Teil 2: Auswahl des Generators

Re: Teil 2: Auswahl des Generators

Beitragvon MaRiJonas » Fr 27. Jan 2012, 17:54

Hallo Bernd,

vielen Dank für Deine Informationen und Deinen ausführlichen Messungen zum Nabenmotor.

Das ist dann anscheinend doch nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe.

Kannst Du mir bitte erklären, warum man den eisenlosen Generatoren mehr Spannung und Leistung abverlangen kann. Liegt das an den großen stromdurchflossenen Spulen im Gegensatz zu den kleinen eisenkerngefütterten Spulen?
Mehr Drahtlänge induziert mehr Spannung?

Vielen Dank

Richard
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Re: Teil 2: Auswahl des Generators

Beitragvon Bernd » Fr 27. Jan 2012, 18:14

Das Eisen in den Spulen der "eisernen" Generatoren sorgt durch seine Fähigkeit Magnetfeldlinien zu bündeln für einen
kompakten und kostengünstigen Aufbau. Eiserne Generatoren sind bei gleichen Leistungsdaten meist deutlich kleiner.
Soweit so gut....

Dummerweise hat das Eisen in den Spulen nicht nur positive Effekte. Der erste negative wäre das sich in dem Eisen
ständig Wirbelströme bilden die man durch einen stark laminierten Aufbau zu umgehen versucht.
Aber um auf deine Frage zurück zu kommen, Eisen hat nur eine bestimmte "Übertragungsfähigkeit" für den magnetischen Fluss.
Es gibt eine Grenze ab der das Eisen mit dem magnetischen Fluss "gesättigt" ist, deshalb wird auch tatsächlich offiziell von
der "Sättigung" des Eisens gesprochen.

Luftspulengeneratoren kennen dieses Problem nicht denn Luft transportiert den magnetischen Fluss zwar viel viel schlechter
als Eisen, kennt dafür keine Sättigungsgrenze, weswegen es mit meinen persönlichen Eigenschaften beim Essen vergleichbar ist. :)
Eisenlose Generatoren erzeugen daher prinzipiell immer mehr Leistung je schneller man sie dreht, bis sie durchbrennen.
Bei eisernen Kollegen ist da ab einer bestimmten Grenze schluss. Danach steigt die Leistung kaum oder gar nicht weiter an.
Ekofun hatte das schon in Versuchen nachvollzogen.

Grüsse

Bernd
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Re: Teil 2: Auswahl des Generators

Beitragvon Ekofun » Fr 27. Jan 2012, 21:51

Hallo,

alles richtig,aber werden heutiger Genis in Krafwerken noch immer aus Eisen gemacht,auch die risen Windräder haben Eiserne Kolegen oben in Gondel.Nehme an wenn die Esenlosen weren werden sie viel teuerer Magneten könnte man garnicht bezahlen(Anzahl),und so müssen die Eregung haben(haben die warscheinlich auch) so macht man sie aus Eisen.

Habe in lezte Zeit die E-Magnetismus untersucht und mansche Versuche gemach,unter anderen habe festgestellt das: wen man E-blech erhizt das er rot wird und dann gleiche Teil macht wie vorher(z.B. Magnet,Trafo) werde nicht mehr funkzionieren.Durch Hize hat sich E-Blech verändert(Struktur) so das er ca ein Fünftel von vorhörige Eigenschaften verloren hat.Magneten verhalten sich auch so,ab eine bestimmte Temperatur verlieren sie Magnetische Wirkung,so auch E-Bleche,E-Stahl ect.Warscheinlich braucht man Dinge nicht mal so hoch erhizen,verlieren sie doch ihre Eigenschaft,weniger aber doch.

Grüße

Ekofun
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Re: Teil 2: Auswahl des Generators

Beitragvon Bernd » Fr 27. Jan 2012, 21:56

Ich wollte nicht behaupten das eiserne Generatoren keine hohen Leistungen erzeugen können, da hast du mich
falsch verstanden Ekfoun. Die grössten Generatoren auf unserem Planeten sind nicht ohne Grund "normale"
eiserne Konstruktionen.
Es ging lediglich um die Frage wieso mehr Drehzahl bei einem eisenlosen mehr Leistung bedeutet und wieso
das beim eisernen nur bis zu einer bestimmten Grenze funktioniert, selbst wenn die Kupferdrähte noch mehr
vertragen würden, nämlich weil das Eisen keinen weiteren Leistungszuwachs mehr zu lässt, so wie du es ja selbst
mal ausprobiert hast.

Grüsse

Bernd
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Re: Teil 2: Auswahl des Generators

Beitragvon Ekofun » Fr 27. Jan 2012, 22:14

Hallo Bernd,

Richtig,Eisenlosen produzieren je schneller sie laufen immer mehr Spanung,Eisenlosen nur so lange bis Sätigung kommt dann geht Leistung zurück.
Vermute das bei Eisenlosen ein Ende am Zuwaxs ist dann wenn Magneten keine mehr Flußdichte im Gepek haben.Kann sein das auch ab eine gewisse Frquenzhöhe nicht mehr zu Steigung kommt,sicher bin aber nicht.

Bei Eisen kann man Sätigung vom ein Kern mit Versuch ermitteln,man erhöht Feldstärke so lange bis Kern nicht mehr Gewicht halten kann,ab diese Punkt kommt es zu Sätigung,waren interesante Versuche.

Grüße

Ekofun
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Re: Teil 2: Auswahl des Generators

Beitragvon MaRiJonas » Sa 28. Jan 2012, 07:14

O.K. jetzt verstehe ich das, es ist alles ziemlich lange her, dass ich das Mal gelernt habe, aber es lässt sich schnell wieder auffrischen.

- Um kleine, günstige Motoren/Generatoren zu bauen "bündelt" man die Magnetfeldlinien und erhöht dadurch den magnetischen Fluss.

- Für eisenlose Generatoren benötigt man größere Spulendurchmesser, damit mehr Magnetfeldlinien "durchtreffen" um auf gleiche Leistung bei gleicher Drehzahl zu kommen.

-Eisenlose Generatoren haben bei gleicher Leistung längere Spulendrähte.

- Die induzierte/erzeugte Spannung ist proportional zur Länge des Wickeldrahts.

Stimmt das so?

Gruß

Richard
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Re: Teil 2: Auswahl des Generators

Beitragvon Ekofun » Sa 28. Jan 2012, 16:52

Hallo Richard,

nicht ganz,Induzierte Spanung hängt auch vom Wirklänge,Flußdichte,Windungszahl(bei Dir Drahtlänge),Drehzahl aus den man Schneligkeit in Meter/sekunde rechnet und Durchmesser.Von diesen Faktoren hängt induzierte Spanung,nicht aleine von Windungen(Drahtlänge).
Und vom Querschnit(vom Draht) hängt Leistung,je Drahtquerschnitt größer ist kann Geni mehr Ampere geben.

Auch diese Berechnung steht in Grundlagen.Formel ist einfach aber Bernd und ich haben lange getüftelt bis die so wurde.

Grüße

Ekofun
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Re: Teil 2: Auswahl des Generators

Beitragvon MaRiJonas » So 29. Jan 2012, 08:17

Vielen Dank, Ekofun, dann werde ich mir Mal die Formel und die Grundlagen dazu mal "reinziehen" um dafür ein Gespür und danach eine hoffentlich geniale oder zumindest für meine Bedürfnisse optimale Konstruktion zu finden.
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