Ui, das Thema entgleitet
Ich nehme mal die Schild auf mich
aber egal wie... versuche ich nochmal das etwas für die Allgemeinheit (die hier ja eh kaum liesst) nochmal auf den Punkt zu bringen.
Als Antwort für den Thread-Ersteller: Es laufen Magneten an einer Spule mit Eisenkern vorbei, durch die magnetische Flussänderung wird eine Spannung "induziert" und ein Stromfluss kann bei einem "Stromkreis" so zustande kommen.
Da die Bewegung des Generators im Windrad kreisförmig ist, geschieht dies einmal so und beim nächsten mal andersherum, die entstehende Spannung ist somit eine Wechselspannung.
Das kann man mit Dioden "gleichrichten" und erhält somit zunächst einmal eine pulsierende Gleichspannung, die man mit Kondensatoren und Batterien weiter so glätten kann,
dass man sogar dann einen Teil der so erzeugten Leistung in Batterien speichern kann;
Wechselstrom lässt sich so, ohne weiteres (noch) nicht speichern!
Eko: klar die Nutzung als Motor ist viel schwieriger, da Wechselstrommotoren mit Pulsen der Gleichspannung Frequenzabhängig in Ihrer Drehzahl (und natürlich auch Pulslänge etc., sogar auch Lastabhängig) geregelt werden können,
im Gegensatz zur Gleichrichtung, bei der die Frequenz relativ egal ist.
Ich hab es Ende der 80er Jahre gelernt, damals war es noch fast ein unerschwinglicher Traum, Asynchronmotoren so anzusteuern.
Der Asynchronmotor war damals so weit verbreitet, weil er ohne weitere bewegliche Teile als dem Läufer realisiert werden konnte;
Nachteil war eben, das die Netzfrequenz die Drehzahl vorgab.
Heutzutage sind das aber wirklich nur Pfennigartikel, die es erlauben diese Art von Motoren Drehzahl und Lastabhägig zu steuern;
aber damit entfernen wir uns hier von der Ausgangsfrage.
Herbert:
Konny, bitte
auch Stepper haben ein recht hohes Rastmoment, zur effektiven Stromerzeugung mE. auch kaum geeignet, aber für die ersten Lernschritte waren sie für mich wichtig.
Ich persönlich halte mittlerweile Scheibengenis für die ideale Lösung bei Windrädern,
nur Dank des beständigen Zuredens von Eko habe ich mich seinerzeit dazu breitschlagen lassen überhaupt den ersten Geni selber zu wickeln
