Klauenpolgenerator

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Mi 2. Nov 2011, 09:17

es dauert ein kleines Moment und dann wird sie so eben dunkelrot und das bleibt auch bei 450 U/min. so.

Dann scheinen die 1,6 Volt ja doch kein Tippfehler gewesen zu sein. :(

Manfred du könntest das ganze auch mal mit einer Lampe mit höherer Spannung ausprobieren, vielleicht sogar 230 Volt Lampe.
Dann natürlich auch mit höherer Drehzahl. Die 12 Volt 35 Watt Lampe scheint zu niederohmig für den Dynamo zu sein.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Mi 2. Nov 2011, 09:26

Hallo Bernd,

Bernd hat geschrieben:Und es waren tatsächlich nur 1,6 Volt ?
ich war heute noch nicht in der Werkstatt, das muss ich noch einmal überprüfen.

Grüsse
Manfred
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Do 3. Nov 2011, 15:16

Hallo Bernd,

heute gemessen 1,8V und ein Bild vom "Glühwürmchen".

DSC00629.JPG
DSC00629.JPG (71.79 KiB) 6193-mal betrachtet


Grüsse
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Wolle » Do 3. Nov 2011, 16:03

Hallo Manfred,

das glüht ja wirklich nur ein wenig :(
Dann bringt der Dynamo nicht genügend Strom bzw. wie Bernd schon sagte, die Last ist zu niederohmig.
Eine passenderes Leuchmittel wäre z.B. ein 12V mit >= 12W "Glühwürmchen", diese leuchtet dann richtig.
Oder noch besser wären Leuchtmittel mit höheren Spannungen, z.B. 24V und mehr.
Kannst aber auch mehrere 12V Glühlampen in Reihe schalten, du solltest bloß bei allen Verbrauchern drauf achten, das diese nicht einen zu kleinen Widerstand haben, damit der Geni nicht an seine Strombegrenzung ran kommt.

Bei 450 U/min könnte man den Geni eine Leistung von ca. 15-16W entnehemen.

Grüße Wolle
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Do 3. Nov 2011, 16:19

Neue Daten,

12V 5W Birne brennt hell, gemessene Spannung 13 V
12V 20W Birne brennt dunkel, gemessene Spannung 5V
Leerlaufspannung 13,8V

Alle Werte bei 150 U/min.

Das Bild mit der 12V 5W Birne

DSC00630.JPG
DSC00630.JPG (61.89 KiB) 6189-mal betrachtet


Hallo Wolle, mit Deiner Aussage bei 450 U/min = 15 Watt hast Du einen Volltreffer gelandet.

Grüsse
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Do 3. Nov 2011, 20:30

Hallo Manfred,

Geni ist sehr schön gemacht,alle Achtung,aber leider die sind für unsere zweke nicht geegnet,denke ich.Mann könnte noch versuchen größere Queschnitt vom krallen machen mit gleiche Polzahl und das ist viel Arbeit und erfordert eine Tip-Top Werkstat und das hat selten eine von uns.
Leider,aber so ist es,denke das spere durch Material und Konstrukzion kommt,und es ist sehr aufwendig als Hobimann das zu schaffen.
Normale Genis die wir machen sind sehr einfach im Vergleich mit diesen.

Eigentlich Schade,Sie haben sich sehr bemüht und alles wunderbar gemacht aber Spere ist noch da,und Krallen herstelen ist sehr schwer wegen Prezision die erforderlich ist,und man weiss nicht was heraus kommt.Schade. :(

Grüße

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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Do 3. Nov 2011, 22:08

Ekofun, ich denke du gibst nicht so schnell auf ?
Nun wirfst du schon das Handtuch bevor wir uns überhaupt Gedanken gemacht haben was jetzt für Rückschlüsse zu ziehen sind.
Wofür hast du denn die vielen Späne gefeilt ? :)

Mechanisch finde ich einen Klauenpolgenerator nicht so schwierig, ausser man baut ihn aus Drehteilen oder Trafoblech.
Der Grundgedanke war ja ihn aus Materialien zu bauen die man mit einfachen Mitteln auf genaues Mass bekommt.
Das gelingt regelmässig wenn man plastische Materialien in Formen gibt, deren (genaue) Formgebung sie dann übernehmen.

Ekofun ist denn nach deinen Berechnungen der Fluss der auf die Klauen trifft mit den Streichholzmagneten jetzt grösser
als mit den Ferritmagneten, trotz grösseren Luftspalt ? Wenn die Begrenzung durch die Sättigung des Eisens der
Klauen bzw. des Kerns entsteht wäre es erklärlich warum auch mit stärkeren Magneten ein ähnliches Resultat entsteht.

Schade das ein direkter Vergleich zu den Werten des original Dynamos nicht mehr möglich ist.
Ich hätte hier noch einen baugleichen Shimano, den könnte ich Manfred zusenden zum Vergleichen wenn es
ihm recht wäre. Ist ja auch immer ein bisschen Arbeit die wir Manfred da aufbrummen.

Am Knick scheint sich nichts geändert zu haben, oder sagen wir an der maximalen Leistung, denn den max. Strom
des neuen Generators hat Manfred ja schon mit bis zu 1,15 A ermittelt. Eigentlich ein bisschen " zu viel ".
Es wäre interessant zu wissen wie das Original unter den gleichen Bedinungen reagiert bzw. wie dort die Messwerte
aussehen würden. Ich denke sie wären ganz ähnlich.

Grüsse

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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Do 3. Nov 2011, 22:29

Hallo Bernd,Manfred,

normale weise gebe ich nicht so schnell auf aber in diesem Fall kann ich gar keine HILFE sein,und ganze Arbeit ist auf Manfred gefallen,obwol sind wir ein Tim,leider sind wir alle weit verstreut.

Meiner Meinung nach sollen Krallen vom "Echte Eisenspäne" sein und mehr Querschnit haben.Das könnte man so wie Du es gesagt machen mit Scheren und Meisel ist das nicht zu machen,glaube ich.Ich ziche auch Vergleich mit Eisenlosen Genis die man irgendwie "leichter" schaft.

Meistens ergert mich das ich verurteilt bin auf zu kuken und nichts zu tun, wie zum Beispil mit berechnungen und für Ferritens Genis,mache selbst einen,da bin aktiv und bringe etwas bei,hier garnichts.

Das ist mein Problem.

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Do 3. Nov 2011, 23:08

Hallo Bernd,

schick den Dynamo mal her. Mit der Beleuchtung klappt es ja schon, vielleicht kommt ja doch noch die Erleuchtung.
Bernd hat geschrieben: Ist ja auch immer ein bisschen Arbeit die wir Manfred da aufbrummen.
das macht nicht`s, die Alten müssen zu erst verbraucht werden.

Das Material für die Refferenzmuster (von links nach rechts; Grauguss GG 25, Stahl St 37 und Trafoblech) ist bei mir angekommen. Den Graugussklotz muss ich noch auf das Maß 14 X 14 X 84mm fräsen. Mit den gleichen Abmessungen baue ich dann eine Giessform für Ekofun und Ilias Metallspäne.

DSC00632.JPG
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Grüsse
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Do 3. Nov 2011, 23:29

das macht nicht`s, die Alten müssen zu erst verbraucht werden.

loool... :)
Das erinnert mich an den Ausspruch eines Kumpels auf seiner Baustelle :
" Vater kannst du nicht die schwere Schiebekarre schieben ? Du hast schon nen Buckel " :)

Deine Vergleichsmuster sehen sehr gut aus.
Wie können wir das Ermitteln der Hebeleistung "standardisieren" ?
Da müssen wir uns noch was einfallen lassen.

Grüsse

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