Hallo!

Ich glaube Bernd hat recht, so kann man an die Sache nicht herangehen.
Bei einem TSR von 1 könnte man davon ausgehen das sich das Anfangsdrehmoment aus der Tatsächlich dem Wind zugewandten sichtbaren Flügelfläche und der Windgeschwindigkeit bzw.der daraus resultierenden reinen Schubkraft ergibt.
Dazu müssten die Blätter in etwa 45° angestellt sein ( bei dem Abgebildeten Windrad ) was bei Auftriebsläufern aber aber nicht der Fall ist da sie nicht für den Anlauf sondern für die Leistungserzeugung ( Drehzahl ) optimiert sind , was ja auch Sinn macht
Senkt man den TSR weiter unter 1 müsste das erzeugbare Anfangsdrehmoment stark steigen , erhöht man den TSR über 1 müsste es sehr stark sinken.
Aerodynamik , Wirkungsgrad und Gesamtfläche ( Flächeninhalt aus Kreisdurchmesser )dürften da völlig irrelevant sein.
Nur der Anstellwinkel der Flügel ,die Hebellänge und die Flügelfläche sind entscheidend für das Drehmoment beim Start.
Ich denke mal ,daß man so eine Berechnung nur bei den Amerikanischen Windrädern mit vielen Brettern als Flügel halbwegs genau hinbekommt
mfg.Volker