Ropatec Eigenbau

Beitragvon herbk » Do 14. Jan 2016, 08:43

Hi Udo,
die Windräder als Zaun aufstellen wird das Bauamt wohl nur dann absegnen, wenn der Grund vor dem Zaun auch noch Deiner ist.
Aber abgesehen davon ob man darf oder nicht, würde ich die Windräder nicht so aufstellen, dass ein Teil das sich evtl vom Rotor löst, auf's Nachbargrundstück fliegen kann (außer es ist nur Acker).

Wie Lang sollen die Rotorblätter denn werden? Damit man abschätzn kann wie die Geni's dimensioniert werden sollten...

Edit:
Du brauchst auch zwingend einen "Leistungsentnahmeregler" für jedes einzelne Windrad....
Gruß Herbert
herbk
 
Beiträge: 1066
Registriert: Mi 3. Jul 2013, 06:49
Wohnort: 91575 WIndsbach

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Do 14. Jan 2016, 11:35

Hallo Bernd,ja der Geni ist schon hochwertig, das habe ich auch so nicht gemeint, nur halt nichts für meinen Rotor.
Verstehe ich das jetzt richtig das ich praktisch jeden Geni mit einem Gleichrichter versehe und alle nach gleich Richtung in reihe schalte?

Hallo Herbert, es ist überwindend Acker und ich denke bei einer gesamt höhe wie eine Windfahne ist das auch nicht das große Problem , das sehe ich mehr wie Reklametafeln dafür bekomme ich ja auch eine Genehmigung. Löse sollte sich ja mal grundsätzlich nichts am Rotor so wie auch bei einer Reklametafel das wäre natürlich schlecht , das muss natürlich statisch berechnet werden.
Ich bin mir nicht sicher wie groß die werden sollen ich denke mal an 2m x 3m :roll: obwohl das auch nicht Grad klein ist :?
Geni so 1,5-2KW eher so was kleines für den Hausgebrauch.
Das ist ja erst mal so ein Gedanke werde erst mal jetzt etwas Testen um auch Erfahrungen zu sammeln mit dem jetzigen Windrad, morgen wird der Ging vor dem FI Platziert, habe alles schon vorbereitet nur an den Kasten gehe ich selber nicht dran :)

Lg Udo
OPTI-Maler
 
Beiträge: 722
Registriert: Di 12. Jan 2010, 15:14
Wohnort: Eifel

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Famzim » Do 14. Jan 2016, 12:34

Hallo Udo

Nicht in reie !!!!! " parallel " wie Solarmodule.
Wenn da eines abgeschattet wird, arbeiten die andern auch normal weiter.
So ist das dann mit den Generatoren auch.
Der den Stärksten Wind bekommt bringt mehr Leistung als die anderen, die Spannung ist bei allen aber gleich, hinter dem Gleichrichter.
Und wenn einer eine Flaute hat stört er die andern auch nicht, sondern geht leichter wieder auf die Drehzahl der anderen, und passt sich der " Gesammt-Lastspannung " an, und gibt darüber dann wieder Leistung in den Wechselrichter.
Das geht automatisch, keine Rückströme, und kein Zusatzgerät nötig.

gruß Aloys.
Famzim
 
Beiträge: 773
Registriert: Mi 5. Dez 2012, 11:15

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Do 14. Jan 2016, 15:10

Hallo Aloys,

meist Du so mit nach dem Gleichrichten Parallel schalten??
Dateianhänge
082.jpg
082.jpg (111.51 KiB) 6824-mal betrachtet
OPTI-Maler
 
Beiträge: 722
Registriert: Di 12. Jan 2010, 15:14
Wohnort: Eifel

Beitragvon herbk » Do 14. Jan 2016, 16:22

Hi Aloys,

Nicht in reie !!!!! " parallel " wie Solarmodule.
also bei uns werden auch Solarmodule in Reihe geschaltet um auf die nötige Spannung zu kommen... :?

Hi Udo,
ja so meint er das mit der Parallelschaltung nach den Gleichrichtern. Dass die Schaltung in der Art mit einem H-Rotor (Auftriebsläufer) funktioniert bezweifle ich, mit Savonius oder Oder C-Rotor (also Widerstandsläufern) könnte es gehen...

Löse sollte sich ja mal grundsätzlich nichts am Rotor
grundsätzlich natürlich nicht,.. aber eigentlich sollten auch keine Flugzeuge abstürzen, Boote untergehen oder Autos liegenbleiben.... Ich halte mich jedenfalls nicht für so gut, dass mit den Dingen die ich mache nie was passieren kann...
Gruß Herbert
herbk
 
Beiträge: 1066
Registriert: Mi 3. Jul 2013, 06:49
Wohnort: 91575 WIndsbach

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Famzim » Do 14. Jan 2016, 17:23

Hallo

@ Uwe
Genau so meine ich das.

@ Herbert
Warum Zweifel ? hast Du einen Grund dazu, einen Technischen, oder nur kein gutes Gefühl ?

? Gruß Aloys.
Famzim
 
Beiträge: 773
Registriert: Mi 5. Dez 2012, 11:15

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Do 14. Jan 2016, 22:21

Hallo Herbert,
warum du Zweifel hast wegen der Zusammenschaltung würde mich auch mal interessieren.
Theoretisch müsste doch das Windrad das die grösste Spannung liefert am stärksten abgebremst werden.


Grüße

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8418
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Fr 15. Jan 2016, 07:31

Hallo Bernd,

ich glaube das ist es auch was Herbert meint das es schwierig wird wenn nur ein Windrad ans laufen kommen sollte, weil der Wind zb in der anderen Ecke nicht so stark wäre, muss es den Widerstand des anderen mit nehmen und brauch somit mehr Kraft als wäre es alleine.
Das würde dann Ein Sevonius besser hin bekommen weil es mehr Drehmoment hat. Ein Bissen kann ich mir auch vorstellen das es so ist, als ich den Ginlong ohne Bremsschrank angeklemmt und nur mit Gleichrichter gearbeitet habe habe ich vergessen die Ausgangsleitung vom WE vom Bremsschrank ab zu klemmen so das er komplett nichts mehr damit zu tun hat und mein Rotor kam selbst bei 5m nicht richtig in fahrt :o als ich ihn dann komplett entfernt habe ging das ganz schnell hoch mit der Drehzahl
Mal so in meiner Laiensprache ausgedrückt :)
Ihr seit da so Fit in diesen Elektronik Sachen :ugeek: das man da nur schwer folgen kann als nicht Elektriker :roll: :?: , ihr müsst auch bedenken das es hier Leute gibt die das nicht so fort verstehen was ihr da mein, so wie ich :? vor allem wenn ihr dann noch mit Abkürzungen hantiert :geek: :D
Aber hilfreich ist es trotzdem!!!!!
Also wenn ich das dann so sehe und verstehen kann, verhält das sich so dann wie bei Auto Batterien, wenn ich sie in Reihen schalte,dann erhört sich die Volt zahl und Parallel schalte die Amperzahl , ist das dann bei Windräder das Gleiche?

Lg Udo
OPTI-Maler
 
Beiträge: 722
Registriert: Di 12. Jan 2010, 15:14
Wohnort: Eifel

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Fr 15. Jan 2016, 08:15

Ja Udo, bei einer Parallelschaltung ergänzen sich die Ströme, es "addieren sich also die Ampere".
Wenn ein Windrad schneller dreht muss es bei einer Parallelschaltung NICHT die anderen "mitnehmen", im Gegenteil.
Jedes Windrad arbeitet für sich allein und der erzeugte Strom kann nicht in die anderen Windräder fliessen sondern nur zum Wechselrichter, dafür sorgen die Dioden im Gleichrichter.

Grüße

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8418
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Fr 15. Jan 2016, 12:58

Hallo Bernd,

War es nicht so das bei Parallelschaltung die Voltzahl höher wird und bei Reihenschaltung nur die Amperzahl steigt?
Wenn ich doch mehrere Batterien in Reihe schalte dann erhöhe ich doch die Voltzahl aber die Ampere bleiben gleich zb. schalte ich 19 Batterien a.12Volt mit 20A Parallel dann hätte ich 228Volt aber immer noch 20A oder? in Reihe geschaltet 12Volt und 380A

Habe eben den Ginlong vor den FI eingebaut bis jetzt klapp alle einwandfrei :) Der neue Mast für das WTT 5000s ist auch schon fertig und verspannt jetzt braucht es nur noch zu kommen dann kann ich es schnell Montieren und vergleichen.

Habe noch eine gute Firma in China gefunden die gute Genis bauen 7,5 KW bei 180 U/min für 3800€ denke mal mit Frachtkosten so habe ich ihn zu mindestens mal angefragt.
Bei meinem Jetzigen Geni geht mir das Vibrieren so auf die nerven das ich fast keine Freude mehr dran habe es ist auch nur im Bereich von ca 5m dann wenn der Wind stärker wird ist es ja weg, dann ist es gut aber 5m habe ich öfters als 6 :x und das hört sich nach billig an :evil:

Lg Udo
OPTI-Maler
 
Beiträge: 722
Registriert: Di 12. Jan 2010, 15:14
Wohnort: Eifel

VorherigeNächste

Zurück zu Darrieus-Rotor



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast