Brushlessmotor als Generator

Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon vm » Mi 26. Dez 2012, 19:33

Ja aber das Ergebnis wird sich zeigen .Polköpfe verkleinern ist möglich

mfg.Volker
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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon Bernd » Mi 26. Dez 2012, 19:50

das würde bedeuten das ich die derzeitige Magnetmasse pro Pol nicht benötige und das ganze bei Umbau auf 80 Pole möglicherweise zu einer Erhöhung der Spannung führt ???

Das könnte durchaus sein und erscheint logisch. Es fragt sich wie weit man das treiben kann bevor man das Ferrit
nicht mehr in seine Sättigung bringen kann, der Fluss also zurück geht.

Was die Eigenschaften von Ferrit im allgemeinen angeht so gibt es sicherlich auch noch Unterschiede zwischen den
einzelnen Ferrittypen. 0,2 T als maximaler Fluss bei dem Ferrit aus dem Buch ist natürlich sehr bitter....

Volker wenn du rückwärts rechnest, also mit der erzeugten Spannung auf den Fluss zurück rechnest, auf welche
Werte kommst du dann für den Fluss im Spulenkern ?


Grüsse

Bernd
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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon Famzim » Mi 26. Dez 2012, 20:04

Hallo Volker

Noch eine Idee für eine Messspule, die die Feldwanderung von einem Steg durch die Luft zum Nachbarn anzeigen würde.
30 Windungen auf 2 oder 3 Finger gewickelt, etwas zusammengebunden und dann " hochkant " in eine Nut.
Ein Schenkel liegt ganz unten und der andere ganz oben.
Der Spalt sollte gegen herausspringende Windungen mit Tesa zu geklebt sein.
Diese Spule sammelt alles was quer durchgeht ein, ich schätze das gibt 0,5 V :)

Für eine Verbesserung sollten die Stege mit dem Polschuh anders gestalltet werden.
Der Polschuh max 0,5 mm dick am Luftspallt, (nicht so eckig wie bis jetzt), und dann mit 45 ° schräge zum Steg.
Dieser doppelt so dick wie jetzt, mindestens 50 % der Polschuhbreite.
Der Wickelraum kann dann kleiner (schmaler) als der Ferittsteg werden.
Bei Dynamoblech ist dieses Verhältnis (in Großgenerator nur 50 zu 50) aber eher etwas mehr für Wickelraum.
Den zu gunsten von Feritt auf 60 % Feritt und nur 40% für das CU ändern, dann haben die dicken Magnete auch mehr Sinn.
Das gleicht natürlich einer Neukonstruktion .

Gruß Aloys.
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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon vm » Mi 26. Dez 2012, 20:07

ich wüsste nicht wie ich das rechnen soll ,ihr seid die die mit Formeln um sich werfen, ich probiere :?

mfg.Volker
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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon Ekofun » Mi 26. Dez 2012, 20:26

Hallo Volker,

Laut abmessungen vom Sim D-Rotor ist 108 mm,Drehzahl ist 519 U/min,dann V ist 2,93 m/s.

Unsere Vormel: Ui = B * L * N * V * 1,41 ; B = Ui/ L * N * V * 1,41.

B = 1,09 V / 0,04m * 30wdg * 2,93m/s * 1,41 = 1,09 V / 4,957 = 0,22 T

Da wo Du weniger Spanung hatest ist Flußdichte noch kleiner.Ergebnis stimmt wenn Abmessungen stimen.

Grüße

Ekofun
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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon vm » Mi 26. Dez 2012, 20:41

Hallo Aloys

ich habe zu Testzwecken einen Zahn auf 6mm aufgedoppelt, der brachte 1,34 Volt (bei Verlust von über 60% des Wickelraumes )

Habe die Glocke jetzt in Aceton eingelegt,morgen oder übermorgen dann mit 80 Magneten 3,9x10x35

@ Ekofun die Formel verstehe ich nicht ,meine Zeichnung ist hoffe ich Maßstabsgetreu (der Querschnitt eines Zahnes ist 3mm * 38mm )


mfg.Volker :)
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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon Bernd » Mi 26. Dez 2012, 20:42

Diese Formel geht allerdings davon aus das der Leiter vom Fluss getroffen wird, es also ein eisenloses System ist
bei dem der magnetische Fluss direkt auf den Leiter einwirkt.
Ich denke die "Trafoformel" die das ganze über die kernfläche und die Frequenz ausrechnet wäre die richtige.
Evtl. ergibt sich trotzdem das gleiche Ergebnis für den magnetischen Fluss Ekofun ?

0,2 Tesla ist natürlich super wenig. Das erreicht man ja spielend selbst in eisenlosen Systemen und auch das
dreifache ist in eisenlosen Systemen kein Problem.

Den Querschnitt zu erhöhen, so wie Aloys er vorschlug, scheint eine gute Lösung zu sein wenn man das ganze
völlig neu aufbauen wollte.
Auch das Abschrägen der Polschuhe dürfte den Verlust von Polschuh zu Polschuh verkleinern.
Allerdings würde das in diesem Fall vermutlich am Ergebnis nichts ändern wenn das Ferrit bei 0,2 T zu macht.

Vielleicht ist auch das Erreichen der Sättigung ein Grund warum die Feldlinien zu einem kleinen Teil vor dem
unteren Ende des Stegs durch die Luft abbiegen.


Grüsse

Bernd
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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon Bernd » Mi 26. Dez 2012, 20:46

ich habe zu Testzwecken einen Zahn auf 6mm aufgedoppelt, der brachte 1,34 Volt (bei Verlust von über 60% des Wickelraumes )

Erstaunlich das das Ergebnis so hoch ging, denn eigentlich kann der Fluss ja gar nicht richtig am Stegende"abfliessen" wenn die
benachbarten Stege noch die halbe Dicke aufweisen. Es ist anzunehmen das sich die Spannung verdoppeln würde wenn alle Stege doppelt
so dick wären. Aber das bringt einen auch nicht weiter wenn dann kaum mehr Wickelraum zur Verfügung wäre.

80 Magnete.... ich befürchte die stehen dann so dicht zusammen das fast immer zwei über dem gleichen Polschuh stehen werden.

Grüsse

Bernd
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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon Ekofun » Mi 26. Dez 2012, 20:58

Hallo zusammen,

mit Trafoformel bekomme 0,42 T.

Ui = 4,44 * B * Wdg* Hz *A ; A = 0,000114m^2 ; F = 171 Hz ; Wdg = 30

B = Ui / 4,44 * 30 Wdg * 171 Hz * 0,000114 m^2 = 1,09 v / 2,5966 = 0,4198 = 0,42 T.Welche Ergebnis ist neher der Warheit kann nicht sagen,werde sagen sie bewegt sich um 0,31 T.

Grüße

Ekofun
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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon Bernd » Mi 26. Dez 2012, 21:09

Ich denke die 0,42T werden schon stimmen.
Die andere Formel ist ja für diesen Aufbau des Generators gar nicht zutreffend.

Grüsse

Bernd
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