Wetterstationen als Anemometer, Erfahrungen, Software.

Ladeelektronik, Messgeräte, Steuerungen etc.

Re: Wetterstationen als Anemometer, Erfahrungen, Software.

Beitragvon Bernd » Do 13. Mai 2010, 13:55

Die eingangs vorgestellte Wetterstation gibt es ab sofort auch in einer verbesserten Ausführung.
Verbesserungen : Solarbetrieb, dadurch entfällt der jährliche Austausch der Batterien im Aussensender.
Endlich ein besseres Dispaly, zumindest ist es laut Beschreibung nun viel kontrastreicher (das war der grösste
Nachteil der Station) und blau anstatt grün hintergrundbeleuchtet.

http://cgi.ebay.de/Wetterstation-WH1080 ... 0423294357

Grüsse

Bernd
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Re: Wetterstationen als Anemometer, Erfahrungen, Software.

Beitragvon buffalo » Sa 15. Mai 2010, 13:48

Bei ebay: 94,99, Versand 5,99 (in D), Verkäufer froggit_de = 100,98
bei Froggit direkt: 89,99, Versand 4,99 (in D) = 94,98
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ;)

LG
Friedrich
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Re: Wetterstationen als Anemometer, Erfahrungen, Software.

Beitragvon Bernd » Sa 15. Mai 2010, 15:14

Direktkauf ist meistens etwas günstiger weil für den Verkäufer die teuren E-Bay Gebühren entfallen.

Grüsse

Bernd
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Re: Wetterstationen als Anemometer, Erfahrungen, Software.

Beitragvon Bernd » Mi 4. Aug 2010, 10:20

Endlich habe ich es gepackt meine Wetterstation WH1080 dazu zu bewegen ihre Daten ins Netz zu stellen.

Das geniale dabei ist, das die Wetterstation, also die Baisiseinheit im Wohnzimmer, über einen kleinen
USB-Server von Pollin (30 Euro) angeschlossen ist. Das hat den Vorteil das ich das eigentliche Upload Programm
auf dem Server im Keller laufen lassen kann, denn der rennt sowieso immer.
Der USB-Server mit dem die Wetterstation per USB Kabel direkt verbunden ist, ist einfach per Lankabel an mein
Lan-Netz angeschlossen. Im Prinzip funktioniert das so wie bei einem Printserver.
Der Vorteil dabei ist, das die Basis der Wetterstation weiter im Wohnzimmer bleiben kann wo ich dann nach
wie vor die Werte auch über das Display der Station ablesen kann. Außerdem ist im Wohnzimmer der Empfang
von den Sensoren im Garten auch besser. Tolle Sache ! :)

Hier der Link zur Website auf der nun meine Wetterdaten, vor allen auch die Winddaten, zu sehen sind.
Die Seite wurde von dem kostenlosen Tool " Cumulus" erstellt und mit etwas Friemelei auf Deutsch übersetzt.
Einige Feinheiten sind noch zu erledigen, aber ich denke das Ergebnis gefällt mir schon mal sehr gut.
Man beachte das es unten auf den Seiten Links zu weiteren Darstellungen gibt.

http://www.wetter.vallstedt.net

P.S. Ganz nebenbei ist "Cumulus" auch noch in der Lage die Winddaten so schnell zu aktualisieren wie sie
die Wetterstation liefert, nämlich alle 48 Sekunden. Auf das kleinste Speicherintervall der Wetterstation
selber von mindestens 5 min ist man nicht mehr angewiesen. Juchuu :D


Grüsse

Bernd
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Re: Wetterstationen als Anemometer, Erfahrungen, Software.

Beitragvon jb79 » Mi 4. Aug 2010, 12:03

Schaut toll aus die Auswertung, die Scripte brauchen aber noch etwas Feintuning (fertig übersetzen)
lg Jürgen
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Re: Wetterstationen als Anemometer, Erfahrungen, Software.

Beitragvon Flo Celle » Mi 4. Aug 2010, 12:07

Bor bernd
das sieht ja verdamt toll aus !!!vieleicht nochmal eine zusammenstelleung der benötigten Teile und veränderung vorstellen das ist auch sicher ein neues Tehma werd das suchen sicher viele leute !! ALSO ICH SCHON LANGE :D

Gruß Flo und weiterhin viel spaß beim Messdaten Sameln !!
Ich habe ein PROBLEM RECHTSCHREIBUNG ! also Keine Kommentare ich Seh meine Fehler zwar meistens nicht aber ich weiß das ich welche habe also wer welche findet darf sie behalten und DAS WERDEN LEIDER EINE MENGE SEIN !! :-(
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Re: Wetterstationen als Anemometer, Erfahrungen, Software.

Beitragvon Bernd » Mi 4. Aug 2010, 18:23

Also, man nehme :) :

Eine Wetterstation der Firma Fine Offset, Typ Wh1080 oder Wh1081 oder ähnlich
(wird auch noch unter diversen anderen Bezeichnungen vertrieben)
Die frei erhältliche Auswertesoftware "Cumulus" (derzeitige Version 1.89) http://sandaysoft.com/products

Dann brauchen wir einen PC der ständig läuft, zumindest wenn wir ständig aktualisieren möchten.
Bei mir macht das ein Rechner im Keller der sowieso immer läuft weil er Bestandteil meiner Ortsvernetzung ist.
Haben wir keinen "Dauerläufer" werden die zurück liegenden Wetterdaten jeweils dann aktualisiert wenn wir
das Programm wieder in Betrieb nehmen. Es liest dann die zwischengespeicherten Wetterdaten aus der
wetterstation aus und überträgt diese zur Webseite. Das Intervall zwischen zwei Meßpunkten liegt dann bei mind. 5min.
Und wir brauchen Webspace den wir per FTP mit Daten versorgen können.
Das wars eigentlich. Preis für die nötigen Neuanschaffungen bis jetzt nur das was die Wetterstation kostet, ca. 90 Euro.

Wer wie ich den Auswerte PC weit weg vom Standort der Wetter-Basisstation betreiben möchte, die ja meist im
heimischen Wohnzimmer ihr Domizil findet, der kann das über den Einsatz eines kleinen USB-Server regeln der
quasi den USB-Anschluss der Wetterstation mit einem LAN-Netz verbindet. Wetterstation per USB an die kleine
Serverbox, von der Serverbox dann per LAN zum Haus eigenen Netzwerk oder zum PC. Preis hierfür ca. 30 Euro.

Man liegt also mit der benötigten Hardware bei ca. 90 bis 120 Euro.
Dafür erhält man dann eine Wetterstation die drahtlos mit ihren Außensensoren verbunden ist und eine hübsche
eigene Wetterseite im Internet. Selbstverständlich kann man die meisten relevanten Daten auch direkt an der
Basisstation im Wohnzimmer ablesen ohne den PC starten zu müssen.

Die Freeware Cumulus ist im direkten Vergleich zu anderen ähnlichen Produkten relativ einfach zu konfigurieren.
Nachdem man als Hersteller "Fine Offset" ausgewählt hat und den Anschluss auf "USB" umgestellt hat liest Cumulus
die in der Wetterstation zwischengespeicherten Daten aus und bringt sie auf dem Rechner zur Anzeige.
Sehr schön finde ich die Option das man das Ausleseintervall bis hinunter zu 1min einstellen kann.
Für die für uns so wichtigen Winddaten kann man ein "Realtime" Upload sogar bis hinuter zu 1 Sekunde vorgeben.
Das macht natürlich keinen Sinn, aber immerhin kann man dann tatsächlich alle 48 sek. das zur Website schicken was
alle 48 Sekunden von den Außensensoren zur Basis gesendet wird. Wind Updates im Intervall unter 1min, das finde ich klasse.

Innerhalb des Programms muss man dann die nötigen Daten für den FTP Upload zur Website hinterlegen.
Zuvor muss man einmalig 4 Dateien und einen Ordner vorab per Hand auf den Webspace kopieren.
Ist das geschehen bläst Cumulus den benötigten Rest fortan automatisch zur Webseite.

Cumulus ist eigentlich nicht mehrsprachig sondern nur englisch ausgelegt.
Mittlerweile haben sich aber einige daran versucht das Programm so weit es geht zu übersetzen.
Dafür muss man einige Dateien gegen deutsche Versionen austauschen.
Diese Dateien könnte ich zur Verfügung stellen. Es gibt sie auch auf der Cumulus Seite, allerdings sind die
noch nicht so ganz perfekt, ich habe da noch einiges umbenannt. Einiges wird man selber von Hand angleichen müssen.
Wer mag kann natürlich weiter daran herum editieren und die Darstellungen seinen Bedürfnissen anpassen.

Grüsse

Bernd
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Re: Wetterstationen als Anemometer, Erfahrungen, Software.

Beitragvon miniwindi » Mi 4. Aug 2010, 22:14

Hallo Bernd,
woher kommt denn die Wolkenuntergrenze?
http://www.wetter.vallstedt.net/gauges.htm
Viele Grüße Herbert
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Re: Wetterstationen als Anemometer, Erfahrungen, Software.

Beitragvon Bernd » Mi 4. Aug 2010, 23:34

Von einem nach oben gerichteten Dopplerradar in meinem Garten. :D

Im Ernst, keine Ahnung woraus sich das berechnet.
Hinter alle Geheimnisse bin ich noch nicht gekommen.
Auf jeden Fall ist es sehr lustig, weil die Wolken manchmal keine 100m hoch hängen sollen.

Anzeigen die nicht richtig funktionieren oder die man nicht braucht kann man einfach aus
dem HTML Code löschen.

Grüsse

Bernd
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Re: Wetterstationen als Anemometer, Erfahrungen, Software.

Beitragvon Bernd » Mi 4. Aug 2010, 23:49

Nachdem ich die Berechnung nachgelesen habe, habe ich die Übersetzung mal korrigiert.
Es handelt sich um die Berechnung ab welcher Höhe die Luftfeuchtigkeit 100% erreichen soll.
Ok, alles in allem eigentlich eher etwas das man sich auch sparen könnte, interessiert wohl
nur Piloten. ;) :D

Grüsse

Bernd
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