Idee Bau eines neuen Generators?

Re: Idee Bau eines neuen Generators?

Beitragvon trilobyte » Mo 16. Feb 2009, 16:49

Bernd hat geschrieben:Hallo Peter, Recht hast du. Ich habe dich so verstanden das du die eine Variante so bauen
wolltest, das du in einen zylindrischen Eisenblock Schlitze für die Magneten fräsen willst und
in die Mitte dann eine Achse stecken willst. Das Prinzip mit den eingebetteten Magneten funktioniert
aber nur, wenn sich an den Eisenblöcken zwischen den Magneten kein magnetischer Kurzschluss bilden
kann. Fräst du nur Schlitze in einen Block verbleibt ja Eisen hinter den Magneten über das dieser
Kurzschluss entstehen würde. Die Eisenblöcke zwischen den Magneten müssen also schon auf einer nicht
magnetischen Zwischenlage über der Achse befestigt werden. Schau mal hier hab ich ein Link von einem
super fetten Langsamläufer der auch nach dem Prinzip der eingebetteten Magneten arbeitet.
http://www.gbl.at/img/Endbericht_High_T ... sc_Gen.pdf


Grüsse

Bernd


aw shit, da hab ich voll gepennt ,-)
tja dann wirds doch nicht so einfach wie ich mir das gedacht hab. naja, der stator kann immerhin bleiben.

gruss

peter
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Re: Idee Bau eines neuen Generators?

Beitragvon Tom » Mo 16. Feb 2009, 17:36

Hallo, Peter tut mir Leid, dass ich hier ab vom eigentlichem Thema
schon wieder was schreibe. Ich werde mich bemühen jetzt damit
aufzuhören, wenn Bernd es nicht immer wieder provoziert.

Bernd hat geschrieben:Hallo (noch) unbekannter Tom

Das Impressum ist genau da wo es immer war.
Ich kann Dir nur raten, schätze deine Position nicht zu hoch ein.
Rechtsexperten sehen das ganz anders als du, das weiss ich seit ca. 2 Stunden verbindlich. ;)
Überlege sehr genau was du nun tust und auch was du bis Mittwoch noch schreibst !

Mittwoch den 18.02.2009 14:00.

Grüsse

Bernd


Hallo,Bernd
ein Rechtsklick und Eigenschaften auf Dein Impressum zeigt:
Modifiziert: Sonntag, 15. Februar 2009 12:37:58
das ist erst etwas mehr als einen Tag her!!!
Ich hätte das mit dem Impressum bestimmt nicht geschrieben
wenn ich nicht eingehend danach gesucht hatte.
Mit freundlichen Grüßen der noch unbekannte “Tom“
Tom
 

Re: Idee Bau eines neuen Generators?

Beitragvon arcobär » Mo 16. Feb 2009, 18:05

Hallo Tom,

wenn es nicht Generators Erfindung war, verstehe ich dein Anliegen überhaupt nicht?
Sind wir denn hier im Kindergarten?

Uli
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Re: Idee Bau eines neuen Generators?

Beitragvon Tobi » Mo 16. Feb 2009, 18:12

Hi Peter,

Bernd hat Recht. Mich hat das Thema auch am Wochenende beschäftigt. Ich hab mit dem
Kram was ich hier noch so gefunden habe mal einen kleinen Rotor zusammengefrickelt.
Bilder gibts später am Abend.
Dabei sind mir noch zwei Äußerungen von "Generator" aus dem Kleinwindanlagenforum im
Kopf hängen geblieben. Einmal die Sache mit dem magnetischen Kurzschluß bei vielen
kleinen Magneten, und dann das es ein bestimmtes Verhältnis von Eisen zu Magnetmenge
gibt. Beides ist mir am Wochenende auch beim experimentieren klar geworden. Und auch
warum der Generator im Link von Bernd so schwach geblieben ist. Die haben zwei grundlegende
Fehler gemacht. Einmal ist deutlich zuwenig Magnetmaterial verbaut, und Zweitens ist die
Verwendung von mehreren kleinen Magneten je Spalt, wenn sie nicht direkt aneinander liegen
Murks.
Das Eisen zwischen den Magneten ist nichts anderes als ein Verteiler der Feldlinien. Mehr
werdens dadurch nicht. Auch hier gilt: Von nichts kommt nichts. Absicht ist aber hier möglichst
viele Feldlinien (oder Flußdichte, oder Kraft) in einer Menge Material zu sammeln und gezielt über
eine definierte Fläche abzugeben.
Die größte Flußdichte wird erreicht kurz bevor das verwendete Eisen seine magnetische Sättigung
erreicht. Das läßt sich sehr leicht feststellen indem man ein Magnet mit z.B. dem Nordpol ans
Eisen klebt. Dann nimmt man noch einen Magnet und klebt ihn wieder mit dem Nordpol ans Eisen.
Anfangs stäuben sich die Teile, aber wenn man dichter ans Eisen kommt saugen sie sich doch fest.
Irgenwann ist aber Schulz mit lustig, und die kleinen Biester wollen einfach nicht mehr. Das ist
der Punkt in dem alle magnetischen Teilchen im Material ausgerichtet sind und die Sättigung
ist erreicht. Damit ist auch die maximale Flußdichte die das Stück Eisen abgeben kann erreicht.

Der Vorteil der nun diese Bauform mit den eingebetteten Magneten bietet ist einfach die das
beiden Pole der Magnete verwendet werden, und sich offenbar auch gegenseitig sozusagen
abstützen. Wichtig dabei ist aber das die Eisenteile möglichst gut voneinander magnetisch
isoliert werden.
Um es anschaulich zu machen nochmal zum Beispiel aus dem Link. In diese kleinen Spalte zwischen
den Eisen passen z.B. 4 Magnete. Wenn ich aber auch nur 3 da rein stecke sind die beiden Eisenklötze
zwar gegensinnig "magnetisch aufgeladen", aber ein großteil diese Ladung flutscht durch die
Öffnung des fehlenden 4. Teils direkt durch und neutralisiert sich ungenutzt wieder. Man muß also
unbedingt verhindern das die Feldlinien irgendwo ein Schlupfloch finden. sie müssen gezwungen werden
im Idealfall nur über eine Fläche auszutreten. Geht natürlich nicht immer, aber versuchen sollte man es.
Das beste wäre einen Quader von 5 Seiten ganzflächig mit dem gleichen magnetischen Pol zu
beaufschlagen. Uns zwar mit so starken Magneten das sie gerade noch nicht davonfliegen. Über die
6. Seite tritt dann der maximal erreichbare Fluß aus.

Ich hoffe das war jetzt alles verständlich.
Und noch eines: Immer vorsichtig mit diesen kleinen Biestern. Die haben unglaulich viel Kraft.

Gruß
Tobias
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Re: Idee Bau eines neuen Generators?

Beitragvon Bernd » Mo 16. Feb 2009, 19:09

Hallo Tobias, super geil und verständlich erklärt, wie man es von Dir gewohnt ist. :)
Insbesondere wie man den Sättigungspunkt findet fand ich sehr anschaulich und nachvollziehbar.

@Stefan, aber auch alle anderen
Zu der Abbildung die Stefan eingangs zeigte ist mir noch eine Idee eingefallen, die vielleicht
seinem Generatorvorschlag zu weniger Leerlauf- bzw. Verlustmoment verhelfen könnte.
Stefan wollte den magnetischen Rückschluss ja durch einen Eisenring führen, der sich hinter
den Spulen befinden sollte. In diesem Eisen würden bedingt durch die Rotation des Magnetfeldes
ständig Ummagnetisierungsverluste auftreten, die vor allen Leistung in Wärme umsetzen würden und die
vermutlich zu einem "teigigen" Drehgefühl führen würden wenn man die Generatorachse von Hand dreht.
(siehe divese Nabenmotoren) Es wäre ähnlich einer Wirbelstrombremse.

Jetzt mein Vorschlag, der sich leider nicht ganz einfach umsetzen lässt. Wie wäre es wenn man
den Eisenring durch einen Ferritring ersetzen würde ? Der magnetische Rückschluss wäre so auch
gegeben aber ohne die sonst üblichen Magnetisierungverluste. Ich stelle mir das so vor wie die
Ferritringmagneten die z.B. in Außenläufern wie z.B. Motorradlichtmaschine zu finden sind. So
ein Ferritring anstatt eines Eisenrings, das könnte vielleicht "der Durchbruch" sein. :D

Grüsse

Bernd
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Rausschmiss aus dem Forum.

Beitragvon Bernd » Mi 18. Feb 2009, 16:07

Der User "Tom", der unserem Forum in böser Absicht beitrat um Unfrieden zu stiften und unser Forum zu schädigen,
hat bis zum Ablauf des durch mich gestellten Ultimatums nicht dem Mut aufgebracht mir seinen wirklichen
Namen zu nennen. Er versucht sich weiter hinter dem Deckmantel der vermeintlichen(!) Anonymität zu
verkriechen. Diesen Deckmantel ziehe ich ihm nun auf rechtlichen Wege weg.

Gestern habe ich in Absprache mit den beiden anderen Foreninhabern beschlossen diesen Spinner zunächst mal
aus unserem Forum zu entfernen. Gleichzeitig verhänge ich gegen die Person, die sich hinter dem Usernamen "Tom"
versteckt, ein Verbot sich ein weiteres mal in unserem Forum, unter welchem Decknamen auch immer,
anzumelden. Die geloggten IPs gehen noch heute an unsere rechtliche Vertretung zur Personenfeststellung.
Was jetzt folgt hat der Typ selber zu verantworten.

Grüsse

Bernd
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