Ropatec Eigenbau

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » So 21. Dez 2014, 12:07

Hallo Bernd hallo Ekofun

Habe gestern mal die Anschlüsse alle überprüft und keinen Fehler mit losem Kabel gefunden..
Die Übersetzung habe ich von 1:5.5 auf 1:4 getauscht jetzt läuft er bei 2m an

Habe den Geni auch von Rahmen entkoppelt mit Nadelfilzteppich den hatte ich noch jetzt können die Vibrationen nicht mehr auf den Rotor übergreifen und durch die Übersetzung 1:4 sind sie Geräusche auch nicht mehr so stark.
Ekofun habe keine Widerstände zur Hand aus meine Frau die mir sagt ... jetzt ist aber mal Schluss mit Windrad :evil: :D
Das mit den Lampen kann ich nicht Testen weil ich keine Fassungen habe die muss ich mir noch besorgen die Idee finde ich für mich erleuchtender:-) und glaube ich als nicht Elektroniker einfacher..
Nur das mit den Phasen habe ich so immer noch nicht verstanden ..Es kommen vom Geni 3 Plus Pole in Farben der einfachhalber für mich ausgedrückt , schwarz, grau, braun.
Jeder der 3 Pole bekommt eine Lampe ist das richtig?
Also klemme ich jeweils die plus Pol der Phasen an den plus Pol einer Lampe? und was mache ich mit dem Blauen Minus von der Fassung ,kann ich den einfach vom Haus Netz holen als minus?

Lg Udo

PS Hallo Bernd habe deine Frage übersehen,ja habe 2 Wechselrichter und 2 Gleichrichter
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » So 21. Dez 2014, 12:39

Hallo Udo,

werde so anschliessen:

Lampen.jpg
Lampen.jpg (366 KiB) 5063-mal betrachtet


Auss Geni kommen normale Weise 3 Drähte heraus und die sind 3 Fasen,selten werden alle 6 Drähte herausgeführt.
Nehme diese 3 Fasen die auss Geni herauskommen,ohne Gleichrichter,dann messen Wiederstand oder mit Lampen testen.

Grüße

Ekofun P:S. bei Wiederstandmessung Geni darf nicht drehen,muss still sein sonst ist DMM kapput!!!
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » So 21. Dez 2014, 13:25

DMM = Digitalmultimeter = dein Messgerät. ;)


Grüße

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » So 21. Dez 2014, 20:38

Das habe ich jetzt kapiert:-)
Und die Lampe die nicht so hell oder zb flackert da ist dann das Problem ok...

Habe heute noch was Testen können, dadurch das ich jetzt 1:4 Übersetzt habe ist der Anlauf bei ca 2 m Wind Leistungsbeginn bei 3m Wind 144 Watt bei m hatte ich 650 Watt
Durch die geringere Übersetzung habe ich jetzt einen schnelleren Rotor brauch aber viel mehr Drehzahl für auf 200 Volt zu kommen, aber durch den schnelleren Rotor und die geringe Drehzahl habe ich jetzt mehr Spielraum für die Leistungskurven,jetzt beginne ich bei 200 Volt mit Einstellung 180 Watt das war mit 1:5.5 nicht möglich dann hatte er nicht genug Power.
Da konnte ich erst bei 210 Volt mit 90 Watt anfangen und habe es dann immer in 100 Volt schritten steigen lassen, nur war man dann schnell bei 450 Volt und dann kommt die bremse:-(
Aber vom Gefühl her ist mir 1:5.5 schon lieber es ist erschreckend wie schnell der drehen kann. Da ist noch Verbesserung angesagt
Der Vorteil ist das der Rotor nahezu durch läuft und fast nur bei 2.5 m aufhört wenn der Wind aber bei 2.8 m stehen bleibt läuft er auf 180 Volt ohne Leistung durch und jede Böe wird dann sofort in Leistung umgesetzt bei 200 Volt und 3m habe ich dann 144Watt.
Das wars für heute, Fazit ich denke das wenn ich die neue Welle mit den 100 Kugellager einbaue kann der noch schneller laufen muss dann nur noch mal die Flügeln mit zusätzlichem Glasgewebe etwas verstärken.


Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » So 21. Dez 2014, 21:47

Und die Lampe die nicht so hell oder zb flackert da ist dann das Problem ok...

Ja genau. Die Phase zwischen der die Lampe anders leuchtet als die beiden anderen Lampen, diese Phase wäre dann nicht ok.
Wenn die Zuleitungen ok wären dann wäre tatsächlich der Generator nicht ok.

So ganz kann ich mir aber immer noch nicht vorstellen das es der Generator sein soll aber durch das testen wirst du das heraus finden.


Grüsse

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » So 21. Dez 2014, 22:25

Hallo Udo,

ich schreibe nur weill ich froh bin das es Dir gelungen ist eine Steigerung um ca 11 % zu bekommen.Kann noch nicht glauben aber wenn Deine Daten richtig sind ist es War.Gillt für ganze Anlage,wie immer.

Daten sind 3m/s Wind, Geni 144 W.

Windrad: P = 3m/s ^2 * 0,61 * 22,3m^2 = 367W brutto

W = 144W / 367W = 0,39 %(39%) ,vorher war um 0,27 oder 0,28 %(28%).

Kann es immer noch nicht glauben,bin auch unsicher,aber so haben wir auch früher gerechnet.

Da nichts anderes als Übersezung geendert wurde,denke das wichtig ist richtige Verhältnis der Übersezung zu finden.

Mener Meinung nach große Ervolg gemacht.Und wenn Geni noch ok wird ,wird es noch besser.

Gratuliere Dir.

Grüße

Ekofun
Zuletzt geändert von Ekofun am Mo 22. Dez 2014, 12:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon herbk » Mo 22. Dez 2014, 08:02

Guten Morgen Udo,

mir ist da noch was Anderes eingefallen: Wie schmierst Du eigentlich Deine Lager? Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann hast Du irgendwo weiter oben geschrieben, dass Du auch die Dichtungen entfernst... Oder war das in einem anderen Zusammenhang?
Gruß Herbert
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Mo 22. Dez 2014, 08:46

Guten Morgen

Was für Dichtungen? Ich habe 3 Lager, oben ein 100mm Rillenlager , dann kommt der Aufnahme teller wo ein 60mm Kegellager ist und und unten noch mal ein 40mm Bocklager wo die Welle zum Schwungrad durchgeht.
Wir haben Sturm und habe ihn laufen lassen Wind bei 65km Böe bis 90km, war mir aber nicht so ganz einerlei....
bin um 3 Uhr runter gegangen und habe festgestellt das er nicht weiter als über 500 Watt geht obwohl es 8 m Wind und in Böen noch viel mehr waren.
Der Rotor war aber trotzdem so schnell das ich das so nicht mehr Zählen konnte und dann nur 500 Watt...:-( hatte wieder Schlupf:-(
Bin heute Morgen auf den Mast geklettert und habe den Keilriemen nach gespannt und Schuppens ging die Luzi ab:-)2089Watt Anzeige 11m
Es ist so schade das der Windmesser erst so spät Anzeigt, ich glaube da muss ich mir was anderes besorgen hat da jemand eine gute Adresse sollte aber was mit Funk sein wen es möglich ist?
Wenn ich die Übersetzung so lasse oder sogar noch etwas verkleinere 1:3 muss ich auf jeden Fall die Flügel noch verstärken die biegen sich richtig nach außen
Ich hatte bei den 2089 Watt 380Volt das müssten 430 U am Geni gewesen sein also auch wieder so 110 U am Rotor wie schon im Leerlauf habe aber jetzt mehr Kraft deshalb komme ich auch auf höhere Werte.
Der Auftrieb ist gut sogar sehr gut , ich muss nur schauen das ich das Wackeln ganz weg bekomme, mir ist aufgefallen das wenn er noch schneller wird es dann wieder besser wird ist ist immer der Moment wo eine Sturmböe ihn dann oben trifft wenn er das aus pendelt ist es wieder besser.
Also da ist noch richtig Handlungsbedarf:-)

LG Udo

PS Heute muss ich noch etwas an Herberts Flügel arbeiten also keine Zeit zum Testen:-)
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon herbk » Mo 22. Dez 2014, 09:06

Hi Udo,
Was für Dichtungen?
sorry... die an den Kugellagern meine ich - Kegelrollenlager haben eh keine "eingebauten". Die Brummerei könnte auch von einem defekten Lager kommen ...

hatte wieder Schlupf
Denk mal darüber nach auf Zahnriemen zu wechseln... Zahnriemengetriebe haben auch weniger Verlustleistung als herkömliche Keilriemen.

Das Wind messen und mit der Drehzahl des Rotors vergleichen ist eine Geschichte für sich, für die mir auch noch keine vernünftige (zuverlässige) Methode eingefallen ist. Selbst bei meinem kleinen Teststand sieht man ganz genau wie sehr die Zunahme der Drehzahl den Windböen hinterher hinkt.
Gruß Herbert
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Mo 22. Dez 2014, 09:12

Hallo Herbert
Das war ein Zahnriemen.

Oder meinst Du die jetzt wo die Schwungräder auch Rillen haben? den habe ich nicht aus dem Grund weil der Schaltschrank erst bei 120Volt beginnt und dann den Geni auf den Wechselrichter schaltet dann gibt es einen leichten Ruck auf die Antriebsbuchse das könnte den Keilriemen auf die Dauer Kaputt machen.
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