3 Phasen Generator mit diesen Spulen möglich ?

Re: 3 Phasen Generator mit diesen Spulen möglich ?

Beitragvon Bernd » Sa 28. Aug 2010, 20:31

Sollen es denn nun 3 x 48 Spulen werden ?

Grüsse

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Re: 3 Phasen Generator mit diesen Spulen möglich ?

Beitragvon hammer2000 » So 29. Aug 2010, 11:34

Ja 3 x 48 Spulen


Gruß Manuel
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Re: 3 Phasen Generator mit diesen Spulen möglich ?

Beitragvon hammer2000 » Mi 1. Sep 2010, 16:53

So hier mal ein Update,

die Spulen etwas weiter auseinander gesetzt. Der magnetische Rückschluß wird über ein U-Förmiges Eisenpulver-Epoxi Profil gemacht.
Die Ferritmagnete aus Polen sind auch schon da "in nur 3 Tagen" :o
Die Magnetkraft ist natürlich in keiner Weise mit Neodym zu vergleichen, aber ich hoffe es reicht dennoch.

Gruß Manuel

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Re: 3 Phasen Generator mit diesen Spulen möglich ?

Beitragvon Bernd » Mi 1. Sep 2010, 17:15

Ui das wird aber echt ein Riesending.
An die Möglichkeit eines "U-Eisens" für den Rückschluss hatte ich noch gar nicht gedacht.
Bei diesem neuen Aufbau mit zwei "Magnetringen" ändert sich im Rüchschlussmaterial die Flussrichtung
nicht, sie bleibt immer gleich. Ein Wechsel der Flussrichtung wäre nur der Fall gewesen wenn statt der
zweiten Magnetreihe ein Ring aus Ferritmaterial installiert worden wäre.

Falls du als so aufbauen willst, könntest du als Rückschlussmaterial auch simples Eisen wählen, das wäre
um ein vielfaches günstiger.
Du könntest auch zwei Eisenringe, einen aussen und einen innen, verwenden anstatt der U-Eisen, wobei
diese vielleicht sogar einfacher zu fertigen sind als so ein Ring.

Bei so einem perfekten Rückschluss macht die Luftstrecke zwischen den Magneten nicht mehr soviel
aus weil eben der Rückschluss so viel besser magnetisch leitend ist. Die Spulen könnten also wieder
näher zusammen. :)

Grüsse

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Re: 3 Phasen Generator mit diesen Spulen möglich ?

Beitragvon hammer2000 » Mi 1. Sep 2010, 19:27

Na ja hat einen Innendurchmesser von ca. 30cm, evtl. rücken die Spulen noch etwas zusammen.
Ich muss den mechanischen Aufbau immer erst mal vor Augen haben, um zu entscheiden ob es gut ist
oder nicht, so ne Zeichnung ist für mich eigendlich nur die grobe Planung.

Der etwas gößere Durchmesser hat aber auch den Vorteil der etwas höheren Umlaufgeschwindigkeit der Magnete.

U-Eisen hatte ich auch schon überlegt, leider fehlt mir jegliche möglichkeit der spanenden Bearbeitung von Metall,
denn das Innenmass von solch einem U-Eisen passt ja nicht unbedingt zu meinen Spulen/Magneten.

Mein Epoxi ist auch schon da, jetzt muss ich nur!!! noch Formen bauen.

Was machen denn deine Erfahrungen mit dem Eisenpuler, wenn du schon welche gemacht hast :?: ;)

Was mich schon wieder ein wenig ärgert ist das die Magnete aus Polen schon da sind und meine Teile von dem innländischen Lieferanten
noch nicht einmal verschickt wurden, am gleichen Tag bestellt. Hmmmm..... naja was solls.

Sollte ich nochmal einen Generator planen würde ich auf folgender Seite fast unten die U-Förmigen Fertitte nehmen
Typ U 94-100. Die Spule direkt im U wickeln und die Magnete an den kleinen Stirnflächen vorbeiführen, dürfte kein Problem im Bezug
auf Sättigung geben.
http://www.oppermann-electronic.de/html/ferrite.html


Gruß Manuel
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Re: 3 Phasen Generator mit diesen Spulen möglich ?

Beitragvon hammer2000 » Sa 4. Sep 2010, 23:24

Hmmmm.... Das gibt mir ja zu Denken.

Die elektrische Leitfähigkeit von Eisen ist sehr viel höher als die von Ferriten, und dementsprechend sind die Wirbelströme bei Eisen stärker.
Um dadurch nicht allzu hohe Verluste zu erleiden, muß man mit der Spannung pro Windung heruntergehen, das bedeutet bei gleicher Magnetisierung niedrigere Frequenzen.
Deshalb setzt man Eisenkerne allgemein nur bis etwa Tonfrequenzen ein, während es Ferrite bis in den cm-Wellenbereich gibt.
Allgemein sind aber Sättigungsmagnetisierung und Permeabilität bei Ferriten geringer als bei Eisen, deshalb macht es Sinn bei tiefen Frequenzen die guten Eigenschaften des Eisens auszunutzen.

Hab ich aus dem Netz gefischt. Danach scheint mein Ansatz mit Ferrit zu arbeiten falsch zu sein.




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Re: 3 Phasen Generator mit diesen Spulen möglich ?

Beitragvon Bernd » Sa 4. Sep 2010, 23:54

Du arbeistest ja nicht mit Ferrit sondern mit Eisenpulver.
Wenn du aber das Spulenkernmaterial meinst dann ist Ferrit schon das richtige, denn (ungeblechte)
Reineisenspulenkerne würden ganz sicher zuviel Verluste bedeuten.

Was mich mal interessieren würde ist ob die Matsche aus Eisenpulver und Epoxid überhaupt
leitfähig ist. Wenn es noch "flüssig" ist könnte man ja mal die Prüfspitzen eines Messgerätes reinhalten.

Im Augenblick kann ich keinen Fehler erkennen den du begangen haben solltest. :)

Grüsse

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Re: 3 Phasen Generator mit diesen Spulen möglich ?

Beitragvon hammer2000 » So 5. Sep 2010, 01:34

Ich meinte eigendlich speziell diesen Satz

Allgemein sind aber Sättigungsmagnetisierung und Permeabilität bei Ferriten geringer als bei Eisen, deshalb macht es Sinn bei tiefen Frequenzen die guten Eigenschaften des Eisens auszunutzen.

Hiernach wäre Eisen ja Besser

Das mit der Leitfähigkeit kann ich ja mal testen, mal ein wenig rumOHMen mit dem Multimeter. Der Widerstandsbereich ist ja noch heil :oops: :mrgreen:



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Re: 3 Phasen Generator mit diesen Spulen möglich ?

Beitragvon jb79 » So 5. Sep 2010, 05:05

Die magnetische Leitfähigkeit ist stark von der genauen Zusammensetzung abhängig, aber prinzipiell haben Eisen und Ferrite etwa den gleichen Bereich der Leitfähigkeit (siehe da). Bei höheren Frequenzen (kHz) ist ein Ferrit aber normalerweise im Vorteil.

Für niedrige Frequenzen (Drehzahlen) sollte massives Eisen also besser sein, ein gleich stark leitender Ferrit müßte je nach magnetischer Leitfähigkeit einen größeren Querschnitt haben oder aus magnetisch viel besser leitfähigem Material bestehen.
lg Jürgen
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Re: 3 Phasen Generator mit diesen Spulen möglich ?

Beitragvon hammer2000 » So 5. Sep 2010, 10:54

@Jürgen
danke für den Link. Ja man sollte sich doch besser informieren. Nun ja ich werd es dennoch mit Ferrit, es ist Weichferrit, machen da ich das Materiel
nun nicht wegwerfen will.

@Bernd
Ich hab mal an dem Ausgehärteten und angefeilten Rest der Epoxi-Eisenpulver Mischung gemessen, bis in den Meg Ohm Bereich ist nichts zu messen.
Ist also Elektrisch nicht leitend.


Gruß Manuel
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