Moin
Es gibt 2 berechnungsmöglichkeiten für die Spannungserzeugung.
1. Transformatorrechnung und
2. Feldlinienschneiderechnung.
Diese ergeben aber immer das gleiche Ergebnis.
Die Grundlage ist, das 100 000 000 Kraftlinienschnitte ( Gaus ),pro sek ein V an Spannung generiert.
Das hört sich ziemlich viel an
Da wir aber mit Teslar rechnen (10 000 Gaus), kommt nur die Zahl 10 000 in unsere Rechnungen.
Zb für die gemessenen 1,2 V oben.
Dazu müssen dann 12 000 T geschnitten werden, die wir zusammen bekommen müßen.
Die Feldstärke ist im Magnet mit seinem Querschnitt, im Luftspallt mit seinem Querschnitt, dem Polschuh mit seinem Querschnitt, dem Steg mit seinem , auch unterschiedlichen Querschnitt, dabei allerdings sehr unterschiedlich, der Fluß insgesammt aber (12 000 T), immer gleich.
Diese Zahl wird dann durch die Windungszahl mal 2, die Frequenz mal 2, und die Fläche des Querschnittes an einer bestimmten Stelle, die mich interessiert, geteilt .
Das Ergebnis ist die Feldstärke in T .
Durch Windungen mal 2 wird gerechnet da jede Windung 2 Schenkel hat die das gesammte Feld einmal schneiden.
Stellt Euch vor die Spule wird zur Seite in ein anders gepoltes Magnetfeld verschoben.
Dann schneidet die linke Seite die inneren Magnetlinien die ferlassen werden und die rechte die Magnetlinien die in die Mitte der Spule eintreten.
Also beide Schenkel sind aktief.
Die Frequenz mal 2 da bei einem Herz 2 mal die Feldrichtung gewechselt wird .
Kleine Rechnung:
1,2 V mal 10 000 T
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3,9 mm Magnetbreite X 5 cm = 1,95 cm² mal 44 Windungen mal 2, und 77 Herz mal 2
Da kommt bei mir jetzt nur 0,45 T im Magnet raus, (gestern hatte ich mit 3,5 cm Länge gerechnet).
Zu den Problemen mit dem Ringkerngenerator:
Wenn der nach Trafoformel gerechnet wird, muß das Feld auch nur längs durch den Kern geleitet werden.
Das ist aber nicht der Fall.
Es wird seitlich eingespeist und wieder entnommen.
Dadurch arbeiten die innen liegenden Leiter gegen die spannungserzeugung als Trafo, und es gibt folglich nur die halbe Spannung am Ausgang.
Gruß Aloys.