Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Ekofun » Mi 19. Jun 2013, 16:37

Hallo zusammen,

hier Simu mit normale Ausführung,Scheibengeni mit 24 Mags pro Scheibe,50 x 25 x 12mm.Scheibe sollte stat 10mm 12mm dick sein dann hätte noch einige mT mehr.Aber es ist gute Ergebnis....

Versuch 8 Lsp 8mm.jpg
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Versuch 8. Lsp 8mm.jpg
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Grüße

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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Querdenker » Mi 19. Jun 2013, 16:59

Hallo Ekofun
Das sieht doch gut aus.
Ich werd auch mal eine Simulation, mit meinen Magneten machen, nach Deinem Muster... Das kann ich dann gut vergleichen..
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Querdenker » Mi 19. Jun 2013, 17:09

Hallo @ Aloys
Mir gefällt Dein Rechenansatz......... So und so viele FeldlinieTesla werden auf einer Fläche, in der Zeit von den Leitern mit der Windungszahl geschnitten...
Wird wohl so ähnlich sein... ;)
Klingt simpel und einfach. Wenn man die Richtigen Zahlenwerte richtig einsetzt, scheint es mir eine nachvollziehbare Formel zu sein, die fast überall passt!
Das ist nach meinem Geschmack!! :!:
Wo kann ich die dokumentiert finden???

Netten Gruß
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Querdenker » Mi 19. Jun 2013, 17:13

....die Gefahr besteht ja auch, das mir letztendlich die Drähte durch schmoren....wenn ich so weiter mache..LOL...
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon vm » Mi 19. Jun 2013, 22:07

Hallo Querdenker

Ja das kann passieren wenn du den Widerstand deiner Spulen nicht reduzierst ;) ( ausgehend von den letzten Tests )

mit einem stärkeren Feld benötigst du weniger Windungen und hast platz für dickeren Draht !

Ähnliches gilt auch für mehr Umfang !

deine Magneten sind nicht das Problem , die sind stark genug !!!!!

mfg.Volker
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Famzim » Do 20. Jun 2013, 13:07

Hallo

Ja , Magnete sollten erstmal :) genug sein.

Noch etwas über meine Steinzeitformel.

Die ist aus dem Lehrbuch " elektrotechnik für die praxis " von LEUNIG , abgeleitet.
Das ist von 1961 und danach habe ich 1963 gelernt.

Dort steht also:
Der Mittelwert der induzierten Spannung hängt von der Zahl der je Sekunde geschnittenen Feldlienien ab.
Wenn ein gleichmässig bewegter Leiter in einer Sekunde 10 hoch 8 = 100 000 000 Feldlienien schneidet, wird in ihm diese Sekunde lang eine Spannung von 1 V induziert.

Wir rechnen aber haubtsächlich mit Teslar, und ein Teslar sind 10 000 Feldlienien oder Gauß.
Darum dann 10 000 Teslar pro sek gleich 1 V.

Da die gemessene Spannung von Querdenker 0,7 V war, geht die Rechnung also mit 7 000 T an denn Start.
Die werden dann mit 36 Windungen mal 2 Schenkel und 24 Magneten bei 97 U/min und 6 cm² Feldaustrittsfläche bei 0,41 T erreicht.
So kann mit einer Probespule bei gemessener Drehzahl, das mittlere Wirksame Feld errechnet werden.

Transformatoren rechne ich genauso, also festgelegt wird 1,2 T pro 1 cm² (die schafft jedes Dynamoblech), mal den Querschnitt in der Spule.
Das kann mit dem Zollstock gemessen werden an jedem Trafo.
Dann die Windungen mal 2 und die Frequenz auch mal 2, das sind ja 2 Feldwechsel pro Hz.
Als Faustvormel nehme ich noch die Zahl 42 !! denn! ist der Dynamoblechkern 42 cm² brauche ich genau eine Windung für ein Volt :D
So messe ich den Kern zb 6 cm² , so brauche ich 7 Windungen pro V (42 : 6) und für 230 V dann 1410 Windungen !
Da die Dinger aber ~ 10 % Spannungsverlust haben bei Last, macht man Primär 5 % weniger und Sekundär 5 % mehr drauf.
So brauche ich nur den Trafo und ein mm Maß für eine gute Abschätzung.

OH diese Abschweifler :mrgreen:

Gruß Aloys.
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Querdenker » Do 20. Jun 2013, 15:37

@ Aloys
Finde ich voll Klasse......endlich bringt einer Licht ins Dunkel!! ( bei mir zumindesten..) ;) ;)
Ich muss das noch ein bissel durchdenken...und sacken lassen, aber es hört sich nach kurzem durchlesen Logisch, schlüssig, und an einem praktischen Beispiel gut erklärt.
Auch Feldlinien in Tesla "umgesetzt". Kann man anschaulicher verstehen , was Tesla eigentlich ist.... für ein Laien.
Danke Dir! :-))
Jetzt muss ich noch raus finden, was man unter Sättigung von Eisen versteht....Klar es kann nur eine bestimmte Menge von Magnetismus: Aufnehmen, weiterleiten... Magnetisiert werden??
Wie kriege ich raus, ob ein Stoff hart- oder weich magnetisch ist? Welcher Wert gibt mir darüber Auskunft....Ich hab schon mal Tabellen gesehen, aber wenn man mit den Zahlen nix anfangen kann, helfen sie nicht wirklich.
Ich bin schon mit dem FEMM Geni bei 0,9 gelandet.
Heute morgen mit den gleichen Magneten allerdings nur 12 Pole bei deutlich über 1 Tesla in der Spitze. Alles im Mittleren Luftspalt (von 8 mm gemessen..!)
Da ich bisher nur die Vergleichsmethode habe.... Gleiche Größe, gleiche Menge = Besseres Ergebnis werde ich versuchen es noch weiter zu optimieren.Es kostet ja nix.
Der nächste Geni 2.0 wird noch besser... ;)
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Ekofun » Do 20. Jun 2013, 16:33

Hallo Aloys,

habe so gelernt(Buch:Werkbuch-Elektronik vom Ing.Nührman).

Querschnitt = Wurzel aus Leistung * 1,1 wegen Blechisolazion.

Wdg primär = 43 / Querschnit Pro Volt,
Wdg Sek. 45 / Querschnitt pro Volt

Draht: Primär Wurzel aus I * 0,71, und für Sek. genau so.

I = P / U für Primär und sekunder.

Denke das ist auch einfach. :)

Grüße

Ekofun
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Famzim » Do 20. Jun 2013, 17:37

Hallo

Sättigung ist wenn man mehr wieder ausspuckt als man isst :mrgreen:
Aber beim Magnetismuß so änlich.
Da gibt es die "magnetisierungskurve", es ist dort schön zu sehen, wie Aufwand und Nutzen sich ändern.
Schaut Euch mal so etwas an.
Senkrecht der Nutzen in Teslar, das brauchen wir.
Und von links nach rechts der Aufwand dafür, den wir treiben müßen.
Das wird überproportional und nicht sinnvoll.
Die Sätigungsgrenze ist da, wo man nicht mehr gewillt ist, noch etwas drauf zu legen, an Magneten oder Feldspulen.
Da fehlt dann auch einfach der Platz!

Hart und weich Magnetisch spielt da schon mit rein.
Da kommt dann noch die "Hystereseschleife" ins Spiel.
Diese zeigt auch an, welche magnetische Leistung erforderlich ist zum Magnetisieren, und ganz wichtig, zum Ummagnetisieren.
Gebt das Wort mal bei Gogle ein, da sind direkt ein paar unterschiedliche zu sehen.
Je grösser die Fläche die die Schleife abdeckt ist, um so härter ist das und schlecht, mit hohen Verlusten zu magnetisieren.
Ist die Schleife sehr schmal und steil, sind die Verluste sehr gering und das Material magnetisch weich.(Ganz kleine Fläche.

@ Ekofun

Das deckt sich sehr genau mit meinen 42 cm² für ein Volt mit einer Windung.

Die Angaben sind 43 Windungen bei 1 cm² Querschnitt Primär usw .
Das ist bei etwa 1,2 T , alle Trafos sind natürlich unterschiedlich.
Kleine haben aussen eine grössere Kühlfläche im Verhältnis zur Leistung, und können höher ausgenutzt werden.
Auch "Schnittbandkerne" (0,1 mm Blech) können sogar bis 1,5 T dauerhaft betrieben werden.
Aber auch nicht grundsätzlich, da ist das genaue Material sehr wichtig, siehe Hystereseschleife und Sätigungsgrenze.
Bei gut ausgelegten Trafos wird im Lehrlauf der Kern warm, da das Feld stärker ist und bei Last eher die Spulen.
Durch den CU Widerstand in der Primärwicklung wird Spannung verbraucht von der Netzspannung, das meinte ich mit den 5 % weniger Windungen.
Darum wird das Feld schwächer, um nur noch den Rest der Spannung (95 %) zu generieren.
Je grösser der Trafo, um so weniger sinkt die Spannung durch den CU Widerstand.
Für die Sekundärwicklung dann wieder mehr Windungen um die gewünschte Spannung trotz CU Widerstand doch zu erreichen.

Gruß Aloys.
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon vm » Do 20. Jun 2013, 19:08

Hallo Alois

Famzim hat geschrieben:
Da die gemessene Spannung von Querdenker 0,7 V war, geht die Rechnung also mit 7 000 T an denn Start.
Die werden dann mit 36 Windungen mal 2 Schenkel und 24 Magneten bei 97 U/min und 6 cm² Feldaustrittsfläche bei 0,41 T erreicht.
So kann mit einer Probespule bei gemessener Drehzahl, das mittlere Wirksame Feld errechnet werden.



Das habe ich noch nicht so richtig verstanden :?

Kannst du das bitte nochmal etwas detaillier vorrechnen :)

mfg.Volker
Zuletzt geändert von vm am Do 20. Jun 2013, 20:18, insgesamt 1-mal geändert.
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