Ropatec Eigenbau

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon herbk » Fr 15. Jan 2016, 14:11

Hi Udo,
War es nicht so das bei Parallelschaltung die Voltzahl höher wird und bei Reihenschaltung nur die Amperzahl steigt?
Wenn ich doch mehrere Batterien in Reihe schalte dann erhöhe ich doch die Voltzahl aber die Ampere bleiben gleich zb. schalte ich 19 Batterien a.12Volt mit 20A Parallel dann hätte ich 228Volt aber immer noch 20A oder? in Reihe geschaltet 12Volt und 380A
Da widersprichst Du Dir jetzt aber selbst... ;)

warum du Zweifel hast wegen der Zusammenschaltung würde mich auch mal interessieren.
Wenn die Windräder mit unterschiedlicher Drehzahl laufen, dann haben wir doch auch unterschiedliche Spannungen aus den einzelnen Genis, - und Irgendwo habe ich schon mal gehört, dass "verschiedene Spannungen parallel schalten" ein absolutes "no go" ist....

Unabhängig davon bin ich auch der Meinung, dass das/die schnelle Windrad schneller abgebremst würde als das/die Langsammen beschleunigen können.
Ich hatte das letzten Sommer mal mit meinen beiden Testständen und unterschiedlichen Flügeln gemacht, - mit ganz schlechtem Ergebnis (allerdings leider nicht dokumentiert, deshalb nicht weitergegeben...).
Gruß Herbert
herbk
 
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Fr 15. Jan 2016, 14:29

Hallo Udo,

Parallelschaltung: z.B. 10 Akkus 12V/88Ah = 12V aber 10 * 88 Ah = 880 Ah

Spanung bleibt gleich aber Kapazität ist: = Kapazität einen Akkus * Akkusanzah .

Reihenshaltung wie oben: Bekommsst 120 V /88Ah also Spnung mal Akkusanzahl,Kapazität bleibt gleich(88 Ah).

Bei Wiederständen: Paralellsch. Wiederstand wird kleiner ! ; Nach Formel: (R1 * R2) / (R1 + R2).

Z.B. R1 = 47 Ohm und R2 = 15 Ohm ,sind Paralell geschaltet. R = (47 * 15) /( 47+15) = 11,37 Ohm.

Gleiche in Reihe: = R1 + R2 + ........Rn = 47 + 15 = 62 Ohm.

Bei Kondensatoren und Elkos bei Parallelschaltung ist Kapazität größer; C1+C2+....Cn und bei Reihenschaltung ist kleiner.

Kannst Du mir Daten vom neuen Windrad schicken? Eigentlich ist schade das Du vom Vertikalen weg gehsst,der ist sehr gut,er kann locker 6Kw ins Nez geben bei 16,5m/s Wind und dann hat er ca 127 U/min.

Welle sollte stärker sein,ca 127mm D Ausen und 102 mm D innen,denke dann hasst Du keine wackeln und Vibrazionen.Und Flügel sollen sehr gut mit Welle verbunden werden sonst ist Gefahr das die abrießen.

Habe gerechnet,wenn Deine Flügel 10 kg hat und bei 10m/s Wind eine Drehzahl von 76 U/min (TSR = 2) dann ist am Flügel centrifugal Kraft von ca 1580 Kg. Dazu kommen noch unterschiedliche Windkräfte am Flügel die dise Vibrieren und wackelein machen.So soll ganze Konstrukzion warschenlich deutlich stärker ausgeführt als bei hrisontalen Rotoren.Frage doch deinen Freund,Statiker er sollte das sehr gut wissen,oder?

Denke auch das mit 3 Einzelnen Rotoren und 3 Genis viel mehr Kosten haben wurdesst,oder?

Grüße

Ekofun
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Fr 15. Jan 2016, 15:22

Hallo Ekofun,

Ich werde mich nicht von den Vertikalen weg gehen Ekofun das macht mir viel zu viel Freude daran zu basteln.
Ich denke das er stabil genug ist, überlege ob ich lieber mit 5 Flügel weiter machen sollte dann läuft er viel ruhiger als mit 3.
Ich beobachte natürlich in jeder Minute die ich Zeit dafür habe den Rotor und man bekommt ja auch ein Gefühl wie stabil er ist , wie stark der Wind daran zerrt, wie er sich verhält wenn Böen drauf stoßen.
Wenn ich aus dem 3 Stock aus dem Dachfenster schau bin ich ja genau Mitte Rotor um ihn zu beobachten und nur 7m von ihm weg.
Er ist nicht mehr in Unwucht Ekofun wenn er Frei läuft macht er locker 120U ohne zu wackeln nur ganz leicht wackelt er dann das ist auch völlig normal.
Es ist halt dann nur Kritisch wenn last drauf kommt und diese nicht angemessen ist so das er zu schnell auf Touren kommt dann beginnt er mit dem Wippen, immer zuerst in die Richtung zu erst wo der Auftrieb regeneriert wird.
Habe jetzt den Ginlong wieder am Netz da bekomme ich deutlich bessere Werte raus.
Der neue Geni wo ich mir ein Angebot eingenommen habe hat 7,5KW bei 180U und nur 0,5N Start Moment da müsste ich sogar noch etwas Reserve zum Bremsen
haben.
Aber das wird wieder eine andere Baustelle werden:-)

Lg Udo
Zuletzt geändert von OPTI-Maler am Fr 15. Jan 2016, 17:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Fr 15. Jan 2016, 16:41

Hallo Udo,

o,5 N Rastung ist sehr Ggut! Übersezung 1:2 oder 1:3 maximal.Dann ist Rastung 1,5 N und der letzte hat 11,5 N ohne Übersezung. Nur kann Deine jeztige Ginlong dise Leistung bringen?Er gibt um 4 KW wie viel ich weiss.

Grüße

Ekofun
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Fr 15. Jan 2016, 17:42

Hallo Ekofun,

den werde ich nicht übersetzten , er soll 1:1 laufen er hat bei 100U ca 4000Watt Leistung ab dann wird die Leistung so steil gestellt das ruhe ist. das gute ist er ist auch noch 500€ günstiger als der 5KW mit 100U :o und ich habe noch Reserven wie es Herbert schon mal vorgeschlagen hat ;)

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Sa 16. Jan 2016, 10:53

Hallo Udo,

je mehr Flügel Rotor hat ist er langsamer,also mit 5 Flügel wird er langsamer,nicht so schnell wie jezttige.

Kann deine Ginlong WR diese Leistung (7,5 KW ) aushalten?

Grüße

Ekofun
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Sa 16. Jan 2016, 11:06

Hallo Herbert,
und Irgendwo habe ich schon mal gehört, dass "verschiedene Spannungen parallel schalten" ein absolutes "no go" ist....

Wenn man Spannungsquellen einfach so parallel schaltet dann würden bei unterschiedlichen Spannungshöhen Ausgleichsströme zwischen den Spannungsquellen fliessen.
Zwischen den einzelnen Generatoren sitzen aber Gleichrichter die genau das verhindern. So kann kein Strom von einem Generator mit
höherer Spannung zu einem mit niedrigerer Spannung fliessen.
Interessant wird es wenn diese unterschiedlich hohen Spannungen belastet werden, wie z.B. durch den Wechselrichter.
Wie verhält es sich dann mit den Leistungen?
Vermutlich geben dann die Generatoren Leistung entsprechend ihrem Spannungsniveau ab, was ja durchaus so gewünscht wäre.
Dann würde der mit der höchsten Spannung am stärksten gebremst bis sich seine Drehzahl der nächst niedrigeren annähert und so weiter.


Grüße

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Sa 16. Jan 2016, 13:20

Hallo Ekofun,
nein der WE geht nur bis 5KW nicht bis 7,5 dann muss ich mir dafür einen andern besorgen
Habe heute mal ordentlich Wind, die gesamte Zeit wo sie Sturm gemeldet habe war nicht viel :(
So Habe die Kennlinie jetzt vom Ginlong Flach gestellt so das ich über die 420Volt hinaus komme wo der Bremsschrank einschaltet und den Rotor bremst der Rotor hat bei 12 m 3850Watt erreicht bei 500 Volt .
Er hat also unter Last ca 110U gebracht und er war ganz schön am wackeln :o jetzt wollte ich es wissen er hat gehalten nichts ist defekt oder abgerissen.
Habe den Ginlong aber wieder steiler gestellt so das ich beruhigter bin er kommt aber trotzdem schnell auf über 2000 Watt.
Kann leider die Geschwindigkeit nicht messen die Batterie in der Außenstation scheint leer zu sein :( :(

Er macht einen guten Eindruck und der Ginlong klappt wie eine 1..... Danke Bernd für den Tip!!!!!

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Sa 16. Jan 2016, 14:49

Hallo Udo,

wackelt nur Welle mit Rotor oder wackelt ganze Anlage,also Turm auch?? Weiss nicht ob Du das gemacht hasst,aber ich werde Turm oben auf Spize mit 4 Seilen abspanen mit ca 12mm Stahlseilen und unten mit Spaner anzihen mit Vorzugkraft von ca 30 Kg.Dann kann er nicht vackeln oder vibrieren.Wenn dann aber Rotor noch immer wackelt dann ist Welle zu schwach,soll stärkere Welle sein so um die 127 mmm ausen D und 102 mm innen D.

110 U/min bei Last macht ein TSR von ca 2,4

Wirkungsgrad für ganze Anlage bei 12m/s Wind und 3850 W ist ca 15 %

Kannst Du mir geben Wirkungsgrad vom Geni und Ginlong WR,bitte?

Grüße

Ekofun
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Sa 16. Jan 2016, 17:32

Hallo Ekofun,
Du müsstest doch alle Daten haben :) ich weiß die nicht so aus dem Kopf
Der Genie macht bei 420U 3,5KW da bin ich ja schon drüber mit 3,8 mehr wollte ich auch nicht mehr.

Der Mast hat gewackelt und und nicht die Welle, er ist auch abgespannt mit 10mm Stahlseilen die auch in der Betonplatte verankert sind.
Das sieht man nicht wenn man weiter weg ist nur wenn Du so unmittelbar dabei bist, macht es einem Angst aber das ist denke ich auch normal.Die großen gehen bei 15 m oben auch fast 2-5m hin und her das sieht man auch nur wenn Du unten stehst. Oder merkst Du wenn Du oben drin bist :)
Habe wieder den SMA am Netzt bei dem läuft alles wie ein Uhrwerk nur mit weniger Leistung aber ich denke das ist von der Leistungsabgabe gleichmäßiger so das das schwanken erst gar nicht auf kommt.

Bei dem Ginlong habe ich erst bei 280 Volt begonnen Leistung ab zu fragen um dieses Vibrieren zu umgehen und dann ging es schnell nach oben bei jeder Böe... Er war dann immer im optimalen TSR Bereich so das er schnell auf Touren gekommen ist und immer am laufen blieb sogar noch bei 2m, bei 4m ging dann sofort wieder die Leitung los mit 280Volt bei das konnte ich gestern noch kurz Testen dann war heute Mittag die Batterie leider vom Außengerät leer.

Auf jeden Fall kommt da jetzt mal was unten raus was mal zu gebrauchen ist und ich denke mit einem anderen Geni wird es besser werden das warten wir mal ab.

Lg Udo
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