Für die exakte Positionierung hab ich eine "negativ Form" gebastelt. Also eine Schale, in die ich den
Generator reinstellen kann. Die Magneten konnte ich dann problemlos ausrichten.
Da wüsste ich bitte noch gerne genauer wie du das gemacht hast. Hast du zunächst die Scheibe auf die Form
gelegt und dann die Magnete in die Schlitze gestellt ?
Oder standen die Magnete einfach so so in der Form, ganz ohne Scheibe ? (Das würde mich allerdings wundern)
Wie hast du sicher gestellt das der Mittelpunkt der Scheibe sich genau auf dem Mittelpunkt der Form befindet ?
War da auch eine Passung durch die die Scheibe geführt wurde ?
Was schätzt du wieviel die fertige Magnetscheibe jetzt noch "eiert" ? Ein paar zehntel ?
Welchen Kleber hast du genau verwendet ?
Die Idee mit der Zentrierform ist auf jeden Fall schon mal sehr gut, wenn man dafür auch ne drehbank benötigt.
Der riesige Aluklotz den du auch für die Lagerung und die Messung genommen hast, der lag ja ganz dicht unter
den kreisenden Magneten. Den hast du aber sicher gespürt beim Drehen ?

Das du eine Übersetzung 1:4 einsetzt macht deinen Generator natürlich noch viel leistungsfähiger, denn es steigt
zwar die Spannung um den Faktor 4 an, aber der Innenwiderstand bleibt schön klein und vergrössert sich nicht.
Faktisch ist es so als hätte deine Magnetscheibe den doppelten Durchmesser und doppelt so viele Magnete !!
Wie sieht dein Getriebe aus ? Eine Getriebelösung passt sehr gut zu einem eisenlosen Generator, denn er hat
ja praktisch kein Anlaufmoment das sich Vervielfältigen könnte. Einzig die Wirbelverluste in den Kupferdrähten
(ja auch dort gibt es Wirbelströme) werden um den Faktor der Übersetzung vergrössert, aber die dürften nicht
so sonderlich gross sein.
Was mit deiner Aluscheibe ist wird sich zeigen. So wie du es gebaut hast bin ich auch guter Hoffnung das sich
keine grösseren Verluste dadurch ergeben. Mit dem Kleber als einziger Halt für die Magnete bin ich aber skeptisch
denn meine Erfahrung ist das auch 2K Kleber schlecht auf dem glatten Nickel haften.
Für die Messung eines Effektivwertes einer krummen Sinuskurve gibt es dafür ausgewiesene Messgeräte, so genannte
" True RMS " Messgeräte. Diese ermitteln den tatsächlichen Effektivwert. In der Regel sind das die teuren Mulitmeter.
Bei deiner Kurvenform (sie wird sich noch mit Erhöhung des Abstandes zum Magneten, also bei einer kompletten Spule
verändern) dürfte der Effektivwert nicht so viel unter dem Peakwert liegen wie bei einem reinen Sinus.
Wie sind die geplanten Abmessungen des Windrades an dem der Generator montiert werden soll ? Ein c-rotor ?
Grüsse
Bernd