Generator-Idee neu?

Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon vm » Mi 12. Dez 2012, 10:29

Hallo Ekofun

die Messung an einer 8mm Welle mit 19 Kg halte ich nicht für sinnvoll da du die Lager enorm belastest und sich unter Umständen die ganze Konstruktion verzieht .

mit einem 10cm Hebel an der Welle brauchst du nur noch etwa 1/20-tel an Gewichten

mfg.Volker
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon Ekofun » Mi 12. Dez 2012, 17:17

Hallo zusammen,

Test mit eine Spule die Beidseitig in Nut sizt: 34 Wdg.

U/min = 433....U = 1,44 V ; Ik = 2,27 A ; Pro Wdg = 0,042 V

Denke das fertige Geni gibt ca 19,5 V (3 Fasen) bei 433 U/min.

Trafoformel (Elektrotechnische Buch) lautet: 4,44 * B(Scheitelwert) * Wdg. * Hz * A(m^2) Wenn Scheitelwert bedeutet Spize zu Spize dann vom 0,45 T haben wir 0,45 * 1,41 = 0,63 T oder =0,45T * 2,35 = 1,06 T.Gaus wird in E-Buch nicht in Formel genommen,nur Weber.

Dise 1,06 T kommt hin laut FEEM Simulazion.In Zähnen habe Maxsimalwert vom ca 1,3 T laut Farbe.Und In Luftspalt um 0,78 T.Hier die Bilder,Habe Ringdicke auf 4 mm verkleinert jetzt ist Fluß in Eisen besser,aber Eisen ist noch nicht gesätigt.

Geni 3-3.jpg
Geni 3-3.jpg (250.49 KiB) 5663-mal betrachtet


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Grüße

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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon Ekofun » Mi 12. Dez 2012, 17:50

Hallo Volker,

das werde machen sobald drausen Wetter milder wird,nemlich Welle vom Rotor hat Zohlgewinde.So muss zuerst normale Gewinde schneiden(M8) und dann kann eine Hebel dran befestigen.Zurzeit sind dicke -Graden hier so habe keine Lust mich abkülen. :)

Grüße

Ekofun
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon vm » Mi 12. Dez 2012, 18:03

Hallo Ekofun

du kannst auch ein Stück Holz mit einer 7mm Bohrung einfach so auf das Gewinde drehen ,das baut sich einen Weg

mfg.Volker
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon Bernd » Mi 12. Dez 2012, 21:35

Zu den Problemen mit dem Ringkerngenerator:
Wenn der nach Trafoformel gerechnet wird, muß das Feld auch nur längs durch den Kern geleitet werden.
Das ist aber nicht der Fall.
Es wird seitlich eingespeist und wieder entnommen.
Dadurch arbeiten die innen liegenden Leiter gegen die spannungserzeugung als Trafo, und es gibt folglich nur die halbe Spannung am Ausgang.


Kannst du das was Dir da als Erklärung vorschwebt mal näher erläutern ?
Der Fluss geht nämlich auch bei dem Ringkerngenerator längs durch den Kern, von einem Magneten zum nächsten.
Was du mit innen liegende leiter meinst verstehe ich nicht. Die sind doch kreisförmig um den Kern gewickelt.

Grüsse

Bernd
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon Famzim » Do 13. Dez 2012, 10:54

Moin

Die innen liegenden Leiter werden an der Magnetseite an diesen vorbei gefürt.
Sie gehen aber auch außen, aber ohne Magnet um den Rinkern herum.
Würde das Magnetfeld wie im Trafo von einer anderen Spule erzeugt bliebe es auch immer im Ring.
Die Spannungserzeugung kommt dann, wie im Trafo, auch von beiden Spulenschenkeln.
Wird das Feld aber von der einen, inneren, Seite in den Kern geleitet, wird dadurch auch eine Spannung in diesen, zusätzlich innen wirkenden "Schenkeln" jeder Windung, eine Spannung induziert.
Das dürfte etwa die halbe Spannung sein wie bei dem Trafo, da nur halb so viele Schenkel betroffen sind.
Wäre aussen auch ein Magnetring sollte es wieder normal sein!
Diese Spannung wird (so denke ich) entgegengesetzt der Trafospannung sein!

(In den Anfängen der E Motoren sind so ähnliche gebaut worden, und genau wegen zu wenig Spannung, oder auch Leistung nicht mehr gebaut worden, da unwirtschaftlich)!

Gruß Aloys.
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon Bernd » Do 13. Dez 2012, 11:45

Die den Magneten zugewandten Teile der Windung werden direkt vom magnetischen Fluss getroffen,
denn sie befinden sich zwischen Magneten und dem Eisenkern.
Dadurch wird eine Spannung direkt im Leiter erzeugt.

Das Magnetfeld tritt hinter den Leitern in den Eisenkern ein und am nächsten Magnetpol wieder aus dem Eisenkern heraus.
Das heisst das Magnetfeld fliesst durch den eisernen Spulenkern um den die Wicklung aufgetragen wurde.
Auch dadurch wird eine Spannung erzeugt, ganz so wie in einem normalen eisernen Generator oder einem Trafo.

Ich sehe daher zwei Arten von Induktion wirksam, die eine durch Veränderung des magnetischen Flusses
im Spulenkern und die andere durch direktes Einwirken des Magnetfeldes auf den Leiter.

Ob diese Spannung entgegengesetzt sind liesse sich sicher über die drei Finger Regel heraus finden.

Grüsse

Bernd
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon Ekofun » Do 13. Dez 2012, 15:14

Hallo zusammen,

So,habe jetzt Daten für Rastung:

Rotor D mit Magneten ist 52,4 mm, Stator innen D = 54,4mm,Luftspalt ist 1mm.

Hebellänge vom Mitte Welle ist 194mm,Gewicht ist 482,5 gr.


Rastung ist,wenn mich nicht irre,ca 1Nm! Es ist zu viel für Windräder,besonderes wenn noch Übersezung kommt.Bei Ü = 1 zu 3 habe schon 3 Nm Rastung.Wenn er ohne Ü auskommt wäre besser,aber es ist einfach zu viel,deshalb sind Eisenlosen besser,oder Ringgeni nach Sebastian,aber wegen nidrige Spanung sind auch nicht die Lösung.

Grüße

Ekofun
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon Markin » Do 13. Dez 2012, 15:49

Hallo,
Das ist schon richtig, daß dieser Ringkern Generator sehr große Rastung hat. 24 Magneten und jeder klammert sich an seinen eigenen Zahn.
Dann zwischen zwei Zähnen keine Anziehung u. keine Rastung. Wie sollte es dann anders sein?
So ist es wohl eher eine Magnetfeststellbremse welche Strom erzeugen kann bei Sturm.
Aber wie ich gelesen habe auf Seite 62+66 hat der Peter eine andere Vorstellung von Magnetanordnung gehabt. Die obere Zeichnung zeigt das.
Magneten schräge stellen nützt auch nichts, mindert nur die Wirkung der Magneten. Dann kann ich auch gleich schwache Magneten verwenden oder wieder mit
großem Luftspalt arbeiten.
Vor 15 Jahren habe ich auf der Hannover Messe einen Generator mit Festmagneten gesehen und an seiner Antriebswelle gedreht.
Welle war etwa 30-35mm mit Nut u. Feder.
Das gibt ein bischen Aufschluß über seine Größe. Diesen Generator konnte ich von Hand drehen. Es geht also mit wenig Rastung.
Wie die es gemacht haben weiß ich nicht.

Noch zum wickeln eine Probespule von Nute zu Nute mit auch 44 Windungen. Um festzustellen ob ein Unterschied gegeben ist zu einer Spule die von Nute über den Stator gewickelt wird. Nach meiner Meinung bringt das das gleiche Ergebnis für Spannung / Windung.
Später dürfte man nur 22 Windungen aufbringen, weil eine Nute weiter schon die obere Lage Windungen draufkommt. Nochmal 22 Windungen.
Durch Verschaltung werden es später doch 44 Windungen.

Gruß Marco
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Re: Generator-Idee neu?

Beitragvon Bernd » Do 13. Dez 2012, 16:38

Der neuerliche Test ergab 0,042 Volt je Windung und damit nahezu genau das doppelte wie bei der Spule
die von der Nut ausgehend um den Kern gewickelt wurde.
Als Grund vermute ich die von Volker angesprochene Aufsplittung des magnetischen Gesamtflusses der im
Zahn herrscht am Zahnfuss hin zu zwei Seiten zu den Nachbarmagneten hin.
Hier teilt sich der Fluss nach links und rechts zu den Nachbarmagenten hin auf, so das im Kern, do wo die
Spule um den Kern gewickelt im ersten Test saß, nur der halbe Fluss herrscht.
Halber Fluss = halbe Spannung und das bestätigen ja auch die Ergebnisse.

Hier noch mal das was ich meine, im Bild deutlich zu erkennen wie sich der magnetische Fluss am Fuß eines
Zahnes nach beiden Seiten hin aufteilt.

Bild


Grüsse

Bernd
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