Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Bernd » Mi 30. Mär 2011, 21:16

Dieser Rechnung kann ich nicht folgen. Meiner Meinung nach ist die maximal mögliche Leistung eines eisenlosen
Generators neben so Dingen wie dem Innenwiderstand und dem maximal zulässigen Strom davon abhängig wieviel
Spannung ich aus dem Generator heraus hole, sprich wie schnell ich ihn drehe.
Als Beispiel sei mein Testringgenerator genannt. Erbringt dieser Generator bei 250 U/min und ca. 14Volt Abgabespannung
bei 3 Ohm Innenwiderstand nur wenige wenige Watt, dann sind es bei einer weit höheren Drehzahl
von z.B. 2000 U/min und über 100 Volt Abgabespannung schon einige hundert Watt.
Ich glaube nicht das die Magneten da irgendwann nach oben hin eine Grenze setzen, zumindest ist mir sowas
bisher nicht bekannt.

Die maximal mögliche Leistung ist ein Produkt aus der Nutzspannung und dem fliessenden Strom.

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Ekofun » Mi 30. Mär 2011, 22:07

Hallo Bernd,

Sie haben Recht,Spanung mal Strom ist Leistung,aber diese Leistung geben Magneten die vrwendet werden.Bis eine gewisse Drehzahl kann man Leistung steigern,danach bleibt Leistung konstant,obeol Geni noch und noch schneller dreht.Diese Beobachtung hatte ich schon noch in Deutschlabd, nach ca 3300 U/min war Ende.Deshalb glaube ich das Magneten haben Eine gewisse Energievolumen,und danach ist Ende.Mögliche weise kann auch Frqenz Schuld tragen für diese Sache,weiss ich nicht.Aber in Daten steht 1 m^3 hat 300KJ,bei Feritmagneten nur 30KJ Energie.

Wie auch immer,Magneten geben Leistung und von Magneten hängt alles.Ich habe mit diese Art Rechnung für Ihre Geni ausgerechnet ca 3,8KW Leistung,und muss gestehen ich kann kaum erwarten das Geni endlich am Laufen ist.

Viele Grüße

Ekofun
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Bernd » Do 31. Mär 2011, 09:53

Was ich mir so erlesen habe ist der Wert mit der kJ Angabe ein Produkt aus der magnetischen Anziehungskraft
pro Volumeneinheit eines Magneten, vereinfacht seiner "Stärke" und der Fähigkeit des Magneten Einflüssen zu
widerstehen die sein Magnetfeld abschwächen könnten, z.B. magnetische Gegenfelder..

Im Prinzip gibt dieser Wert also an wie "gut" ein Magnet ist und wie gut geeignet er ist Energie zu produzieren.
Je höher der kJ Wert ist, desto weniger Magnetmasse benötige ich zu Erzeugung der gleichen Leistung.
Neodymmagnete haben ganz besondes hohe kJ Werte, denn sie haben ein sehr starkes Magnetfeld das äusseren
abschwächenden Einflüssen wie magnetischen Gegenfeldern gut widersteht.
Man spricht auf vom"maximalen Energieprodukt" oder von der "Güte" des Magneten.

Es ist also durchaus denkbar das das magnetische Gegenfeld, das die Spulen eines Generators erzeugen, irgendwann
so stark wird das die "Kraft" des Neodymmagneten abgeschwächt wird.
Für die Höhe des magnetischen Gegenfeldes innerhalb des Generators scheint mir ausschliesslich der fliessende
Strom verantwortlich zu sein. Bei eisernen Generatoren ist die Leistungsgrenze auch durch die magnetische Sättigung
des Eisen gegeben. Das beste Beispiel dafür ist der Fahrraddynamo der ab 0,5 A in die Sättigung geht.
Trotzdem kann man die Leistungsabgabe auch in der Sättigung durch höhere Spannung bei gleichbleibenden Strom
weiter steigern. Bleiben wir beim Beispiel des Nabendynamos. Drehen wir ihn so schnell das er 12V abgibt (anstatt der
Nennabgabespannung von 6V) dann leistet er statt 3 W plötzlich 6 Watt ( 12 Volt x 0,5A ).

Theoretisch sollte es also auch beim eisenlosen ab dem Punkt ab dem das Gegenfeld, erzeugt durch einen sehr hohen Abgabestrom,
das Permanentmagnetfeld schwächt, durch weitere Drehzahl/Spannungssteigerung bei gleich bleibenden Strom zu einer
weiteren Steigerung der Abgabeleistung kommen können.

Über dieses spezielle Thema fand ich aber bisher nichts im Netz.

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Ekofun » Do 31. Mär 2011, 18:01

Hallo Bernd,

ich habe heute Anfrage an Magnetfabrik Schramberg geschickt über diese Sache und ob Magnetvolumen für Leistung eine Rolle spielt.Antwort kommt in nechten Tagen.

Versten Sie mich nicht Falsch,es geht mir nicht um ;wer hat Recht odr nicht,wir alle arbeiten mit diesen Dingen und ist gut zu wissen vie sich die Sache verhält.Ich weiss nicht viel,sie wissen mehr als ich das habe ich schon bemerkt,und andere Mitglider sind mindest zwei Stufen höher als ich.Aber nur durch Meinung austasch lernt man mehr.Meine das ist auch Sin diese Forum,viele Leute wissen viel,eine nur wenig.

Ich werde Ihnen Ergebnis meiner Anfrage sofort bescheid geben.

Wenn ich richtig ferstanden habe Sie haben jetzt Urlaub,geht es los mit Ihren Geni :?:

Viele Grüße

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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Bernd » Do 31. Mär 2011, 18:14

Hallo Ekofun, ja ich habe jetzt Urlaub, leider nur noch diese Woche und bis jetzt gab es anderes zu tun.
Morgen möchte ich den Styroporschneider vollenden. Heute habe ich noch ein paar Holzteile gekauft.
Für das Spulenwickeln habe ich auch eigentlich schon alles zuhause.
Der jetzige Geni ist ein bisschen mühselig zu wickeln mit seinen länglichen Magneten, das kostet deutlich
mehr Zeit bei den Vorarbeiten als mit der Lösung wie Manfred sie baute. Dafür sind meine Magnete schön günstig. ;)

Das du hier deine Gedanken einbringst ist sehr gut und ist gerne gesehen.
Du bringst, durch deine Erfahrungen mit eisernen Generatoren, eine ganz neue Sichtweise ins Forum und
das ist gut so und freut mich. Es sit immer gut wenn jemand mit einem anderen Kenntnisstand seine
Sicht darlegt. Davon können alle nur profitieren.
Es ist genau wie du es sagst, zusammen sind wir stark. :)

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon finn » Do 31. Mär 2011, 18:15

Ekofun, du darfst ruhig alle hier du-zen ;)
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Ekofun » Do 31. Mär 2011, 20:33

Hallo Bernd,hallo finn

es freut mich sehr deine Nachricht ich hatte immer Zweifel soll ich was schreiben oder nicht,aber dann habe ich geschrieben es geht um unsere Hobis oder Arbeit.So bin ich wirklich sehr Froh über deine Nachricht.

O.K. dann muss ich noch warten biss dein Geni fertig wird,Hauptsache du machst weiter!!

Hallo finn,ich nehme,wie du siechst deine Nachricht an.Ic dachte aus Bontongründen das duzen wäre nicht Angebracht,wir können uns garnicht und gibt es bestimmt noch ältere Mitglieder als ich.Aber ich nehme das an,dankeschön.

Demnechst werde ich schicken Formeln für Eisengeneratoren mit allen Rechnungsschritten,so kann jede solche Dinge machen selbst bei gebrauch,dauert noch bischen.

Viele Grüße

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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Ekofun » Sa 2. Apr 2011, 14:47

Hallo Bernd,

habe mein Versuch beendet,Resultat ist schlecht. :( Da bin ich auch bischen schuld weil ich bei inenn Loch zu groß geschnitten habe und Luftspalt wurde 6 mm vom jede seite des Leufers,statt 0,4 mm.Also Massen vom Geni:

Zusammenmontirt: Änge 70 mm,Durchmesser Ausen 80 mm,Durchmesser Inenn 41,5 mm,Luferdurchmesser mit Magneten N30 40,6 mm Blechpaket 26 mm.

Elektrische Daten bei 2000U/min: 114V Leerlauf,Kurzschlußstrom 2,4A.

Ohne Eisen!Daten:2000U/min,2,5V leehrlauf,1,4A Kurzschlusstrom, = schlecht. :? Ohne Eisen bedeutet das ich Stator vom dicke Pape in Originalmassen gemacht habe, aber leider Inennloch wurde zu groß,so wurde Luftspalt 6 mm.Normaleweise diese Magneten haben in Betrieb ca 0,55T,so haben vileicht 0,15T.Trozdem Resultat ist schlecht,das ist 45 mal weniger als mit Eisen.Spule hat 20 Windungen =,5 mm dickeDraht 2,25m/je Spule und 4 Spulen pro Fase, =0,91 Ohm/Fase *2 = 1,82 Ohm(mit Instrument gemessen 1.9 Ohm.

Um Werte zu krigen sollte Spule 45 * 20 = 900 Windungen haben,oder :?: :roll:

Ich mache Stator nochmal und passe gut auf dan werde sehen um wieveil Ergebnis besser wird,bin aber skeptisch.

Jetzt ist mir klar warum manche Leut 30Kg und noch mehr Draht verbrauchen,und so viele und dicke Magneten,weil kein Eisen da ist.

Lohnt sich diese Aufwand wirklich :?: Sie sagten ihre Geni wird mit ca 2000U/min laufen dan brauchen Sie Getribe ca 1:50 :!: Wie groß muss dann Windrotor sein :?:

Ich werde mich noch mit diese Technik beschöftigen aber glaube schon jetzt Eisen hat Vorteil

Mit Eisen kommt er auf 12V bei ca 120U/min(Leehrlauf)

Fiele Grüße
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Bernd » So 3. Apr 2011, 11:06

Du solltest nicht ein und dasselbe Bauprinzip einmal mit und einmal ohne Eisen bauen.
Dieser Vergleich muss hinken.
Wenn du einen eisenlosen baust, musst du gleich von vornherein anders konstruieren als bei einem eisernen.

Der grosse Vorteil beim eisenlosen ist das man einen völlig rastfreien Generator erhält.
Dadurch ist die Nutzung mancher anlaufschwacher Windräder überhaupt erst sinnvoll möglich.
Ob sich das lohnt muss jeder für sich entscheiden.
Der Nachteil ist das man viel Magnetmasse und auch viel Kupfer benötigt, aber das hatten wir ja alles schon.
Mein Multiplexgenerator soll maximal mit 1000 bis 2000 U/min drehen.
Er ist NICHT das Ideal aller eisenlosen und will es auch gar nicht sein.
Er ist eine Art Machbarkeitsstudie ob und wie man Generatoren völlig ohne eisernen Rückschluss bauen kann
und wie gut oder schlecht sich das umsetzen lässt.
Als Getriebe schwebt mir eine Übersetzung von 1:4 vor, nicht 1 : 50.
Als Windradgrösse bei einem Auftriebsläufer ca. 1,5 bis 2m Durchmesser.

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Ekofun » Di 5. Apr 2011, 08:56

Hallo Bernd,

mit Übersezung 1:4 kommt Windrotor vom 1,5 m Durchmesser auf 1000U/min bie Wind vom 11 m/s, mit 2m Durchmesser bei 14 m/s. Lambda habe 1,5 gesezt,für Savonius belastet ist ca 0,6, für andere Vertikale Windräder wiess ich nicht.

Wann haben Sie so schöne Winde und wie lange,man kann regelrecht neidisch werden. :)

Viele Grüße

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