Also, man nehme

:
Eine Wetterstation der Firma Fine Offset, Typ Wh1080 oder Wh1081 oder ähnlich
(wird auch noch unter diversen anderen Bezeichnungen vertrieben)
Die frei erhältliche Auswertesoftware "Cumulus" (derzeitige Version 1.89)
http://sandaysoft.com/productsDann brauchen wir einen PC der ständig läuft, zumindest wenn wir ständig aktualisieren möchten.
Bei mir macht das ein Rechner im Keller der sowieso immer läuft weil er Bestandteil meiner Ortsvernetzung ist.
Haben wir keinen "Dauerläufer" werden die zurück liegenden Wetterdaten jeweils dann aktualisiert wenn wir
das Programm wieder in Betrieb nehmen. Es liest dann die zwischengespeicherten Wetterdaten aus der
wetterstation aus und überträgt diese zur Webseite. Das Intervall zwischen zwei Meßpunkten liegt dann bei mind. 5min.
Und wir brauchen Webspace den wir per FTP mit Daten versorgen können.
Das wars eigentlich. Preis für die nötigen Neuanschaffungen bis jetzt nur das was die Wetterstation kostet, ca. 90 Euro.
Wer wie ich den Auswerte PC weit weg vom Standort der Wetter-Basisstation betreiben möchte, die ja meist im
heimischen Wohnzimmer ihr Domizil findet, der kann das über den Einsatz eines kleinen USB-Server regeln der
quasi den USB-Anschluss der Wetterstation mit einem LAN-Netz verbindet. Wetterstation per USB an die kleine
Serverbox, von der Serverbox dann per LAN zum Haus eigenen Netzwerk oder zum PC. Preis hierfür ca. 30 Euro.
Man liegt also mit der benötigten Hardware bei ca. 90 bis 120 Euro.
Dafür erhält man dann eine Wetterstation die drahtlos mit ihren Außensensoren verbunden ist und eine hübsche
eigene Wetterseite im Internet. Selbstverständlich kann man die meisten relevanten Daten auch direkt an der
Basisstation im Wohnzimmer ablesen ohne den PC starten zu müssen.
Die Freeware Cumulus ist im direkten Vergleich zu anderen ähnlichen Produkten relativ einfach zu konfigurieren.
Nachdem man als Hersteller "Fine Offset" ausgewählt hat und den Anschluss auf "USB" umgestellt hat liest Cumulus
die in der Wetterstation zwischengespeicherten Daten aus und bringt sie auf dem Rechner zur Anzeige.
Sehr schön finde ich die Option das man das Ausleseintervall bis hinunter zu 1min einstellen kann.
Für die für uns so wichtigen Winddaten kann man ein "Realtime" Upload sogar bis hinuter zu 1 Sekunde vorgeben.
Das macht natürlich keinen Sinn, aber immerhin kann man dann tatsächlich alle 48 sek. das zur Website schicken was
alle 48 Sekunden von den Außensensoren zur Basis gesendet wird. Wind Updates im Intervall unter 1min, das finde ich klasse.
Innerhalb des Programms muss man dann die nötigen Daten für den FTP Upload zur Website hinterlegen.
Zuvor muss man einmalig 4 Dateien und einen Ordner vorab per Hand auf den Webspace kopieren.
Ist das geschehen bläst Cumulus den benötigten Rest fortan automatisch zur Webseite.
Cumulus ist eigentlich nicht mehrsprachig sondern nur englisch ausgelegt.
Mittlerweile haben sich aber einige daran versucht das Programm so weit es geht zu übersetzen.
Dafür muss man einige Dateien gegen deutsche Versionen austauschen.
Diese Dateien könnte ich zur Verfügung stellen. Es gibt sie auch auf der Cumulus Seite, allerdings sind die
noch nicht so ganz perfekt, ich habe da noch einiges umbenannt. Einiges wird man selber von Hand angleichen müssen.
Wer mag kann natürlich weiter daran herum editieren und die Darstellungen seinen Bedürfnissen anpassen.
Grüsse
Bernd