anderen Seite. Ich denke das sollte halten, aber ich kann noch eine dritte Schelle anbringen.
@ Carl
Ja die Stützen sind jeweils mit einem Scharnier am Mast befestigt. Das ganze lässt sich also einfach
wegtragen und umstellen. Bei Sturm wird aber nichts weggetragen, da soll sich die Konstruktion bewähren.
Mit der Scheibe, die Andre uns vorgeschlagen hat, laesst sich das dann fixieren und
bombenfest am Nabengenerator befestigen
Upps ? Da muss ich was übersehen haben, wo hat Andre denn diesen Vorschlag gemacht ?
Allerdings wäre es gut dann oben und unten so eine Scheibe anzubauen und das kostet auch
wieder Material, das man durch die Dreiteilung gerade einsparen wollte. Muss man sich mal
aufzeichnen wieviel man sparen könnte.
Evtl. will ich das Stativ noch so verändern, wie du Carl es vorgeschlagen hast, also das der Mast
nicht den Boden berührt, sondern das er "schwebt" und nur von Seilen, die zu den Stützen führen,
geführt wird. Dadurch käme das ganze noch etwas höher, denn irgendwie sieht es trotz 3m etwas
niedrig aus gegenüber den 6,5m des Anemometers im Hintergrund. Allerdings will ich nur max. 1m
höher.
Die Leitfläche ist pro Flügel mit 3 x V2A Schrauben im Holz des Tragarms verschraubt. Zusätzlich befindet
sich auf der Aussenseite ein Alu Blechstreifen der die Fliehkräfte besser auf die Leitfläche verteilen soll.
Das ganze ist zusätzlich absolut dicht mit Sikaflex verklebt/abgedichtet. Ich finde das angesichts der
bescheidenen Flügeldimensionen und des geringen Flügelgewichts ein enormer Aufwand. Ich glaube
da löst sich nichts mehr. Eher zerfetzt der Flügel durch Fliehkräfte.
Die Leitflächenbefestigung mit aus dem Holz des Tragarms zu fertigen, also mit dem Schlitz so
wie du es vorgeschlagen hast Carl, hat meiner Meinung hauptsächlich den Vorteil das der Vorflügel sehr
guten Kontakt zum Tragarm erhält. Andererseits ist die Kraftübertragung auf die Leitfläche nur auf den
recht schmalen Spant beschränkt. Evtl. sollte man den Schlitz etwas breiter machen und dort beidseitig
zusätzliche Bleche vorsehen die die Kräfte grossflächiger auf die Leitfläche übertragen, also die Leitfläche
etwas "abstützen".
Bei mir schied die Methode mit dem Schlitz aus, da meine Flügel schon fertig montiert waren und ich
den Vorflügel, zum Einstecken der Leitfläche in den Schlitz nötig, nicht mehr abnehmen konnte.
@ all
Dieser Prototyp MK1 hat eine anvisierte Lebenserwartung von ca. 1 Jahr, mehr erwarte ich nicht. Wenn er
vorher "stirbt" bin ich auch nicht traurig, er dient ja dazu Erkenntnisse zu gewinnen, da ist ein vorzeitiger
Verlust ebenso eingeplant wie die vielen Messergebnisse, die er uns hoffentlich bis dahin liefert.
Grüsse
Bernd