Ropatec Eigenbau

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Sa 3. Jan 2015, 14:02

Hallo Udo,

ja,das ist richtig,alle Lampen sollen gleich hell leuchten.Grundsezlich ist dann Geni in ordnung,aber wenn er richtig belastet wird,werden Spulen mehr oder weniger warm,hängt vom Last an.Und dann werden Spulen "breiter" weill sich Metallen bei Wärme dehnen.Dann kann sein das Wicklung irgendwo eine Schluß hat und dann macht Geni Gereusche.Sage kann so sein,braucht aber nicht der FAll sein.Nur bei solchen Messung ist man sicher das es in ordnung ist.
Wenn Du nur Spanung messen tust zwischen Fasen,und Spanung ist überal gleich (beim gleiche Drehzahl) dann soll Geni in ordnung sein.Denke aber das es besser ist Prüfung beim gute Last machen dan ist man sicherer. Ist meine Meinung. :?

Ja die Einstelungen vom WR sind auch wichtig,man bekommt mehr Ertrag wenn WR richtig(optimal) eingestellt ist.

Grüße

Ekofun
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Mi 7. Jan 2015, 17:25

Hallo Herbert

Habe gestern Abend mal eine Zeichnung gemacht wie ich mir den neuen Rotor vorstelle

Ich wollte die Tragarme auch als Flügel ausführen die kleinen senkrechten in der Mitte an der Tragkonstruktion sind dann 1500mm hoch und die 45 Grad Streben zum Rotor sollen auch als Flügelform ausgebildet werden.
Die Idee kam mir als Bernd den Rotor gepostet hat der als V Form war, so hätte ich noch zusätzlichen Drehmoment durch die Tragkonstruktion, was hältst Du denn davon?

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon herbk » Mi 7. Jan 2015, 22:14

Hi Udo,
die Tragarme sollten bei einem Produktivsystem (als solches sehe ich Deinen Rotor) zwingend ein Flügelprofil haben. Alles was sich einem Rotor der Luft entgegenstellt muss Aerodynamisch geformt sein, schon alleine um Luftwiderstand so gering wie möglich zu halten.
Ein Wenig Vortrieb bringen könnten die Tragarme aber soger - aber wirklich nur ein Wenig... Ich hatte doch meine Flügel (Die Symetrischen) testweise schon mal horizontal montiert und der Rotor ist sogar selbstständig angelaufen:
http://www.daswindrad.de/forum/viewtopic.php?f=4&t=2068

Die Inneren Flügel sehe ich allerdings als Hinndernis, nicht als Unterstützung, weil sie von den äüßeren Flügeln ausgebremst werden: Angenommen der große Rotor hat einen Durchmesser von 5m und der Kleine 2m, dann dreht sich der Kleine mit nur 40% des TSR des Großen. Also wieder angenommen der große Rotor dreht sich mit einem TSR von 3, dann hat der kleine nur noch ein TSR von 1,2 - er läuft also schon fast als Widerstandsläufer....
Kommt noch dazu, dass ich bezweifle, dass innerhalb eines H-Rotors (so bald er sich mit einem für den Wirkungsgrad günstigem TSR dreht) überhaupt noch eine nutzbare Strömung vorhanden ist.


Edit:
fast vergessen: die Flügel sind Heute angekommen - die Dicken brauchen aber noch ein wenig Nacharbeit... ;) :lol:
Gruß Herbert
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Mi 7. Jan 2015, 23:08

Hallo Herbert
Schön das sie heil angekommen sind:-)
Ja die Dicken habe ich nur Gewebe drauf geklebt, ich wollte nicht das sie so schwer werden, müssten aber auch gut laufen glaube ich :)
Die Flügel sind jetzt nicht so wie sie da auf der Zeichnung dargestellt sind ,eher der Form von dem 200mm Flügel den Du da jetzt von mir bekommen hast.
Ich wollte die Tragkonstruktion halt nur mit den Flügeln verpacken um wie Du schon sagst, den Luftwiederstand zu verringern und vielleicht noch Paar % Vortrieb zu bekommen.

Dann bin ich mal gespannt was bei Deinen Tests rauskommt:-)

Habe auch die Übersetzung wieder auf 1:5.5 verändert, es ist Sturm angesagt, war eben noch bei Wechselrichter und habe die Kennlinie noch etwas flacher gestellt bei 6m hatte ich 700 Watt flacher möchte ich sie auch jetzt nicht mehr stellen warte erst mal den Sturm ab.
Morgen im hellen kann ich dann besser testen,

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Do 8. Jan 2015, 20:25

Hallo

Wir habe richtig starken gleichmäßigen Wind toll :-) zwar sind mal Starke Sturmböen ab und an dazwischen aber nicht so oft..

Habe die Einstellung noch etwas geändert so das er leicht laufen kann beginn habe ich erst bei 260 Volt eingestellt bin bei 7.5m auf 1450 Watt gekommen der Wind war recht stabiel und das ging über 5 Minuten lang in ziemlich gleicher stärke, zwischen 7 und 7.8m.
Ich denke mehr geht nicht mehr, :-( Flügel sind jetzt zusätzlich noch mit Stahlseilen gegen Durchbiegen gesichert ,deshalb habe ich jetzt keine Angst mehr das sie brechen können , deshalb habe ich die Kurve recht flach laufen lassen könne so das ich bei 400 Volt 1450 Watt habe und bei 540 Volt 3000 Watt.

Am Samstag haben sie ja Orkan gemeldet ,vielleicht bekomme ich dann noch bessere Werte, wir werden sehen.

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Do 8. Jan 2015, 21:46

Hallo Udo,

7,5 m/s Wind, und 1450 W Gewinn macht ein Wirkungsgrad für ganze Anlage von 25 %,nicht schlecht!

Grüße

Ekofun
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon herbk » Sa 10. Jan 2015, 09:49

Guten Morgen Udo,
alles noch heil?

Ich habe eben den Teststand von der Terasse genommen nachdem der Rotor eine deutlich faßartige Form angenommen hat... Ich brauch' die Flügel ja noch für den Vergleichstest.
Gruß Herbert
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Sa 10. Jan 2015, 12:48

hallo Herbert

Hast Du im Orkan getestet? :D

Ich habe mein Rotor still gelegt das war mir zu riskant, habe Windgeschwindigkeiten bei mir nicht unter 18m und mehr.
Habe es gestern einmal kurz riskiert und mir ist wieder der Schlupf aufgefallen weil der Zeiger an dem Bremsschank von 300 Volt biss 400 Volt ganz schnell hin und her gewankt ist da waren 1800Watt auf dem WE zu sehen, ich glaube da wäre noch mehr drin gewesen wenn der Schlupf nicht wäre..:-(
Dann wollte ich ihn mit der Handbremse bremsen ,was mir auch nach einigen Sekunden gelungen ist, nur ist mir dann aufgefallen das er trotzdem noch läuft obwohl das Schwungrad gestanden hat, die Welle hat sich in der Spannbuchse gedreht dann musste ich bei 100km auf Gerüst und habe ihn oben an die Kette gelegt jetzt ist er gesichert.
Das Problem ist das ich in der 40mm Welle keinen Splint habe, so das es bei zu großer Last dazu kommt das die Welle durchrutscht.
Ich muss unbedingt einen Zahnriemen besorgen wie Du ihn beschrieben hast, das mit dem Schlupf ist ein richtiges Problem wenn ich die Leistungskurve etwas zu steil stelle dann habe ich den Schlupf.
Werde auch noch einen Splint in die Welle einbauen ist halt etwas blöd im eingebautem zustand im Mast rum zu Flexen, aber was muss das muss nicht war.

Was für welche hast Du denn jetzt getestet die 200?

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon herbk » Sa 10. Jan 2015, 13:17

Hi Udo,
ganz so schlimm ist es bei uns nicht, wir haben in Böen so ca 80m/s sonst ca 5m/s...

Flügel sind nur meine Schwarzen (das 9c) im Rotor, die großen sind noch nicht fertig. Würde aber auch nichts nützen wenn ich sie im Sturm "verheitze", der Vergleich muss unter definierten und wiederholbaren Bedingungen gemacht werden.
Gruß Herbert
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Sa 10. Jan 2015, 13:34

Hi Herbert

Ja da hast Du recht wäre schade wenn sie kaputt gehen.. ;)
Bei mir ist es wieder grausam schon jetzt die 2 Nacht das hört sich an als würde eine 747 2m über mein Dach fliegen und das immer im 2Min Tackt.
War eben noch mal kurz nach einer Beruhigung auf dem Gerüst und habe alles kontrolliert und dann wollte ich den Rotor unten am Schwungrad zurück drehen um die Kette zu Kontrollieren da kam wieder eine Böe und ich konnte ihn nicht bewegen kein mm unglaublich was da für eine Kraft drauf ist.

Wünsche Dir ein schönes WE

Lg Udo
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