Hallo alle zusammen
@ Bernd
Induktivität einer Spule (egal ob mit Kern oder ohne) wächst an, mit dem Wert des magnetischen Flusses der das „Loch“ dieser Spule durchfließt.
(Genauer noch – mit dem Wert der Änderung des Flusses und der Schnelligkeit der Änderung, aber solche Details will ich hier nicht angehen).
Das ist richtig und wurde zumindest von mir nie bezweifelt. Ich frage mich wieso du so fragst als wenn ich das bezweifelt hätte ??
Die Frage steht ganz unten in meinem Beitrag und bezog sich auf alle insgesamt betreffende Faktoren und Zusammenhänge die mir bekannt sind und die ich zwecks der besseren Durchsichtigkeit des Problems in einem Beitrag zusammengestellt habe
Ich wollte mich ja vergewissern ob die allgemeine eine Spule betreffende Regeln von uns beiden richtig wahrgenommen werden – und nicht unbedingt falsch Deinerseits.
0,5 Tesla magnetische Flusddichte in einem Spulenkern mit 10cm² ergeben dieselbe Induktion in der Spulenwindung wie 1 Tesla magnetische Flussdichte in einem Spulenkern mit 5cm² Querschnitt.
Da hast Du sicher Recht.
Bei niedrigerem T- Wert des Flusses innerhalb der Spule sinkt selbstverständlich auch Induktivität.
Der Fluss sinkt ja wie gesagt bei Kernvergrösserung nicht ab.
Dies bezog sich ebenso auf das Bild, das ich da eingeklebt habe.
Der magnetische Fluss sinkt keineswegs wenn ich den Kern vergrössere !! Was sinkt ist die Flussdichte !
Und sinken Wirbelstromverluste pro Eisengewichtseinheit wie in der Tabelle – ist klar.
Im Gegenteil, der Fluss kann vielleicht sogar noch leicht ansteigen durch Verringerung des magnetischen Widerstandes bei Kernvergrösserung.
Eher nicht.
Nach dem Durchbrechen des Hysterese- Widerstandes (Schwarze Pfeilchen in meinem Bild) bis zur Vollsättigung des Eisens gibt’s kein Hysterese- Verlustanstieg mehr als der einfach proportionelle zur Frequenz (aber doch sicher Wirbelstromanstieg im Quadrat). Bloß bei Übersättigung könnte’s sicher ganz schnell unvorhergesehene Überschlagung/Zerstreuungsverluste geben. So wie’s auch Andreas in seinem Beitrag bemerkt hat).
Deshalb zu dünn dürfte der Ring nicht sein und das habe ich auch vorher so gemeint.
Steigende Verluste:
1.Mit dem Anzahl der angewendeten Eisengewichtseinheiten wiederum (laut Tabelle)
steigen Wirbelstromverluste im Eisen - denn in Rechnung geht ja Teslawert mal Gewichtseinheit
Die Verluste werden sozusagen in der größeren angewendeten Masse „verdünnt“ (glaube ich

)
Die zusätzliche Frage ist, ob und wie weit die Senkung mit Flußdichtesenkung durch den Anstieg
mit Massenanstieg überbietet wird, und wenn ja – ob – und in welchen Grenzen es sich
lohnt angesichts der anderen Nachteile.
Das wäre dann sowieso von jedem einzelnen Generatorbauer zu bestimmen, aber das
Problem überhaupt anzusprechen schadet wohl nicht.
Besonders, weil es auch (teuere) Materialien gibt, um die Wirbelstrome mit gutem Kernmaterial
zu bekämpfen und manche hätten vielleicht diese Möglichkeit gewählt.
2.Mit dem vergrößerten Gewicht die Hysterese- Verluste (die meiner Meinung nach
auch schwerwiegend in der Gesamtrechnung stehen).
3.Die Kupferdrahtlänge und somit der elektrische Widerstand – auch wenn nicht gravierend,
solange der Ring einigermaßen flach gestaltet ist. Das meinst Du aber auch so.
Wenn das was Ekofuns Tabellen falsch sein soll, dann beweise es bitte.
Inhalt dieser Tabellen habe ich nie bezweifelt.
Doch die Interpretation des Inhaltes habe ich einmal in Frage gestellt.
Du hast keine Stellung zu dieser Frage bezogen.
@ Sombrero
Die Wirbelstromverluste sind rein ohmscher Natur. Die gehen bestimmt nicht im Quadrat hoch. Die Hystereseverluste dagegen ganz bestimmt mit steigender Frequenz quadratisch hoch.
Wir gehen doch von einer bestimmten konstanten Frequenz aus, oder?
Ich bin ziemlich sicher, daß es genau umgekehrt ist – Wirbelstromverluste im Quadrat hoch und Hystereseverluste in der einfachen Proportion.
Beim Anlauf überwiegende Verluste sind die Hystereseverluste.
Um die 50Hz- Frequenzwert fangen an die Wirbelstromverluste immer stärker als Hystereseverluste zu werden, weil sie ja im Quadrat ansteigen.
@ Sebastian
12 Magnete ergeben 6 Pole im Kernring.
So kannst Du die errechnete Frequenzen durch Faktor 2 teilen.
Grüsse
Stefan