Brushlessmotor als Generator

Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon Bernd » Di 17. Jan 2012, 20:15

Du meinst dieses Foto hier ?

Bild

Sieht interessant aus dein Generator. Welche Vorteile bringt es nur jeden zweiten Spulenkern zu bewicklen ?
Eigentlich hätte ich gedacht das das Verhältnis aus Drahtlänge und induzierter Spannung steigt wenn man
jeden Kern, dafür mit weniger Draht, bewickelt. Liege ich da falsch ? Ich kenne mich mit dieser Bauart nicht so aus.

Grüsse

Bernd
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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon vm » Di 17. Jan 2012, 20:32

Hallo Bernd

das liegt an dem etwas sonderlichen verhältnis zw.spulen und magneten auf den bildern von dem link wird es etwas deutlicher hoffe ich (richtig verstanden hab ich es aber auch noch nicht)aber es geht zumindest im kleinen recht gut

http://www.aerodesign.de/peter/2001/LRK ... field.html

ps.was ist mit dem gleichrichter?

mfg.vm
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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon Bernd » Di 17. Jan 2012, 20:40

hab da mal noch ne blöde frage,du hast unter "250W Radnabenmotor/Generator, Testbericht" auf der ersten seite oberes drittel ein bild mit einem gleichrichter aus
6 doppel-schottkydioden,warum hast du den mittleren anschluss mit dem jew.linken(von der aufnahme her jew.rechten ) gebrückt und nicht beide dioden parallel genutzt?


Das war doch deine Frage ?
Ich habe da nicht gebrückt, die Bauteile sind so original.

Grüsse

Bernd
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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon vm » Di 17. Jan 2012, 21:46

Hallo Bernd

dann ist das wohl bei deinen anders als norma,l bei mir ist in der mitte die kathode und aussen die beiden anoden.
bei dir müssten dann beide anode nebeneinander liegen ,damit sind sie parallel geschalten,das könnte einen sinn ergeben.

ich werd mal sehen ob ich irgendwo einen etwas grösseren 12 poligen stator finde bei dem man das ganze unter halbwegs anwendbaren drehzahlen um die 500 u/min miteinander vergleichen kann (so zwischen 10-14cm durchmesser)
vielleicht hast du ja eine idee bei den ganzen teilen die du schon getestest hast(kann auch einer mit kollektor sein,den kann man ja rausschmeissen )
für den rest hab ich eine drehmaschine und ein paar schweissgeräte

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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon Bernd » Di 17. Jan 2012, 22:28

Nein mit dem Bau eiserner Generatoren habe ich mich noch nicht befasst.
Ich kann Dir daher in der Richtung nichts raten.

Grüsse

Bernd
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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon andreas » Mi 18. Jan 2012, 00:31

Hallo Bernd,

Ich habe da nicht gebrückt, die Bauteile sind so original.


hast Du mal einen Blick auf die Beschriftung der Bauteile parat? Mir ist diese Bauform mit gebrückten TO220-Anschlüssen ab Hersteller noch nie in die Finger geraten. Daher würde ich gerne wissen, wer solche Exoten baut. Sie sind mir noch in keinem Katalog begegnet.

MfG. Andreas
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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon Bernd » Mi 18. Jan 2012, 00:43

Hallo Andreas, es handelt sich um das Modell MBR 745.

Bild

Grüsse

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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon vm » Mi 18. Jan 2012, 02:14

hallo bernd
2.versuch irgendwie ist meine letzte nachricht im nichts verschwunden

jetzt mit gleichrichter (6xMBR 2545ct, lagen noch herum)

500 U/min leer. 12,5V
last max 6,0V 1,54 A (poti 50 Ohm 100 Watt)


1000 U/min leer. 24 V
last max 12V 2,77A


1500 U/min leer. 36,5V
last max 17,6 3,23A



poti wird aber schnell heiss und fängt an nach strom zu stinken (ist auch noch nicht die lösung)



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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon Bernd » Mi 18. Jan 2012, 02:21

Gut gemessen. Bei genau der Hälfte der Leerlaufspannung erhält man unter Last die maximal
mögliche Abgabeleistung. Der Wirkungsgrad ist dabei aber prinzipbedingt schlecht, nämlich nur 50%.
Trotzdem natürlich eine hohe Leistung für so einen winzigen Generator.

Grüsse

Bernd
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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon vm » Sa 13. Okt 2012, 21:30

Hallo Bernd

Ich habe inzwischen einen geeigneten Motor gefunden, und etwas passend gedreht.
Er hat 24 Nuten und jetzt 28 Magneten a.30x10x4 mm
Durchmesser Rotor innen (Außenläufer) mit Magneten 109mm,Stator 107mm x 35mm.
Auf Grund der hohen Polwechselrate bei der LRK-Geschichte müsste die Frequenz recht schnell steigen ,hast du eine Ahnung ob das Problem mit den Wirbelströmen da auch so groß ist wie bei deinem Eisenlosen Geni ?
Würde es Sinn machen ihn mit dünneren Draht zu wickeln (zb.16x0,25)oder so????????

mfg.Volker
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