Nabenmotor ETT1250235 McFun

Re: Nabenmotor ETT1250235 McFun

Beitragvon Bernd » Di 23. Mär 2010, 20:14

Ja das ist möglich, aber mechanisch anspruchsvoll.
Wenn man bedenkt das so ein Motor je nach Ausführung ca. 28 Amplituden oder 14 Hz pro Umdrehung
erzeugt, dann wird klar das es um die Einhaltung sehr geringer Winkelgrade geht, wenn eine einzige
Amplitude nur ca. 12 Grad belegt und man genau den Gipfel so einer Amplitude treffen muss.
Des weiteren ist das Finden so eines Gipfels eine weitere Herausforderung.

Grundsätzlich ist das aber möglich und ich finde die Idee spannend zwei Generatoren auf diese Weise
zu "verkuppeln". :)

Grüsse

Bernd
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Re: Nabenmotor ETT1250235 McFun

Beitragvon Wilfried » Di 23. Mär 2010, 21:25

Des weiteren ist das Finden so eines Gipfels eine weitere Herausforderung.


z.B. mit einem Zweistrahloszillographen einjustieren. Aber ich überlege gerade, welche Vorteile hätte das gegenüber erst separat gleichrichten und dann in Serie schalten?

Gruß
Wilfried
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Re: Nabenmotor ETT1250235 McFun

Beitragvon Bernd » Di 23. Mär 2010, 21:47

Ich wüsste keinen. :)

Grüsse

Bernd
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Re: Nabenmotor ETT1250235 McFun

Beitragvon jb79 » Di 23. Mär 2010, 22:40

Man könnte einen Gleichrichter=2 Diodenflußspannungen sparen, die Synchronisation ist aber ein gewisser Aufwand..
lg Jürgen
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Re: Nabenmotor ETT1250235 McFun

Beitragvon andreas » Di 23. Mär 2010, 23:02

Hallo,

so eine Konstruktion aus zwei Generatoren böte schon Vorteile, wenn sie sich dann unter Last ein bißchen gegeneinander aus der Phase bewegen würden - eine um wenige Grade drehbare Welle zwischen beiden Teilen. Gesetzt den Fall, daß beide Generatoren in Ruhe in Phase wären, ergäbe sich dort die doppelte Spannung. Gut für frühen Ladebeginn. Bei Vollast könnte man dann mit den um eine halbe Phase versetzten Generatoren arbeiten, doppelte Frequenz, halbe Spannung, doppelter Strom.

Wie man das allerdings mechanisch hinbiegt, weiß ich so auf Anhieb nicht, aber elektrisch wäre es interessant.

MfG. Andreas
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Re: Nabenmotor ETT1250235 McFun

Beitragvon Wilfried » Di 23. Mär 2010, 23:42

Geniale Idee, Andreas! Vielleicht sollte man die Phasenverschiebung gar nicht mechanisch, sondern mit Kondensatoren bewirken.

Gruß
Wilfried
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Re: Nabenmotor ETT1250235 McFun

Beitragvon andreas » Mi 24. Mär 2010, 00:05

Hallo Wilfried,

so einfach ist das mit Kondensatoren nicht. Die passen immer nur zu einer bestimmten Frequenz und damit zu einer Drehzahl - haben wir nicht. Außerdem ist das alles groß und verlustbehaftet, schau Dir mal die dicken Pötte von Cs an Motoren an. Mechanisch scheint das einfacher zu sein - eine einstellbare Wickelfeder um die Achse zwischen den Generatoren und fertig. Da schraube ich alle Jahre (oder eher Monate) am Fahrrad meiner Frau, um den Gleichlauf der beiden vorderen Bremsbacken sicherzustellen. So ähnlich könnte man das zwischen mehreren Generatoren machen, aber natürlich ohne Regenwasser- und (F)Rost-Schäden... Mechanisch ist das ohne weiteres lösbar, ob nun mit Druck- oder Zugfedern. Je mehr Generatoren auf der Achse, desto besser dürfte es funktionieren. Mit drei oder vier sollte es aber schon sehr gut spielen.

MfG. Andreas
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Re: Nabenmotor ETT1250235 McFun

Beitragvon Bernd » Mi 24. Mär 2010, 08:06

halbe Spannung, doppelter Strom

Wieso ergibt eine reduzierte Spannung einen erhöhten Strom ???
Wenn das eine elektronische Regelung übernehmen soll, dann könnte die
sowieso bei höheren Drehzahlen die Spannung/Leistung zurück nehmen, dann wäre
eine mechanische Lösung eigentlich überflüssig.

Ich sehe die Vorteile weniger in einer Reduzierung der Spannung bei Spitzendrehzahl sondern
mehr in der möglichen Angleichung der Leistungsentnahme insbesondere bei geringen Drehzahlen.
Mir schwebt da gerade ein mechanischer Aufbau vor.

Grüsse

Bernd
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Re: Nabenmotor ETT1250235 McFun

Beitragvon Wilfried » Mi 24. Mär 2010, 13:36

halbe Spannung, doppelter Strom

Da meinte Andreas wohl die Hälfte der möglichen Spitzenspannung bei Reihenschaltung.

Als mechanische Lösung könnte ich mir eine Fliehkraftverstellung vorstellen.

Gruß
Wilfried
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Re: Nabenmotor ETT1250235 McFun

Beitragvon andreas » Mi 24. Mär 2010, 22:46

Hallo Wilfried,

Du hast ganz recht, das hatte ich ungeschickt ausgedrückt.

Wobei ich eine Fliehkraftverstellung wirklich für unnötig halte. Der Stator eines Generators wird bei elektrischer Belastung durch den magnetischen Rotor ohnehin mitgedreht werden wollen, allein die starre Aufhängung hindert ihn daran. Wird die Aufhängung eines von zwei Generatoren gegen eine einstellbare Federkraft eine Drehung des Stators bis zu einer halben Phase erlauben, so regelt sich das in gewissen Grenzen von allein - bei geringem Wind und geringer Leistung erzeugt es eine hohe Spannung, mit ansteigendem Wind und steigender Leistung verschiebt sich das gleitend zur einfachen Spannung bei höherem Strom.

Man könnte das auch mehrstufig ausführen, aber schon einstufig wäre es ein nützlicher Effekt.

MfG. Andreas
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