Hallo Bastler und Profis,
ich bin gerade dabei eine „Langversion“ eines normalen 3-Phasengenerators aus alten Drehstromlimas zu bauen. Der Stator besteht aus Blechpakete, die ich aus 5 gleichen Limas ausgebaut habe. Es stehen somit 120mm Eisenweglänge zur Verfügung. Meine Hoffnung dabei ist, das damit bereits bei niedrigen Drehzahlen (ca 150-200) ordentliche Ausgangsspannungen und natürlich entsprechende Ströme zur Verfügung stehen. Der Innenwiderstand sollte sich ebenfalls in Grenzen halten, da das Verhältnis zwischen der zur Stromerzeugung verwendeten Leiterlänge und der ungenutzten von rund 55% auf ca 80% ansteigt. Damit benötige ich hoffentlich nicht all zu viele Windungen, was dem Wicklungswiderstand bestimmt gut bekommt. Der Läufer-Roter wird mit flachen Neodyms (24 Reihen aus je 4Stk 30x6x2,5) bestückt, auf die noch 12 Ferritschalensegmente (7,5mm dick) aufgeklebt werden. Versuche an einer Wage haben mir gezeigt, das die Magnetkraft, auch von recht schwachen Ferrits durch die Hinterlegung mit Neodyms deutlich zunimmt. Mit den Ferrits oben drauf, habe ich die Möglichkeit, die Oberfläche durch schleifen nach meinen Wünschen zu gestalten und damit ein möglichst niedriges Rastmoment zu erreichen. Den Läufer möchte ich konventionell mit 6 Magnetpaare bestücken, also 12 Stk. Macht es Sinn, die Zwischenräume noch ähnlich dem Hallbach-A mit schlanken Neos zu bestücken, wie wird sich das auf das Rastmoment auswirken? Wie groß darf das Spaltmaß sein? Ein paar erste Bilder habe ich beigefügt. Wer hat so etwas schon mal versucht und was habt ihr für Meinung dazu?
Herzliche Grüße von Hans
