Ropatec Eigenbau

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Fr 18. Dez 2015, 13:02

Hallo Ekofun,
an einem Nachmittag Ekofun das waren ca 5std, nicht bei 3m Wind :D das wäre toll wenn der rotor das könnte :ugeek:

LG Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Di 22. Dez 2015, 08:29

Guten Morgen,

wieder mal eine Sturm Nacht, habe gestern Abend bis 22 Uhr getestet, die Übersetzung habe ich Nachmittags wieder auf 1:4 umgestellt um zu sehen wie der SMA drauf reagiert, leider nicht toll :cry:
Das Windrad war wieder viel zu schnell :shock: es waren vorher 1:7 bei 5m Wind und 270 Volt ca 500 Watt , jetzt bei bei 1:4 waren es nur 150Watt bei 220Volt.
bei 7m hatte ich dann 500 Watt und einen Wackelnden Turm.
Dann stellte ich den Rotor wieder auf den Ging um und wollte ihn so belasten das er nicht mehr so stark dreht also Belastete ich ihn schon bei 200 Volt mit 400Watt und dann immer in 200 Watt schritten 210 Volt 600 Watt 220 Volt 800 Watt so bist 300 Volt dann habe ich die Kurve ganz steil gestellt auf 4000 Watt so das er nicht so stak wackelt, hat auch im Groben funktioniert hatte bei ca 8-9m auch 300 Volt und um die 2000Watt bis so eine Stark Böe kam von 15m oder mehr dann hat sich mein Ging verabschiedet in dem die Sicherung ausgeflogen ist.
Was heißt freie Fahrt und ungebremste Heiterkeit :shock: ich habe gedacht das war es nun mit dem Rotor!!
Ich weiß nicht wie schnell er war, nur Zählen hätte es keiner können ich konnte die Flügel nur noch zischen hören die Motor Bremse kann in diesem Fall nichts mehr bewirken.
Ich bin sofort zum Turm gelaufen und habe es mit der Seilbremse abbremsen können was bei dieser Hohen Drehzahl aber auch etwas gedauert hat. Eines kann ich mit Sicherheit sagen so schnell werde ich den nie wieder Laufen lassen.
Was kann das gewesen sein das der WE da einfach mal keine Lust mehr hat??? war die Last zu stark???

Lg Udo
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Beitragvon herbk » Di 22. Dez 2015, 09:33

Guten Morgen Udo,
war die Last zu stark???
ja :!: :!:
Sieh Dir noch mal mein Rechenbeispiel von etwas weiter oben an: bei 15m/s Wind und 30% Wirkungsgrad ergibt das 15.000W :!: , - und der entsprechende Strohm fließt auch wenn Du auf Kurzschluss (dumpload) schaltest. Da ist aber weder Dein Geni noch Dein Wechselrichter dafür gebaut.
Elektrische/Elektronische Bauteile vertragen nur einen begrenzten Strom, weshalb die Hersteller Sicherungen einbauen... ;) ;)
Das ist das große Problem von "nur elektrischem Bremsen" was glaube ich Bernd und andere viel weiter vorne im Thread schon mal angesprochen hatten. Auch der Generator macht das nicht all zu lange mit wenn man ihm zu viel Strom entnimmt, das Messen der Wicklungstemperatur währe hier die beste Methode das Maximal mögliche herauszufinden.
Als Sicherheitseinrichtung würde ich an die Rotorwelle eine Fliehkraftkupplung bauen, welche ab einer bestimmten Drehzahl eine mechanische Last antreibt - ein großes Gebläse das den Geni kühlt z.B.. ;)
Gruß Herbert
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Di 22. Dez 2015, 10:55

Hallo Udo,

OPTI-Maler hat geschrieben:Was kann das gewesen sein das der WE da einfach mal keine Lust mehr hat??? war die Last zu stark???


Ja,das kann sein,habe mehrere Ginlong WR angegukt und mansche haben Eingangsspanung biss 700 V aber alle maximale Strom von 9 A DC.

Bei Dir z.B. 400V und 4 KW ist 10 A,und Sicherung geht kapput.Denke das es nur Sicherung ist und seze neue ein aber gleiche!

Melde mich wieder,jetzt muss ich weg.

Grüße

Ekofun
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Di 22. Dez 2015, 14:41

Hi,

es ist nicht die Sicherung vom Ging die raus gegangen is, sonder die von dem Raum wo die Einspeisung erfolgt, ist stand total im Dunkeln :o auch der Bremsschrank war ohne Strom deshalb konnte ich ja nicht sehen wie-viel Volt er angezeigt hat :x
Bremse ging natürlich auch nicht :x Heute Morgen ging alles wieder ganz normal die Kurve ist wieder Flacher gestellt.
Habe heute eine 1:6 Übersetzung noch besorgt und auch schon Montiert jetzt läuft er wieder schön gleichmäßig mit dem SMA We
Jetzt warte ich mal wieder auf etwas mehr Wind um zu sehen was da jetzt geht.

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Di 22. Dez 2015, 17:07

Hallo Udo, war es denn wirlich eine Sicherung oder der Fi-Schalter der Anlage der rausgeflogen war ?
Falls ein solcher FI-Schalter vorhanden wäre würde das erklären warum plötzlich alles dunkel war.

Grüße

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Di 22. Dez 2015, 17:32

Hallo Bernd,

klar sorry war es natürlich der FI keine Sicherung :)
LG Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Di 22. Dez 2015, 18:23

So weit mir bekannt ist das wohl ein eher häufiges Problem das Fi empfindlich auf den Betrieb mit Wechselrichtern reagieren.
a) Eine Alternative wäre einen Fi mit höherern Auslösestrom einzusetzen (fraglich ob das wirklich dauerhaft helfen würde) oder
b) Den Wechselrichter so anklemmen das er ohne vorgeschalteten Fi arbeitet.
Letzteres wäre für mich vermutlich die Alternative die ich persönlich wählen würde.

Begründung :
Ein Fi hat meiner Meinung nach nichts in einem System zu suchen bei dem die Verfügbarkeit der Stromversorgung ein sicherheitsrelevantes Kriterium darstellt.

Das gleiche Problem das ohne Strom das Windrad durchgeht hast du natürlich auch bei jedem "normalen" Stromausfall.
Deshalb sollte das Windrad bei Ausfall des öffentlichen Netzes (und damit Ausfall der Belastung bzw. elektrischen Bremse) automatisch mechanisch still gesetzt werden.


Grüße

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Mi 23. Dez 2015, 08:26

Hallo Bernd,

Ohne FI ginge doch nur wenn ich ihn den WE Extern versorge würde oder?? Inselbetrieb
Die Verbindung mit dem FI ist ja schon durch das Einspeisen ins Hausnetz gegeben, der WE hat keinen Extra FI.
Ja da hast Du recht wenn der Strom ausfallen würde dann hätte ich das Problem, :( würde aber dann wenn viel Wind wäre nicht das Windrad die Stromversorgung übernehmen??

Das mit dem Ging ist aber jetzt zum ersten mal Passiert das hat der vorher nicht gemacht vielleicht habe ich ja auch etwas falsch gemacht :x
Habe die Übersetzung jetzt auf 1:6 geändert und die ganze Nacht den Rotor laufen lassen mit dem SMA 4KW habe ich dies Nacht gemacht es waren auch starke Böen dabei von 10m und mehr konnte den Rotor vom Fenster aus beobachten wie er sich jetzt verhält, kein Wackeln im Mast selbst bei staken Böen:-) Er läuft ruhig und Stetig aber auch nimmt er schnell fahrt auf wie viel Leistung das war konnte ich aber leider nicht sehen. Mich hat jetzt in erster Linie die Konstruktion Interessiert.
Was mir mal wir ausgefallen ist ist dieses starke Vierbieren was sich in die ganze Konstruktion überträgt :evil:
bei dem SMA ist es fast gar nicht nur ganz kurz am Anfang dann ist es schnell weg. bei dem Ging ganz schlimm das Zieht sich fast von 200 Volt bis 280Volt hoch und deutlich lauter als bei dem SMA auch wenn ich die selbe leistung beim Ging einstelle wie beim SMA ist es viel schlechter. was ich Schade Finde weil ich bestimmt deutlich mehr mit dem Ging aus dem Geni holen könnte :evil: :evil:

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon herbk » Mi 23. Dez 2015, 11:27

Hi Udo,
würde aber dann wenn viel Wind wäre nicht das Windrad die Stromversorgung übernehmen??
Wenn Du in's Netz einspeist, muss die Frquenz des von Dir gelieferten Stromes ja ganz genau mit der Netzfrequenz übereinstimmen. Deshalb "holen" sich Einspeisewechselrichter Frequenz und Polarität aus dem Stromnetz und richten das was vom Geni kommt entsprechend um. Bleibt der Netzstrom aus, haben sie keine "Richtleine" mehr und Frequenz/Polarität würden sich vom Sollwert entfernen. Wird dann der Netzstrom wieder zugeschaltet gibt es einen Kurzschluß, weil Dein Wechselrichter evtl. gerade -220V liefert, das Netz in diesem Moment aber +220V erwartet.
Ich denke dass das fliegen des FI von einer kleinen Ungenauigkeit in der Phasenlage verursacht worden ist. Fi's sind normalerweise recht fix und reagieren auf kleinste Abweichungen vom Soll.
Zuletzt geändert von herbk am Mi 23. Dez 2015, 11:45, insgesamt 2-mal geändert.
Gruß Herbert
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