OK, hab mal eine Power-Z Diode mit einem Power-Mosfet in einem meiner Elektronik Bücher gesehen, muß das mal rauskramen, liegt glaub ich bei meinen Eltern daheim rum.
Die Ladung diverser Akkus ist auch nicht schlecht, erfordert aber viele einzelne Ladeschaltungen, das kann man aber mit einem Mikroprozessor auch hinbekommen, der einfach die Leistung mißt und dann die einzelnen Akkus je nach zur Verfügung stehender Leistung bzw. Spannung zuschaltet.
Ich bevorzuge einen zentralen Akku, meine /Modellbau-) Akkus lade ich nämlich von dort raus mit einem einzigen
Ladegerät, damit ich nicht immer einstellen muß was gerade dranhängt gibts da nen kleinen Chip der auf den Akku geklebt ist und vor dem Start des Ladevorgangs per Kabel ans Ladegerät angesteckt wird. Dann reichen 2 Tastendrücke und das Laden startet (alle notwendigen Daten wie Ladestrom, Ladespannung und Akkutyp stehen am Chip, der auch noch die maximal geladene Kapazität sowie die letztgeladene Kapazität speichert.).
So, bin mal wieder etwas abgeschweift. Zurück zur Schaltung. Hab gerade ein paar Versuche angestellt, hab aber gerade den großen Bleiakku (12V/70Ah Autobatterie) nicht da, darum mit anderer Zielbatterie.
Versuchsaufbau:
Lipo (1 Zelle) am Eingang, Lipo (3 Zellen) am Ausgang. Ein Lipo hat eine Nominalspannung von 3,7V, 4,2V ist voll, 3,0V gaaaanz leer). Der Eingangsakku ist ziemlich voll (4,05V im Leerlauf), der zu ladende recht leer (9,3V). Den eigentlich nötigen Balancer hab ich mal weggelassen weil ich eh nur kurz probiere und so die Abschaltspannung eh nie erreicht wird. Zwischen der Zelle am Ausgang und dem Wandler sind noch 2 Widerstände (1Ohm/5w) in Serie zur Strombegrenzung (auch gut zum Strom messen geeignet).
Mit dem Poti hab ich die Spannung mal runtergedreht und dann probiert was ich maximal rausbekomme, bis der Wandler abschaltet. Ergebnis:
9,73V am Wandlerausgang, Ladestrom ca. 350mA, am Akku also ca. 9,43V, der Wandler läuft am Eingang mit ca. 3,6V, knapp darunter schaltet er ab.
Ergibt folgendes Ergebnis für den Eingangsstrom: Iein=Uaus*Iaus/Uein=9,73V*0,35A/3,6V=0,95A. Wenn man nun den Wandlerwirkungsgrad berücksichtigt, so liegt der Eingangsstrom irgendwo bei gut 1A. Macht in Summe etwa 3,6Watt.
Bemerkenswert: der Wandler arbeitet auch unter Last nun mit nur 3,6V.
@Bernd: Welche Leistungen sind bei Spannungen um 3,6V zu erreichen? Denke mal daß man da noch unter 3,6W sein wird.
Noch was: Der Wandler arbeitet auch bei "Kurzschluß" gut, in meinem Fall sind mir die Enden der Widerstände aneinandergekommen (bei 14V Ausgangsspannug und nem 3 Zelligen Lipo am Eingang), das bedeutet: 14V/2 Ohm=7A, jetzt haben meine Widerstände nen braunen Ring

, 49W ist doch zu viel für nen 5W Widerstand, die Bauelemente am Wandler sind aber trotzdem nicht mehr als handwarm.
Ich glaube, daß der Wandler mit mehr als den angegebenen Leistungswerten aufwarten kann und halte Ausgangsleistungen von 14V und 6-7A (also knapp unter 100W) für möglich.