Generator-Idee neu?

Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon Ekofun » Do 2. Aug 2012, 20:10

Hallo Stefan,

ich bin nicht geerget über Dich sonder über Ergebnisse vom Ausrechnungen insgesamt.Sie sind entteuschend.

Mit VA Rohr ist so eine Sache für sich,ich bin froh wenn ich eine Eisenrohr bekomme mit Abmessungen die ich brauche,geschweige solche Edelstalrohre.Hier ist Material Hauptproblem und nene ein Beispiel vom vielen.Normale Bohrer für Eisen gibt es jede Menge um ca 2,5 Euro,bohrst damit paar Locher dann kannst ihn wegschmeisen.So ist mir bis jetzt gegangen,bin am Arbeiten und kann dann nicht weiter wegen kapputen Bohrer.
So habe aus Deutschland mir bestellt ganze Saz Titanbohrer vom 4mm bis 10 mm und zusezlich 12, 16, und 20mm D
160 Euro habe dafür Ausgegeben aber jetzt habe Bohrer lange lange Zeit.Die bohren Feille als es Holz ist.

Fählt mir etwas ein,eine Metallschachtel und innen drin ein Magnet schirmt Magnetische Fluß nach ausen ab,wie Faradei Käfig,so denke das durch Rohr Magnet abgeschirmt ist und kommt nicht durch.Haben Sie schon so was probiert?

Grüße

Ekofun
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon magneto » Do 2. Aug 2012, 21:07

Hallo Ekofun

Den Käfig soll hier Drahtschicht bilden, und VA- Rohrwand in gegebenem Beispiel war nur als Abstandhalter und Unterlage für Drahtwicklung gedacht.

Nein, habe ich noch nicht gemacht – das war rein theoretische Überlegung ;)

Ich nehme an, daß diese Messung muß sowieso derjenige machen, der den Generator baut – ich denke an Sebastian – denn nur er verfügt über die Magnete, für die die Eisenschichtstärke ermittelt werden soll.
Außerdem nicht ein – sondern zwei Magnete – mit Gegenpolen von innen an Rohrwand angeklebt und in solchem Abstand voneinander wie die auch später im Geni eingebaut werden sollen.
Und die andere Seite des Magnetenpaares mit einem Eisenstäbchen kurzgeschlossen.

Die Messungsumstände müssen ja den künftigen Einsatzverhältnissen im Generator möglicht gleichliegend sein.

Und bei Deinem Experiment geht ja bloß um eindeutige Feststellung, daß Eisengewicht direkt proportional zu Eisenverlusten ist.
Ob wir es überhaupt experimentell zu beweisen brauchen – glaube ich nicht.
Dies ist doch in Wikipedia und in vielen klugen Büchern ausreichend beschrieben

Mein voriger Beitrag hatte bloß den Zweck, Euch Generatorbauer darauf aufmerksam zu machen.
In „echten“ Generatoren von Fabrik, wird Eisen eingebaut, das unvergleichbar geringere Ummagnetisierungsverluste und Wirbelstromverluste hat als unser Bindedraht – deshalb auch bei größeren angebauten Mengen halten sich diese Verluste in vernünftigen grenzen
Wir mit unserem „verlustreichen“ Draht müssen aber jeden unnötigen Gramm vermeiden...
Zum Glück die Bauweise des Ringgenerators ermöglicht es, weniger Eisen als in den "typischen" Generatoren anbauen zu dürfen - denn Ringgenerator hat ja keine Nuten im Stator :D
Grüsse

Stefan
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon Bernd » Fr 3. Aug 2012, 06:20

Der Kern einer guten Spule soll gerade eben – möglicht knapp – imstande sein den Magnetfluß in sich zu umschließen.
und auch Bernd war mit dieser Meinung einverstanden :)

Das bezieht sich darauf das man dann die Spulenwindungen dann kurz halten kann wenn der Kern klein ist.
Von der Sache her ist doch aber viel Eisen, was die Verluste im Eisen anbelangt, besser als wenig Eisen.
Es ist doch wie bei Kupfer und dem Innenwiderstand, je mehr Kupfer desto besser.
Verwende ich wenig Eisen muss dieses einen hohen magnetischen Fluss führen und wird umso kräftiger
ummagnetisiert. Das führt zu hohen Verlusten. Also bedeuet doch mehr Eisen = weniger Eisenverluste und nicht mehr Verluste.
Bei deiner Beschreibung hörte es sich für mich genau anders herum an.

Stefan was du da beschreibst mit VA Rohr und Gegenpolen und Eisenstäben die Magnetpaare kurz schliessen,
da habe ich null Vorstellung was du da bauen willst aber es hört sich für mich völlig anders an als das
was Sebastian oder Ekofun bauen.

Grüsse

Bernd
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon magneto » Fr 3. Aug 2012, 08:03

Hallo Bernd

Verwende ich wenig Eisen muss dieses einen hohen magnetischen Fluss führen und wird umso kräftiger ummagnetisiert.


Stimmt.
Aber nicht die Kräftigkeit des gesamten Ummagnetisierungsniveaus verursacht die Verluste, sondern die Kräftigkeit der Ummagnetisierung auf dem Niveau der Hystereseschleife, die das gegebene Material besitzt – multiplizieret mit dem ummagnetisierten Materialgewicht.
Weichmagnet.gif
Weichmagnet.gif (8.33 KiB) 5738-mal betrachtet

Noch anders gesagt – wenn wir mehr Eisenmaterial als notwendig an das rotierende Magnetfeld anhängen – dann hat auch das Magnetfeld mehr Material, in dem er den Hysteresewiderstand (Ummagnetisierungswiderstand) immer wieder unnötigerweise „brechen“ muß (mit der Häufigkeit der Ummagnetisierungsfrequenz).

Grüsse
Stefan
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon Ekofun » Fr 3. Aug 2012, 09:50

Hallo Stefan,

meinst Du so was:

DSCI0265.jpg
DSCI0265.jpg (348.28 KiB) 5727-mal betrachtet


Tabelle zeigt genau in Zahlen Verluste durch ummagnetisieren in Eisenquerschniten nach T-Wert pro Kg.Aber meiner Meinung nach das gilt für alle Genis und Motoren,das kann man nicht verhindern,denke das gehört zum Leben.

Und meine Drahtring wiegt 115 gr ohne Cu- Draht.Gehe ich nach Tabelle und nehme beliebige Wert aus,z.B.2,5 W/kg Verluste im meinen Versuchgeni sind das nur 0,115Kg * 2,5W = 0,29 W Verluste im Eisen wenn ich hätte so große T-Werte.
Ich denke noch immer das diese simple Ausführung solche Verluste verursacht und große Luftspalt.
Der Versuch sollte in etwa zeigen was solche Genis geben könnten wenn sie gut gebaut sind.
Und ich finde 2,09 A bei 1,25 V ist nicht schlecht,oder?

Grüße

Ekofun
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon magneto » Fr 3. Aug 2012, 12:42

Hallo Ekofun

Tabelle zeigt genau in Zahlen Verluste durch ummagnetisieren in Eisenquerschniten nach T-Wert pro Kg.

Ja, genau diese Verluste meine ich.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob Du in dieser Tabelle die Werte für geglühte Konstruktionsstahl findest – denn solche Stahl wird ja normalerweise in den Elektromaschinen im Magnetfeld- Einflußbereich nicht eingebaut.
Konstruktionsstahl und Elektroblech- Stahl unterscheiden sich in der Chemischen Zusammensetung.
Außerdem es gibt kein Zertifikat fur unseren Stahldraht, daß er richtig (hinsichtlich seiner magnetichen Eigenschaften) ausgeglüht worden ist. Es gibt auch viele Stahlausglühungsarten.... ...
Viele Faktoren entscheiden über die Hystereseverluste eines Eisenmaterials.
Aber meiner Meinung nach das gilt für alle Genis und Motoren,das kann man nicht verhindern,denke das gehört zum Leben.


Das kann man nicht verhindern – da bin ich derselben Meinung. Aber bestimmte Grenzen
der Verluste müssen doch angestrebt werden.
Man kann zugleich nicht zulassen, daß Leerlaufwiderstand zu hoch ist.
(Ummagnetisierung des Ringes erfolgt auch im Leerlauf)

Was meinst Du denn sonst mit „schlechter Ausführung“ des Genis?
Hoffentlich gibt’s kein Sand in den Lagern? Luftdichte und Luftzähigkeit ist überall vergleichbar. :)
Falls Du aber den Leerlaufverlust in Ordnung findest – dann ist ja überhaupt kein Thema...

Grüsse
Stefan
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon sombrero » Fr 3. Aug 2012, 13:47

Hallo, ich bin auch der Meinung das diese Bauweise (Ringkern Gen.) sehr gute Ergebnisse bringen wird. Das was der provisorische Aufbau von
Ekofun gebracht hat klingt gut.
Die Ausführung kann man ja noch ganz stark verbessern. Und dann werden Meßergebnisse sehr gut sein. 1. Luftspalt
2. Die Spulen sind glaube ich zu lang. Sie werden durch gegensätzliche Magneten beeinflußt. So werden dann pro Spule zeitweise zwei Spannungen induziert die sich zeitweise aufheben.
...Abstand zwischen Spulen muß auch vorhanden sein. Nach meiner Meinung so groß wie der Abstand zwischen zwei Magneten oder Magnetgruppen.
3. Um die magn. Qualitäten des Eisens braucht man sich doch zunächst gar nicht zu kümmern.
...Ich würde mal einen Schnittbandkern aus gewöhnlichem Eisenblech aufwickeln u. den Versuchs. Gen. testen. Dann sieht man weiter.

mfG Peter Sombrero
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon Ekofun » Fr 3. Aug 2012, 15:55

Hallo Stefan,

schlächte Aufbau,damit denke zuerst auf Eiern des Rotors ca 1,5 bis 2 mm,dann Rotor ist eine Dose vom 0,4 mm dicke Blech,keine Rükführung magnetische Fluß,und mindest 6 mm Luftspalt der nur eine Flußdichte von 59 mT bringt(0,059 T).Ist das nicht schlecht??,aber es ginge mir nur um Versuch,um zu sehen wie das wird.

Eisenarten in E-Industrie gibt es viele,in Tabelle,links,sind alle (glaube das dass alle sind) aufgelistet,nur ich weiss nicht was welche Sorte ist,nach diesen Bezeichnungen.Schlechte ist die letzte unten,mit 7 W/Kg mehr gibt es nicht.Dann ist bei Versuch nur 0,805 W für Ring.Rest ist oben beschrieben.

& Sombrero,
richtig,glaube auch das Spulen zu lang sind und Magneten produzieren Spanung der sich des wegen aufhebt,so bleibt vomgesamte Spanung nur noch 1,25 V.
Werde noch eine Versuch machen aber Aufbau wird besser mit Material den ich hier finde.Dauert aber eine Weile, wenn man etwas genau machen will muss man sich Zeit dafür lassen.

Grüße

Ekofun
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon Bernd » Fr 3. Aug 2012, 15:57

Tabelle zeigt genau in Zahlen Verluste durch ummagnetisieren in Eisenquerschniten nach T-Wert pro Kg
Gehe ich nach Tabelle und nehme beliebige Wert aus,z.B.2,5 W/kg Verluste im meinen Versuchgeni sind das
nur 0,115Kg * 2,5W = 0,29 W Verluste im Eisen wenn ich hätte so große T-Werte.

Was mir in der Formel noch fehlt ist die Abhängigkeit von der Frequenz, denn die Verluste pro kg müssen sich
ja neben der Höhe des magnetischen Flusses und dem Materialgewicht auch auf eine bestimmte Frequenz beziehen.
Je schneller ich ummagnetisiere umso höher werden die Verluste ausfallen.

Grüsse

Bernd
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon Ekofun » Fr 3. Aug 2012, 16:01

Hallo Bernd,

in Tabelle unten steht es: gilt für 50 Hz.Als für normale Nezfrequenz,denke ich.

Grüße

Ekofun
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