Ropatec Eigenbau

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon vm » Sa 2. Nov 2013, 12:00

Hmmm

Stimmt ich habe vergessen die 106 Watt für das Haftmoment von 1,7 Nm abzuziehen.

Damit ist der Widerstand etwa 7,2 Ohm ( ist trotzdem eine Milchmädchen- Rechnung )

Am einfachsten ist es wenn Udo mal ein Meßgerät an 2 der 3 Phasen des Genis hält und den Widerstand misst ( ohne Gleichrichter und ohne den Geni dabei zu bewegen !!!!! )

Da der Widerstand bei so hoher Spannung bei nur 600 U/min deutlich über 5 Ohm zwischen 2 Phasen liegen dürfte sollten die Werte ausreichend genau zu messen sein

mfg.Volker
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Sa 2. Nov 2013, 13:22

Das bekomme ich noch hin:-)

werde ich machen Volker..

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » So 3. Nov 2013, 09:14

Es ist ein Eisengeni mit 10 Neodym Magnetpolen ,ausgelegt für ( 3,5 kW Ausführung ):

4,5 kW bei 380 Volt AC ... 6,8 Amper ...600 U/min ... 50 Hz .... 91 % Wirkungsgrad !!!!!!!

Wenn man das auf Gleichspannung umrechnet bedeutet das nach Gleichrichtung : 657,4 Volt DC 6,8 Amper ( 4470 Watt bei 600 U/min )

Da der Geni dabei 9 % Verlust hat sind das etwa 442 Watt die noch zusätzlich aufzubringen sind.

Bei 6,8 A bedeutet ein Verlust von 442 Watt einen Spannungsabfall von 65 Volt bei Belastung und somit eigentlich die sinnvolle Grenze. ( Du solltest also NIE mehr als 6,8 A ziehen , auch wenn der Geni das ab kann solange du unter 600 U/min bleibst)

Daraus ergibt sich ein Widerstand des Generators von 9,6 Ohm ( Gleichrichter nicht eingerechnet )

Damit könnte man weiter rechnen wenn ich mich nicht verhauen habe ( bitte korrigieren )


Ok, dann versuche ich mal zu korrigieren. Ich gehe davon aus das der Motor eine Nennlast von 3500 Watt bei 380 Volt Phase-Phase erzeugen kann.
Also Gesetz dem Fall das dieser Generator bei seiner Nennlast von 3500 Watt eine Spannung von 380Volt (Phase-Phase) ausgibt,
dann liegt die Spannung nach Gleichrichtung bei:

380 Volt zwischen zwei Phasen bedeutet 230 Volt Strangspannung. (Sternschaltung)
230 Volt Strangspannung bedeutet somit nach Gleichrichtung 541 Volt effektiv, nicht 657 Volt.
Multipliziert man dann diese 541 Volt mit dem angegebenen Nennstrom dann liegt man auch in etwa bei der angegebenen Nennleistung von 3500 Watt.
(657V mal 6,8A würde der Leistungsangabe 4500 Watt entsprechen)
Fragt sich für welche Nennleistung der Generator denn nun ausgelegt ist, 3500 oder 4500 Watt ??

EDIT:
Ich sehe gerade das Udo diese Angaben auf seinem Generator fand :
3,5KW KW:3,5 600rpm/50 HZ VDC 500
Da ist sogar schon ein DC Wert angegeben der noch niedriger liegt als ich es erwartet hätte, 500 Volt DC.

Den Innenwiderstand, den Udo noch messmäßig ermitteln will, schätze ich deutlich niedriger ein als 7,2 Ohm.


Grüße

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » So 3. Nov 2013, 09:30

Die im Einspeiser zu hinterlegende Spannungskurve muss auf das eben genannte ausgerichtet werden.
bei 600 U/min kann der Generator ca. 500 Volt Gleichspannung abgeben.
Das heisst wiederum das der Generator pro U/min: 500Volt/600U/min ca. 0,833Volt erzeugt.

Bei z.B. 100U/min wären das erst ca. 83 Volt.
Bei 200 U/min ca. 166 Volt.

Wenn der SMA Einspeiser erst ab 200 Volt arbeiten kann müsste der Generator somit auf ca. 240 U/min gebracht werden.

Ist die Startspannung bei geringer Windgeschwindigkeit erreicht dann darf die Leistungsentnahme zunächst nur sehr gering ausfallen. (wenige einstellige Watt)
Erst mit zunehmender Windgeschwindgkeit darf man das Windrad stärker belasten, sonst wird es abgewürgt.
Die Leistung die das Windrad erzeugt steigt bzw. fällt mit der dritten Potenz der Windgeschwindkeit.
Beispiel:
Wenn das Windrad beispielsweise bei 6m/s in der Lage wäre 80 Watt zu erzeugen, dann wären es bei 3m/s nur 10 Watt oder bei 12m/s 640 Watt.
Die Kurvenform im Einspeiser muss das berücksichtigen.
Meist wird versucht bei wenig Wind zuviel Energie zu ernten und das Ding wird langsamer oder bleibt gar stehen.


Grüsse

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon vm » So 3. Nov 2013, 11:17

Hmmm

Da gebe ich dir recht, aber wie kommen die dann auf 4500 Watt ?

http://www.braun-windturbinen.com/generatoren.html

Das PDF unter dem abgebildeten Geni

Oder Udo sein Geni ist der CK 2,5 ????? dann würde es halbwegs passen

( nur das 3500 Watt geteilt durch 500 Volt bei mir 7 Amper ergibt :? )

Irgendwie mögen mich Datenblätter nicht :cry:

mfg.Volker
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » So 3. Nov 2013, 13:50

Ja die Datenblätter und die Beschriftung auf dem Generator ist eindeutig zweideutig.
1,7Nm Andrehmoment kommt mir auch sehr hoch vor, komische Daten.
Trotzdem glaube ich das es sich um einen sehr guten Generator handelt.

Grüsse

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon vm » So 3. Nov 2013, 14:13

Hallo Bernd

Ja glaube ich auch , bin aber schon wieder bei Drehmaschine für brauchbare Werte.

Anders kann man keine Leistungskurfe für den Einspeiser ermitteln, außer durch vielleicht durch ewiges herum probieren .

mfg.Volker
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Fr 8. Nov 2013, 15:28

Hallo Forum

Habe heute die neue Welle eingebaut mit einem 100mm Durchmesser Lager läuft super leicht... und kippt nicht mehr um!!:-)
Aber wenn ich die neuen Orkan Rekorde höre mit 300km dann weiß ich auch nicht mehr wie Dick man das noch machen soll... :o

Werde morgen mal die Ohm Werte messen,, an zwei Phasen ohne Wechselrichter das habe ich doch richtig verstanden oder,,?

Flügel werde ich nächste Woche noch neue Bauen, habe etwas Zeit dafür, die sollen 4m hoch werden und der Durchmesser wir auf 3,8m verkleinert.
dann sollte es besser und schneller laufen können so das ich 1.3 übersetzen kann dann ist Kraft genug da denke ich. 15,2qm sind ja auch eine Menge.

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Fr 8. Nov 2013, 18:06

Hallo Udo,
ich staune immer wieder wie selbstverständlich und vor allen wie schnell du neue Flügel bauen kannst.
Bei anderen, mich eingeschlossen, wäre das eine Arbeit von Wochen oder Monaten und du machst das mal eben so nebenbei. :)

Die Ohm Messung solltest du im kleinsten Ohm-Messbereich deines Messgerätes (meist 200 OHm Bereich) durchführen.
Der Generator muss dabei unbedingt stehen, sonst zerlegt es evtl. das Messgerät.
Klemme die Phasenanschlüsse am Generator ab so das er nicht mehr mit dem Wechselrichter verbunden
ist und halte dann die Meßschnüre fest an zwei beliebige frei gelegte Phasenanschlüsse des Generators.
Sorge dafür das sie guten Kontatk haben. Notiere Dir den angezeigten Wert.
Nun halte beide Meßschnüre direkt zusammen, also quasi ein Kurzschluss, und notiere Dir wieder den angezeigten Meßwert.
Das wars. Danach nenne uns bitte deine Meßwerte.


Grüsse

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Fr 8. Nov 2013, 19:14

Hallo Bernd

Ja Flügel baue ich schnell das stimmt:-)
Dafür habe kein Plan von den Generator die hier so gebaut werden, aber schön ist es das man sich hier gegenseitig helfen kann...
Das habe ich verstanden was Du erklärt hast,wenn es nicht wieder Regnet wie verrückt werde ich das Morgen machen und Dir mitteilen.
Lg Udo
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