Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Querdenker » Sa 15. Jun 2013, 12:00

Hallo Wind_stefan!
Warum erst jetzt.....haste in der "Kiste" rumgewühlt und diesen "Schatz" gehoben..... ;)
Hätte mir eine Menge Zeit und Arbeit gespart! ...aber nun weiß ich sicher, dass ich nicht so verkehrt lag, mit der Bauweise..!
VIELEN Dank!!! :-)

Zeigt mir mal wieder, dass man nicht immer nach Neuem suchen muß, sondern "Altes " bewahren sollte!
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon vm » Sa 15. Jun 2013, 12:18

:oops: Hallo Stefan

Den kannte ich ja noch gar nicht , schöne Arbeit, Hochachtung !!

mfg.Volker
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Ekofun » Sa 15. Jun 2013, 14:57

Hallo Stefan,

sehr gute Arbeit,alle Achtung.Und danke für Nachricht.

@ Querdenker,

so, habe zuerst versucht als Kreis zu zeichnen,aber habe nicht geschafft,so habe dann als Scheibengeni gezeichnet.Die "Keilen sind 25mm breit(in Mitte)und 25mm Hoch.Hoffe das es als Anhaltspunkt hilft.Besser kann ich nicht hinkrigen. :(

Querdenker Lsp 9mm.jpg
Querdenker Lsp 9mm.jpg (227.21 KiB) 8330-mal betrachtet


Grüße

Ekofun
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Ekofun » Sa 15. Jun 2013, 18:52

Hallo zusammen,

es ist mir gelungen FEEM als Kreis zu zeichnen.12 Magneten,Dual,D = 155mm.

Querdenker 1 Lsp 9mm.jpg
Querdenker 1 Lsp 9mm.jpg (424.42 KiB) 8316-mal betrachtet


Querdenker 1 -1 Lsp 9mm.jpg
Querdenker 1 -1 Lsp 9mm.jpg (418.97 KiB) 8316-mal betrachtet


Entwieder liegt es an Zeichnen,wenn nicht,wenn FEEM in ordnung ist,dann denke das Flußdichte nicht sooo toll ist,leider,sehr weit vom 1 T. :?

Grüße

Ekofun
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Querdenker » Sa 15. Jun 2013, 23:44

Hallo @ Ekofun
sieht aber schon besser aus als die erste. ;)
Ich werde es morgen auch mal mit einer FEMM Darstellung probieren mit 24 Magneten(24 Pole auf Innenrotor!)... ;) Und im Außenrotor "normale Magnetanordnung alla
Scheibengeni.... :)

Danke Dir !
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon vm » So 16. Jun 2013, 12:59

Hallo Querdenker

Um hier auch noch ein bissel Verwirrung zu stiften ,hier die Simu wie Tel. besprochen Magnete Außen sin etwa 20mm , mehr Platz ist nicht, Luftspalt ist 8mm


Qerdenker 1.jpg
Qerdenker 1.jpg (89.15 KiB) 8285-mal betrachtet



Querdenker 2.jpg
Querdenker 2.jpg (117.22 KiB) 8285-mal betrachtet



Es ist hoffentlich gut zu erkennen das innen Feldlinien abkürzen da ihnen der Weg durch das oben gesättigte Eisen + 2 mal 8mm Luftspalt zu aufwendig ist

Dessweiteren sieht man das der Kochtopf den ich mit 2mm Stahl gezeichnet habe mit den Magneten völlig Überfordert ist und überall Feldlinien austreten.

Ausgehend von den 0,5786 T welche durch einen Dickeren Eisenrückschluß noch verbesserungs-würdig sind könnte man anhand der Windungszahl und Wunschdrehzahl die Spannung und Leistung berechnen

Ausgehend von 9 Windungen pro Spule 12 Spulen pro Phase und 3 Phasen wären das etwa 3,65 Volt /Phase/100 U/min

also nach Sternschaltung und Gleichrichtung etwa 7,76 Volt / 100 U/min ( 1 Volt für Gleichrichter schon abgerechnet )
mfg.Volker
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Querdenker » So 16. Jun 2013, 17:56

Hallo @Volker Ekofun
Ich hab den Sonntag mit ein Nickerchen genossen.. :)
Nu aber weiter mit FEMM ....
Den oberen Rückschluß kann ich selbstverständlich noch durch mehr magnetisches Material erhöhen ( Blechring z B )passt notfalls außen drum ..

Die Voltzahlen hören sich ja nicht so prall an .... aber egal! Versuch macht klug. ;)
Ich bin jetzt mit FEMM fast auch so weit, das ich Bilder vom Geni zeichnen kann .Die Auswertung, Interpretation der Zahlenwerte machen mir noch ein bissel Schwierigkeiten. Es wird schon werden....
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Famzim » So 16. Jun 2013, 19:30

Hallo zusammen

Ich kann leider grade erst wieder was schreiben, habe aber mal im Link etwas gelesen :)
Na ja , wie die Spannung entsteht ist wohl ein Verständnisproblem, aber auch "nur" das.

In der Natur gibt es das nicht ! es sind nur zwei Berechnungsmöglichkeiten.

Die eine rechnet nach Feldlinienschneiden in einem Magnetfeld, und die andere nach Spulen mit Eisenkern.
Bei der ersteren ist aber der Eisenkern lediglich Luft, und damit kann genauso gerechnet werden wie mit Eisen.

Eine Spule mit einem Schenkel rechts und links von einem von oben kommenden Feld, beginnt mit Spannungserzeugung, wenn der eine Schenkel "IN" den N Pol taucht , und, oder der andere Schenkel in den S Pol.
Gleichzeitig! Betonung auf "gleichzeitig", wird das Gesammtfeld innerhalb der Spule geringer, ob da nun Luft, Eisen oder sonstwas ist.
Steht nun die Spule senkrech zwischen den Magneten ist in Ihr KEIN Feld mehr vorhanden, in der Spule wird aber weiter Spannung induziert, nach Feldlienienschneidungs-Theorie.
Wäre da ein Eisenkern drinn aber auch, da das Feld auch weiter von NULL auf das nächste Maximun ansteigt !!!
Genau da, im nächsten Maximum ist die Spannung der Sinuskurve gleich null, beide Spulenschenkel dann jeweils wieder rechts und links, ob nun mit Eisenkern oder ohne.

In der Natur also immer zur gleichen Zeit, und auch in gleicher Stellung von Spule und Magneten, es kann nur nach zwei Arten gerechnet werden.

So nun zu den Simms Oben :)
Die letzte ist da sehr gut und Aussagekräftig, ich habe da nix zu meckern :D
An dem Feldverlauf zu Welle hin sieht man deutlich das Feld , welches die Magnete unten herum umgeht.
Querdenker fragte ja schon nach den Stirnseiten, die auch auf keiner Simu auftauchten die ich so gesehen habe.
Die Stirnseiten also, haben auch genau das gleiche Ausweichfeld wie dort zu sehen ist, warum auch nicht, und jekürzer ein solches Magnetsystem ist um so mehr geht da auch prozentual um die Ecke. (Verhältnis von Länge zur Breite der Mags).

Ich hatte bei meiner Berechnung ja die Fläche aussen und innen schon zu (12 +5 mm )17 mm Austritsfläche zusammen gerechnet.
Die Seiten, die dann bei 25 mm breiten Magneten, an den Stirnflächen, auch auf einer Breite von zusammen 50 mm die Magnete umgehen, nicht mit einbezogen, dieses Feld geht auch um die Magnete herum, ich weis nicht ob Feem das mit berücksichtigt. Die Länge ( Luftspallt ) ist jeweils die Magnetdicke.
Das ist bei runden, oder richtung quadratischer Magneten ja sehr viel.

Dann noch was zur Konstruktion des Systems.
Mit nur dem Innenrotor, ist nur "Dieser" für den gesammten Feldverlauf zuständig.
Also Luftspallt durch Spulendicke und abstand der Spule vom Rotor.
Darüber hinaus muß das Feld auch noch zum Nachbarmagnet zurück.
Dieser Weg wird aber auch vom Nachbarmagnet zur hälfte abgekürtzt, der die hälfte des Rückweges sichert.Mit einem Rückschlußring aussen wird ein großer Teil des Weges erleichter durch die bündelung oder das einsammeld des Feldes im Eisen.

Wird nun der Aussenring auch noch mit Magneten bestückt, die auch noch einen Rückschluß haben, muß jeweils das innen und aussen System nur noch den halben Luftspallt, in dem die Spule ist, überbrücken.
Das Feld wird praktisch, nach der hälfte des Luftspaltes, vom anderen Magnetsystem übernommen und weiter geleitet.
Das ist auch der große Vorteil bei den Dualscheiben-Genis , zwei Magnete für nur einen Luftspallt :D
Normale Eisengeneratoren haben da auch nur einen Magneten für einen Luftspallt !!

Sollen nun die Aussenmagnete richtig mitarbeiten, muß auch deren Magnetkraft (Koerzitivfeldstärke) mit heranngezogen werden.
Werden sie mit minimal 12 mm Breite den Eisenkeilen entgegengesetzt, ist diese Forderung schon gegeben, wenn im Luftspallt nur 1 T ist.
Die Mags mögen ja lieber 1,4 T.
Macht man sie Breiter wird die Wirkung auch stärker.
Setze ich aber nur 5 mm breite Magnete mit einem Eisenkeil wie in dem Link ein, ist die wirksame Magnetbreite lediglich 10 mm, mit allen Verlusten um die Magnete selbst herum, und dem 12 mm breiten Eisenkeilen des Innenrotors gegenüber, wird kaum Verstärkung erfolgen, die sollten dann auch schon 10 mm breit sein, also 50 mal 10 mal 8, oder so.
Dann aber nicht in einem Eisentopf :mrgreen:

Zum Eisentopf :) Den würde ich mit maximal 1,2 T einrechnen.
Ich weis nun nicht was aussen für Mags reinkommen ABER wenn von den Eisenkeilen 1 T kommt, und 12 mm breit, müste ein einfacher Ring, 50 mm breit, schon 5 mm dick sein.
Der Topf ist aber breiter wie 50 mm, und dann geht auch das Feld in die Breite, aber 4 mm ? wären schon angebracht.
Die Motorenfuzies machen da einen " Büroklammertest ", wenn mit so einer kleinen Klammer kein Feld ausserhalb zu spüren ist, ist der Ring OK !!
Das merkt man aber erst nach dem Zusammenbau :oops:
Aufgefallen ist mir auch, besonders bei breiten Magneten, das das Feld im mittleren Teil schwächer ist, als an den Kanten.
Ich denke das für den Mittelteil der Weg im Rückschluß länger ist als nur von den Magnetkanten, und etwas mehr Kraft gebraucht wird um das zu überwinden.
Ihr könnt ja mal darauf achten !

Gruß Aloys.
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Querdenker » So 16. Jun 2013, 20:07

Hallo @ Aloys
Viele Deiner Gedanke habe ich auch....
Punkt 1 das mit den Stirnseiten...( hab einfach die Spulenschenkellänge im Magnetfeld ein bissel mehr genommen )...
weiterhin ist mir noch schleierhaft warum mit der Geschwindigkeit der Magneten gerechnet wird?!? ist da nicht e´her entscheidend die Stärke und der Wechsel (Frequenz!) des Magnetfeldes..... Leiter in einem bewegten Magnetfeld.....mit einen Langen NORDPOL kann ich mit hoher Geschwindigkeit unendlich viele hintereinander am Leiter vorbeiführen ....ich glaube nicht das sich da was tut...
Die Anordnung der Magneten im Innenrotor werde ich beim Geni 1.2 sehr wahrscheinlich ändern .. schon allein aus Gründen der Logik...
Die Magnete im Außenrotor muss man noch optimieren.. sehe ich auch so...
ach ob bei FEMM die Überlappende Spurenanordnung mit eingeht, wenn man einfach nur mehr Schenkel( -anzahl) eingibt.... kommt dann ja nicht mehr mit der Magnet-"Geschwindigkeit" hin..?!?
Ich komme deshalb nicht mit den Werten von FEMM zurecht, weil ich nicht weiß wie die Formeln sich zusammensetzten...
Dein Beitrag zeigt mir mal wieder, dass ich doch nicht so daneben liege mit meinen Gedanken...Danke!
Dir einen schönen Abend :-)
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Querdenker » So 16. Jun 2013, 20:26

.das mit den Magnetschenkeln (Ecken ) die Konzentration....Habe ich auch schon eine Lösung, um das Magnetfeld homogener zu machen..
Es gibt noch viel zu tun....zu verbessern!
Aber für meinen 1. Versuch...bin ich zufrieden! :-))
Querdenker
 
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