Fundgrube Kupferlackdraht!

Re: Fundgrube Kupferlackdraht!

Beitragvon andreas » Mi 7. Mär 2012, 22:44

Hallo Michael,

die Lackschicht dieses Drahtes ist hitzeempfindlich und schmilzt bei Löttemperaturen allmählich. Man kann diese Lackdrähte mit etwas Geduld und Flussmittel recht gut löten.

MfG. Andreas
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Re: Fundgrube Kupferlackdraht!

Beitragvon Arowana » Do 8. Mär 2012, 16:29

Hallo Andreas,

danke für deine Hilfe das spart mir natürlich ein bisschen arbeit.

Gruß

Michael
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Re: Fundgrube Kupferlackdraht!

Beitragvon Ekofun » Do 8. Mär 2012, 19:23

Hallo,

Hmm,solce Draht ist dann für Genis nicht so gut,weill sie hitzeämfindlich ist,oder?

grüße

Ekofun
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Re: Fundgrube Kupferlackdraht!

Beitragvon Arowana » Do 8. Mär 2012, 23:02

Ich habe es jetzt mal eine ganze weile versucht aber es nicht hin bekommen ich habe den Lötkolben über 5 minuten auf den Testdraht gehalten und es ist nichts passiert.
Ich mache es jetzt wieder auf die altmodische art mit schmirgelpapier.
Ich glaube schon das dieser Draht für Genis geeignet ist da er soweit ich weiß auch bis 180 Grad ist wie der normale auch. Oder???

Gruß

Michael
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Re: Fundgrube Kupferlackdraht!

Beitragvon Bernd » Do 8. Mär 2012, 23:23

Ich nutze für solche Zwecke einen Lötkolben mit defekter Temperaturregelung.
Der wird extrem heiss, kurz vor dem Glühen.
Aber selbst der scheitert an meinen Drähten mit normaler Isolierung.
Die Lötbaren lassen sich damit allerdings gut verzinnen.

Grüsse

Bernd
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Re: Fundgrube Kupferlackdraht!

Beitragvon Ekofun » Fr 9. Mär 2012, 00:21

Hallo,

O.K. wenn sie bis 180 Grad auhalten ohne Schäden dann ist sie gut,aber in normale Draht habe irgendwie mehr Vertrauen.Bitte nicht übel nehmen.

Grüße

Ekofun
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Re: Fundgrube Kupferlackdraht!

Beitragvon cordopc » Fr 9. Mär 2012, 11:28

Hallo,
wie wärs denn mit einem Lackkratzer? Gut zu handhaben, billig....und der Draht glüht nicht aus.............. ;)
Gibts z.B. bei Reichelt usw.
Grüße
Klaus
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Re: Fundgrube Kupferlackdraht!

Beitragvon andreas » Fr 9. Mär 2012, 23:59

Hallo Allerseits,

die praktische Handhabung solcher Drähte ist nicht eben einfach. Denn obwohl die Lackisolierung bei Löttemperaturen schmelzen sollte, tut sie es nur ungern. Das Problem liegt möglicherweise daran, dass der Lack weiterhin sehr gut thermisch isoliert. Wer jemals Fädeldraht verarbeitet hat, kennt das Problem vielleicht aus der Praxis. Eine bewährte Vorgehensweise ist es, das Drahtende langsam in einen mit Flussmittel versetzten Zinntropfen am heißen Lötkolben einzutauchen. Dabei erwärmt es die Lackschicht von innen (durch das geschnittene, blanke Drahtende) und von außen. Unter diesen Umständen wird der Lack gut weich und sein flüssiges Ende läuft in Richtung Drahtverlauf davon. Mehrfach eingetaucht, zeigt das Drahtende dann einen verzinnten Bereich, der nach einigen Sekunden als ausreichend gelten kann. Es erfordert stets ausreichend Flussmittel, sonst geht es gar nicht voran.

MfG. Andreas
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Re: Fundgrube Kupferlackdraht!

Beitragvon MaRiJonas » Sa 10. Mär 2012, 17:41

Hallo,

ich habe früher Mal das Drahtende einfach mit dem Feuerzeug "abisoliert", sprich in die Flamme halten.

Das hat ganz gut funktioniert.

Viel Erfolg

Richard
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