Wie immer sehr interessante Experimente die du da durchführst Manfred.
Wie immer gefällt mir besonders das du etwas ausprobierst das die kühlen Technokraten so nicht ausprobieren würden
weil es ihnen gar nicht in den Sinn kommen würde.

Deine Tests mit unterschiedlicher Magnetbestückung zeigen zunächst mal das die Abstände
der Spulenschenkel bzw. die Größe des Spulenlochs in einem sinnvollen Verhältnis zu den Magnetdimensionen
und Abständen der Magnete stehen muss.
Man erkennt das der geringste Magnet- bzw Polabstand (36 Magnete im Wechsel) nicht gut zur äusseren Spule passt.
Bei 24 Magneten ( im Wechsel ) erzeugte die innere Spule die höchste Spannung. Hier scheint der Abstand nahe
dem Optimum für die innere Spule zu liegen.
Etwas erstaunt bin ich über das noch recht gute Abschneiden der inneren Spule bei der Variante mit 3 gleichgepolten
Magneten nebeneinander. Hier liefert die innere Spule immerhin noch 1,5 Volt und die äussere gar 1,8 Volt.
Rechnet man beide Spannungen zusammen ist das bis jetzt die effektivste Kombination.
Die innere Spule hat aber einen geringeren Innenwiderstand, wenn beide die gleiche Windungszahl aufweisen und aus
dem gleichen Draht gefertigt wurden. Wenn dem so ist dann ist eine hohe Spannung der inneren Spule zu bevorzugen.
Da du die Magnete ja nur lose aufgelegt hast könntest du ja noch mal eine Variante mit je 2 gleichen Polen nebeneinander
ausprobieren. Ich könnte mir vorstellen das dabei beide Spulen noch besser abschneiden.
Grüsse
Bernd