Modellgenerator / Baubericht

Re: Modellgenerator / Baubericht

Beitragvon Bernd » So 24. Jul 2011, 22:23

da hat CFD etwas geschriben über dise ,sagen wir ungünstige Spule/Magnet plazierung und Induktion were nicht Optimal sohabe diese
Ide gehabt,warschenlich habe da was übersehen.

CFD zeigte in tollen Grafiken was er genau meinte und das hat nichts mit Manfreds Generator zu tun.
Es ging um das für den Phasenversatz beim Scheibengenerator(!) nötige ungleiche Verhältnis zwischen Magneten und Spulen.
Normalerweise ist das Magnet/Spule Verhältnis beim Scheibengenerator für den 120 Grad Versatz beim Einsatz einzelner getrennter
und nicht überlappender Spulen 4 zu 3.
CFD brachte die Idee ins Spiel statt 4 : 3 bzw. in seinem Beispiel 16 : 12 ein Verhältnis 20 zu 12 zu verwenden.
Das ist aber noch nicht abschliessend geklärt.

Bei Manfreds Generator ist es doch etwas ganz anderes. Manfreds ist doch gar kein 3 Phasen Generator und bei Manfreds
Generator ist für jeden Magneten eine separate Spule vorhanden ! 56 Magnete und auch 56 Spulen.

P.S. Über Streicholz Rechnung keine Antwort,so weiss nicht ist das schlecht oder noch schlimmer.

Was ist schlimmer ?

Grüsse

Bernd
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Re: Modellgenerator / Baubericht

Beitragvon Ekofun » So 24. Jul 2011, 22:39

Blöd.

Grüße

Ekofun
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Re: Modellgenerator / Baubericht

Beitragvon Manfred » Mo 25. Jul 2011, 10:51

Hallo Ekofun,

die Spulen haben eine Schenkelbreite und das Spulenloch von jeweils 4mm. Die Magnetbreite ist auch 4mm und der Magnetabstand ist 4 mm. Das müsste eigentlich ganz gut funktionieren. Das Statorpaket wird in eine Kunststoffhülse eingegossen. Der blaugraue Ring ist aus Kunsstoff, damit es kein Rastmoment gibt.
Was mich so erfreut, ohne das ich es geplant hatte, das ich meine alten Giessereimodelle von meinem Flammenfresser - Motor benutzen kann. Hier mal eine Stellprobe der Teile wie das dann so in etwa aussehen wird. Das erspart mir reichlich an Werkstattstunden.
Was ich noch nicht beurteilen kann: was passiert wenn ich das Gehäuse aus Aluminiumguss mache. :?: Ein kleineres Gehäuse habe ich noch, damit werde ich das mal später ausprobieren. Die Streichholzmagnete passen auch in dieses Gehäuse als wäre es dafür gemacht.

Grüsse
Manfred
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DSC00568.JPG
das Giessereimodell für den Lagerbock ist fast fertig, es fehlt nur noch die Grundplatte
DSC00568.JPG (96.99 KiB) 6143-mal betrachtet
DSC00566.JPG
DSC00566.JPG (102.39 KiB) 6143-mal betrachtet
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Re: Modellgenerator / Baubericht

Beitragvon Bernd » Mo 25. Jul 2011, 12:05

Was ich noch nicht beurteilen kann: was passiert wenn ich das Gehäuse aus Aluminiumguss mache

Je dichter das Alu (oder ein anderes Metall) in die Nähe der rotierenden Magnete gerät, umso stärker
zeigt sich der bremsende Effekt einer Wirbelstrombremse.
Ganz dicht über den Magneten, da wo jetzt die Spulen sind, würde es zu einer heftigen Bremswirkung führen.

"Glücklicherweise" reicht das Magnetfeld der Streichholzmagnete nicht sehr weit über den Magneten hinaus.
Ich würde mal schätzen das man in mehr als 2cm Entfernung zur Magnetoberfläche wieder Metall positionieren kann.
Je weiter weg, umso besser. Ab einer bestrimmten Entfernung ist es aber ohne Einfluss.

Grüsse

Bernd
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Re: Modellgenerator / Baubericht

Beitragvon Ekofun » Mo 25. Jul 2011, 20:32

Hallo Manfred,Bernd,

nicht nur Bremse es kann auch Hize entstehen besonderes bei starken Magneten,habe ausprobiert.Aber schon Bremswirkung alein ist unerwünscht und kann zu scheitern führen.

Bleiben Sie dabei wie am Bild siht super aus,bin gespant was er gibit wen fertig ist.Also so wie ich verstanden habe ist das 1 Fasen Geni,56 Spulen und 56 Magneten,zerst hab ich gedacht soll mit 3 Fasen werden.

Grüße

Ekofun
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Re: Modellgenerator / Baubericht

Beitragvon Bernd » Mo 25. Jul 2011, 21:54

Es sind 2 Phasen a 28 Spulen die sich überlappen.
Ekofun wieviel Ampere kann man durch eine Spule mit 0,5mm Draht jagen, so wie Manfred sie ja wickelt,
ohne das sie zu heiss wird ? Du hast doch bestimmt Tabellen für sowas.

Grüsse

Bernd
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Re: Modellgenerator / Baubericht

Beitragvon Ekofun » Mo 25. Jul 2011, 22:30

Hallo Bernd,


Ein Draht vom 0,5mm Ø hat 0,196 mm Qerschnit und bei gute Kühlung kann 5A pro mm^2 vertragen 4A in jedem Fall.
Das ist dann 4 * 0,196 = 0,784 Ampere,und wenn gute Külung dann 0,98 Ampera.

Grüße

Ekofun
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Re: Modellgenerator / Baubericht

Beitragvon Manfred » Mo 25. Jul 2011, 22:40

Hallo,

der erste Spulenstrang mit 28 Spulen und 28 Windungen je Spule ist gewickelt. Das entspricht 2,8m pro Spule. Der Wiederstand nach Tabelle sollte 6,95 Ohm sein, gemessen habe ich 7 Ohm. Dat is ja ein bischen heftig.

Grüsse
Manfred
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Re: Modellgenerator / Baubericht

Beitragvon Bernd » Mo 25. Jul 2011, 22:43

Ich hatte mal 12 Ohm gesamt ausgerechnet, lag also etwas unter der Realität was wohl oft der Fall ist.
Die 14 Ohm gesamt kann man aber durch veränderbare Beschaltung der Spulen noch steuern kann,
natürlich nur durch gleichzeitiges Absenken der Spannung.
Den 14 Ohm gesamt stehen ja ca. 140 Volt bei 1000 U/min gegenüber. Da ist es dann nicht mehr so dramatisch.
Für die Nutzung mit sehr langsamen Drehzahlen ist es aber viel.

Grüsse

Bernd
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Re: Modellgenerator / Baubericht

Beitragvon Ekofun » Mo 25. Jul 2011, 22:53

Hallo Bernd,

in Tabelle steht(für E-Motoren) Stromdichte pro 1mm² 4 bis 5,5 Ampere, denke 4 Ampere/mm² sollte vertragen zumal bei rotieren hben Spulen gewisse Kühlung.Bei Trafos ist 2 bis max. 2,5 Ampere zulesig.

Grüße

Ekofun
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