Hallo
Sättigung ist wenn man mehr wieder ausspuckt als man isst
Aber beim Magnetismuß so änlich.
Da gibt es die "magnetisierungskurve", es ist dort schön zu sehen, wie Aufwand und Nutzen sich ändern.
Schaut Euch mal so etwas an.
Senkrecht der Nutzen in Teslar, das brauchen wir.
Und von links nach rechts der Aufwand dafür, den wir treiben müßen.
Das wird überproportional und nicht sinnvoll.
Die Sätigungsgrenze ist da, wo man nicht mehr gewillt ist, noch etwas drauf zu legen, an Magneten oder Feldspulen.
Da fehlt dann auch einfach der Platz!
Hart und weich Magnetisch spielt da schon mit rein.
Da kommt dann noch die "Hystereseschleife" ins Spiel.
Diese zeigt auch an, welche magnetische Leistung erforderlich ist zum Magnetisieren, und ganz wichtig, zum Ummagnetisieren.
Gebt das Wort mal bei Gogle ein, da sind direkt ein paar unterschiedliche zu sehen.
Je grösser die Fläche die die Schleife abdeckt ist, um so härter ist das und schlecht, mit hohen Verlusten zu magnetisieren.
Ist die Schleife sehr schmal und steil, sind die Verluste sehr gering und das Material magnetisch weich.(Ganz kleine Fläche.
@ Ekofun
Das deckt sich sehr genau mit meinen 42 cm² für ein Volt mit einer Windung.
Die Angaben sind 43 Windungen bei 1 cm² Querschnitt Primär usw .
Das ist bei etwa 1,2 T , alle Trafos sind natürlich unterschiedlich.
Kleine haben aussen eine grössere Kühlfläche im Verhältnis zur Leistung, und können höher ausgenutzt werden.
Auch "Schnittbandkerne" (0,1 mm Blech) können sogar bis 1,5 T dauerhaft betrieben werden.
Aber auch nicht grundsätzlich, da ist das genaue Material sehr wichtig, siehe Hystereseschleife und Sätigungsgrenze.
Bei gut ausgelegten Trafos wird im Lehrlauf der Kern warm, da das Feld stärker ist und bei Last eher die Spulen.
Durch den CU Widerstand in der Primärwicklung wird Spannung verbraucht von der Netzspannung, das meinte ich mit den 5 % weniger Windungen.
Darum wird das Feld schwächer, um nur noch den Rest der Spannung (95 %) zu generieren.
Je grösser der Trafo, um so weniger sinkt die Spannung durch den CU Widerstand.
Für die Sekundärwicklung dann wieder mehr Windungen um die gewünschte Spannung trotz CU Widerstand doch zu erreichen.
Gruß Aloys.