Ob eine Leistung von 100 Watt bei angenommenen 100 U/min aus 10 Volt und 10 A entsteht,
oder aus 20 Volt und 5 A oder aus 5 Volt und 20 A, das ist dem nötigen Drehmoment völlig egal.
Da verändert sich kein Drehmoment oder Anlaufwiderstand, das bleibt alles gleich.
Ja, aber die Drehmomentänderung erfogt proportional, so dass die jeweilige Kraft des Rotors immer voll genutzt werden kann
Proportional zu was ? Das Drehmoment verläuft immer proportional zur Leistung die an der Windradwelle
durch den Generator abgenommen wird. Was hinter der Welle geschieht, ob da viel Strom und wenig Spannung ist,
oder ob hohe Ströme und niedrige Spannungen vorhanden sind oder einfach mechanisch gebremst wird, ist der
Windradrotorwelle völlig latte, hier zählen nur mechanische Watt.
Thema Ladebeginn. Wenn ich da als Beispiel 13 Volt benötige, dann ist das eben so und daran können auch andere
Beschaltungen nichts ändern und schon gar nicht etwas erleichtern oder mit weniger Drehmoment das gleiche erreichen.
Für eine bestimmte (Anfangs)Leistung ist bei vorgegebener Drehzahl immer das gleiche Drehmoment nötig,
ausser man hat einen hohen Innenwiderstand wie in Reihenschaltung, dann braucht man sogar deutlich mehr Drehmoment
für die gleiche Abgabeleistung weil die Verluste steigen.
Zustand 1 - wenn der Generator z.B. bei Parallelschaltung aller Spulen z.B: 20V x 2 A x 8(Spulen) = 320 Watt leisten würde,
wäre das zu überwindende Drehmoment höher.
Zustand 2 - wenn er in Reihenschaltung arbeitet, dann wäre die Leistung eher bei 20V x 2 A x 1(alle Spulen werden wie eine geschaltet) = 40 Watt.
Also die Spannung kann ja nicht die gleiche sein, wenn ich parallel oder in Reihe schalte, dein Beispiel von jeweils 20 Volt hinkt also
weil dafür völlig andere Drehzahlen nötig wären. In der Reihenschaltung ist der Verlust innerhalb des Generators auch viel grösser,
weshalb dann sogar ein höheres Drehmoment vom Windrad abverlangt wird, weil es diese Verlustenergie in Form von Wärme,
leider auch noch zusätzlich mit erzeugen muss.
Du willst uns doch jetzt nicht den negativen Umstand, das eine Reihenschaltung einen hohen Innenwiderstand und
damit hohe Verluste und kleineren Stromfluss bedeutet und dadurch weniger Nutzenergie aber dafür mehr Verluste entstehen,
als Vorteil für "leichteres Anlaufen" verkaufen wollen ?? Das wäre ja absurd.
Grüsse
Bernd
