Ropatec Eigenbau

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Fr 9. Mai 2014, 08:54

Hallo Herbert
Danke für den Tipp so mit deinen Linien erkennt man das eher...
Die Lagerung ist nicht da wo deine rote Linie ist ,sondern genau unter dem ersten Tragarm von unten mit einem 100 Kugellage ich wüsste aber jetzt auch nicht wie ich es auf die gelbe Leine bekommen könnte, ohne die Unter Tragkonstruktion zu verlieren??
Kann ich die Hebelwirkung nicht mit einer Diagonalen von Deiner gezeichneten gelben Linie nach unten auf die erste Tragkonstruktion Ablenken?? das könnte ich mir eher vorstellen!!?? So Würde ich die Seitliche Druckkräfte auf die Unter Konstruktion verlagern das müsste den selben Effekt haben wie auf der gelben Linie..

Wollte keine Löcher einfach so da rein bohren :lol: habe mir eine Edelstahl Konstruktion ausgedacht die an den Befestigungspunkten in den Flügel mit eingearbeitet wird ich mach mal eine Zeichnung davon:-)

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Fr 9. Mai 2014, 13:39

Hallo Herbert

Habe mal eben eine Zeichnung gemacht hoffe sie ist verständlich??

Ich möchte die Polystyrol Platten nur 50mm stark nehmen weil die sich dann genauer mit dem Heißendrat schneiden lassen die einzelne Elemente werden dann mit Sto PU Klebeschaum kraft schlüssig verklebt die bekommt man nicht mehr auseinander, bei einem Test von einem Meter Flügel konnte ich mich drauf stellen.
Dann wird in der Selben Form eine Edelstahlplatte eingelegt wo ein U-Profil drunter geschweißt ist , was später auf die Tragkonstruktion geschraubt wird, alles wird dann mittels einem Alurohr 40mm Durchmesser als Verankerung mit ein geklebt.

Wenn alles verklebt ist soll es dann insgesamt Lamentiert werden, ich kann mir nicht vorstellen das das herausgerissen wird und wenn richtet es keinen großen Schaden an:-)

Was meinst Du dazu??

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon herbk » Sa 10. Mai 2014, 08:37

Guten Morgen Udo,
ja, die Aufhängung sollte so wie Du sie skizziert hast halten. Ich würde allerdings kein VA dafür nehmen sondern auch Alu (wegen der Festigkeit ein AlCuMgPb) und das mit den Rohren verschweißen.
Wenn Du die Rohre bis ganz (oder fast ganz) zu den Flügelenden durchgehen lässt, sollte das auch die Fliehkräfte aushalten - sooo lang ist der Flügel nach den Aufhängungen ja dann doch nicht... Ich hatte Gestern bei meiner Testanlage bei 20m/s Böhen über 500U/min unter Last - das sind mehr als 70m/s Umfangsgeschwindigkeit. Die montierten Flügel sind nur PU Schaum 2x lackiert (PU Lack) und dann mit Autofolie beklebt - gebogen haben sie sich aber schon ganz schön... :shock:

Mach doch die Aufnahme für die Flügel so, dass Du sie auch anders herum Montieren kannst. Das Profil das Du da ausgesucht hast ist dem mit dem ich gerade spiele recht ähnlich und ich habe deutlich bessere Ergebnise wenn ich die Flügel mit der Unterseite nach Außen montiere.

Das mit der Abstützung währe auf alle Fälle einen Versuch wert...
So richtig Gedanken machen kann ich mir darüber nicht, weil ich die ganze Konstruktion ja nicht kenne und nicht weiß wo welches Lager sitzt, wo was festgeschraubt ist und was aus welchem Material gemacht ist....

Noch etwas was man zum Thema "Aufschaukeln" nicht außer Acht lassen sollte: Der Savonius in der Mitte stellt das hintere Blatt immer für einen Moment in den Windschatten, nimmt also für einen Moment den Druck vom Blatt - und zwar genau dann wenn er extrem Hoch ist weil das Blatt quer zum Wind steht.
Gruß Herbert
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Sa 10. Mai 2014, 10:00

Hallo Herbert

Wao... 600 U unter Last... das ist mal eine Ansage..:-) was hast Du raus bekommen??

600 U ich glaube dann müsste ich meine Flügel im Nachbarort einsammeln :lol:

Habe mir auch schon überlegt sie nur zu beschichten mit PU Lack aber die Fließkräfte sind schon enorm das sollte man nicht unterschätzen.
Bin gestern hoch und wollte die Übersetzung ändern und beim abmachen des Keilriemens ist der Wind so stark geworden das ich ihn nicht mehr bremsen konnte weil ich den Generator noch an die neue Übersetzung anpassen musste also freier Lauf!!! :shock: :o
In 3 Sekunden war ich aber da weg, unglaublich wie schnell man dann ist....

Wir haben dann unten gestanden und zugesehen wie er angefangen los zu Rasen bei einer Sturmböe nach der anderen, dabei hat es mir eine Halterung nach außen gebogen ich habe gedacht der fällt jetzt um!!
Er hat es aber überlebt, habe dann schnell bei Wetterberuhigung die Übersetzung angepasst und feststellen Müssen das er zwar ganz schnell auf 200 Volt ist aber zu meinem erstaunen er bei 230 Watt stehen bleibt ob wohl der Rotor an fahrt gewinnt...Schlupf ohne Ende...
Ich habe auch festgestellt das wenn man zu viel Leistung abverlangt er auch beginnt etwas zu Taumeln man hört förmlich wie er am Arbeiten ist..

Habe Dir mal einen Aufbau der Lagerung gemacht
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Famzim » Sa 10. Mai 2014, 17:15

Hallo

Das Rütteln oder Schwanken der Anlage wird bei zu nehmender Belastung durch den dabei benötigten Auftrieb am, ich sag mal Arbeitsblatt, profoziert.
Eines übernimmt ja die Haubtlast für den Antrieb, wärent die andern, hinten, zum teil mit Wind, keine so großen Kräfte auf die Drehachse aus üben.
Wenn nun die Blätter mit der Resonanzfrequenz der Achse synkron Arbeiten hat das erheblich Auswirkungen.
Man kann nur die Frequenz der Achse durch versteifen erhöhen oder elastischer machen um das zu umgehen.
Im haubt Arbeitsbereich sollte das jedenfalls so sein.

Eine andere Möglichkeit wäre noch mit einem 5 Blatt, und unterschiedlichen abständen der Blätter, keine Resonanz der Blätter aufkommen zu lassen.
Ähnlich wie bei Autoreifen die Gummistollen in ständig wechselndem Abstand angeortnet sind.
Nur die Bundeswehr fähr singende Reifen :D .
Ich stelle mir das so vor:
Das erste Blatt steht zb direckt vor mir.
Das links vorne kommt "3 cm weiter als normal" an dieses herann.
Das rechts vorne kommt dann "6 cm weiter" an das Mittelblatt.
Und hinten die beiden, rücken mal 10 cm Zusammen. (Es kommt auch auf den Durchmesser an, also so 5 % vom Umpfang für Versuche).
Das sollte auch keine große Unwucht erzeugen die man nicht Wuchten kann.
So haben alle Blätter unterschiedliche Abstände zu einander, und eine Frequenz gibt es dann nicht :idea:
Das steht jetzt nur so auf dem Papier, aber Probieren ( mit kleiner Anlage ) geht über studieren .
Es klappt nicht, bis es einer Versucht.

Gruß Aloys.
Famzim
 
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Sa 10. Mai 2014, 18:24

Hallo Aloys

So wirklich verstehe ich das nicht. :? . meinst Du das jedes Blatt eine anders Maß hat also versetzt ist?
Was sollte denn dann verhindern das der Arbeitsflügel dann immer noch alleine Arbeitet..?
Heute war Sturm von 11Uhr bis 18 Uhr nicht unter 14m. Habe es aber nicht laufen lassen mit angezogener Bremse und Kurzschluss hat es dann bei böhen ganz leicht drehen können damit mir nichts abreißt.
Aus dem Dachfenster das in der höhe der Achse liegt konnte ich schön beobachten wie es etwas schaukelt wenn ein Sturmböhe aus das Windrad trifft.
Es ist ja nur verpannt mit Stahlseile, ich denke wenn ich eine Diagonale von der Untern Achse oben zu Spitze mache mit einem Profiel also starr ist das schaukeln weg.
Den Durchmesser werde ich auch kleiner machen 3m denke ich ist ok, dann ist das auch bei höhren Windgeschwindigkeiten mit den leichteren Flügel nicht mehr so Kritisch denke ich.

Lg udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon herbk » Sa 10. Mai 2014, 18:42

Hi Aloys,

Das Rütteln oder Schwanken der Anlage wird bei zu nehmender Belastung durch den dabei benötigten Auftrieb am, ich sag mal Arbeitsblatt, profoziert.
Eines übernimmt ja die Haubtlast für den Antrieb, wärent die andern, hinten, zum teil mit Wind, keine so großen Kräfte auf die Drehachse aus üben.

Ich denke das ist jedem der sich einigermassen ernsthaft mit einem Vertikalwindrad beschäftigt klar... :) Aber welches Blatt in welchem Moment gerade welche in welcher Richtung wirkende Last auf die Achse ausübt??? ;)
Deshalb meine ich dass es sicher nichts schaden kann wenn man die Lasten - da sie ja schon unvermeidber sind - nicht auch noch durch "riesige" Hebel verstärkent.

und unterschiedlichen abständen der Blätter

das steht auch ncoh auf meiner Liste...
Gruß Herbert
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Famzim » So 11. Mai 2014, 11:54

Hallo Udo

Jede Mastkonstruktion kann sich etwas hin und her bewegen da alles etwas Elastisch ist.
Das geht mit einer festen Frequenz die durch die Festigkeit und die Masse der Anlage bestimmt wird.
Als Beispiel soll mal 3 Hz also 3 mal hin und her in einer Sek sein.
Dreht der rotor nun mit 1 U/sek unter Last und hat 3 Blätter, wird diese Frequenz immer schön durch 3 Lastimpulse der Arbeitsblätter aufgeschaukelt.
Am Stärksten sollte so etwas mit nur einem Blatt sein und pro Umdrehung eine starken Ruck in die Konstruktion bringen.
Mit mehreren Blättern sind aber auch die Pausen zwischen den Lastimpulsen viel kürzer, zb mit 5 Blättern.
Oder mit einer schrägen oder verdrillten anortnung der Blätter.
Ich denke mit 5 gibt es schon keine wirkliche Lastpause sondern eine Lastübergaben von Blatt zu Blatt.
Die ungleichmässige Anortnung der Blätter habe ich vorgeschlagen da dadurch die Blätter nicht gleichmässig im Rüttmuß der Mastschwingung die Last übertragen, sondern immer zu einer anderen Zeit, die dann nicht genau mit der Mastschwingung zusammen fällt.
Darum das Beispiel mit dem Autoreifenprofiel.
Dort sind auch die Gummiestollen hintereinander unterschiedlich breit, zb 15 mm - 14 mm - 13 mm - 12 mm - und 11 mm Danach wieder 15 mm usw -
Dadurch fängt der Reifen nicht an zu singen, also keine feste, sondern unterschiedliche " Anregung " der Geräusche.
Das wäre auch bei den 5 Blättern so wenn sie nicht immer in einem gleichen Zeitabstant die Last übertragen.

In welche Richtung nun die Kräfte wirken ist da schon immer gleich und nur von der Windrichtung bestimmt.
Es ist ja alles für jede Windrichtung stabiel gebaut.
Bei großen Durchmessern greifen die Kräfte auch weiter "neben" der Drehachse an.
Ein harmonisches , gleichmäßiges Drehmoment ist sehr hilfreich um ein Aufschaukeln zu vermeiden.

Gruß Aloys.
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » So 11. Mai 2014, 13:42

Hallo Aloys.

Das habe ich glaubisch verstanden.. das ist so wie im Gleichschritt über die Brücke oder?..:-)

Ich habe an meiner Flansch 6 Aufnahmen für 6 Flügel...:-( müssen das unbedingt 5 sein? Also wenn der eine Flügel etwas zurückgesetzt würde, müsste der um die verkürtzte Konstruktion auch etwas schwerer sein wegen dem Auswuchten oder kann ich das vernachlässigen? oder meist Du nicht den Durchmesser sondern den äusseren Abstand der Flügel??
Würde es Sinn machen vielleicht jeden Zweiten in einer andern Kreisbahn laufen zu lassen um Ruhe in den Rotot zu bekommen?

Lg udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Famzim » So 11. Mai 2014, 14:03

Hallo

Ja mit Gleichschritt über die Brücke ist das was ich meine.
Mit 6 Flügeln wird das Drehmoment sicher wesentlich gleichmäßiger werden es müssen nicht 5 sein.
An gleichem Radius laufent, aber am Umpfang mit unterschiedlichem Abstand sollte das rütteln noch weiterreduzieren.
Da brauchen dann nur jeweils zwei Flügel an der Befestigung ( am Mast ),etwas zu einander geschwenkt werden.
Da bringen etwas grössere Löcher an den Verschraubungen schon etwas .
Andere Kreisbahn ? würde ich nicht machen.
Mehr Flügel bringen auch etwas mehr Energie, das war doch so oder?

Gruß Aloys.
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